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Unsere Arbeiten und Termine 2013

[21.-23.01.2014] Uniwahlen - Geht wählen!

Liebe Studierende,

vom 21. bis 23. Januar 2014 finden wieder die Uniwahlen statt. Um studentische Interessen durchsetzen zu können bedarf es starker Mandate. Allerdings genauso einer kritischen Studierendenschaft, die eine „Meinungsfindung“ nicht den gewählten VertreterInnen überlässt, sondern aktiv daran teilnimmt. Die Unipolitik betrifft uns alle!

Es ist Zeit, an den Verhältnissen etwas zu ändern

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[Dezember 2013] Neues medinfo zur aktualisierten Studienordnung erschienen

Die Dezemberausgabe des medinfo der Basisgruppe Medizin setzt sich noch einmal kritisch mit der aktualisierten Studienordnung der Medizinischen Fakultät Göttingen auseinander. Beleuchtet wird die studentische Organisierung gegen die neue Studienordnung und die unzureichenden Änderungen des Studiendekanats.

Download des medinfo's


[25.11.2013] Mo - Veranstaltung: „Der NSU-VS-Komplex“ mit Wolf Wetzel

Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund - wo hört der Staat auf? Lesung und Diskussion mit Buchautor Wolf Wetzel

Im Oktober 2013 erschien beim Unrast-Verlag die 2. erweiterte Auflage von Wolf Wetzels Buch. Faktenreich und konsequent argumentiert der Autor gegen die Desinformationsthesen vom „Terror-Trio“ oder „Behördenwirrwarr“. Herausfordernd spricht Wolf Wetzel auch die autonome Antifabewegung an.

Montag, 25. November 2013 | 19 Uhr
Buchladen „Rote Straße„
Nikolaikirchhof 7 | 37073 Göttingen

13 Jahre blieb der Nationalsozialistische Untergrund/NSU unentdeckt. Neun Morde wurden begangen, neun Mal verschoben die Behörden verschiedener Bundesländer die Mordhintergründe ins „ausländische Milieu“. Neun Mal will man keine „heiße Spur“ gehabt haben. Dennoch legte man alle neun Morde in den TäterInnenkreis des „organisierten Verbrechens“.

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Veranstaltet von:
Basisgruppe Medizin
Antifaschistische Linke International >ALI< http://www.ali.antifa.de/


[16.10. - 21.10.2013] O-Phase: Herzlich willkommen in Göttingen!

Die Basisgruppe Medizin begrüßt die neuen Erstsemester_innen in Göttingen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Erkunden der Uni & Stadt Göttingen mit euren Tutor_innen und einen guten Start in ein spannendes Studium. Seid neugierig und kritisch zugleich!

Ein Heft des „medinfo“ speziell für Erstsemester_innen bekommt ihr von uns zur O-Phase in die Hände gedrückt. In diesem findet ihr werbefrei neben wichtigen Fakten und Tricks für einen guten Semesterstart, interessante (lokal)politische Artikel.

get connected!


[29.07.2013] Mo - PM „Studienordnung steht vorerst“
Presseerklärung zu den Beschlüssen des Fakultätsrates auf der a.o. Sitzung am 29.07.2013

Wir bewerten in der Presseerklärung die Beschlüsse des Fakulätsrates am 29.07.2013. Die Ergebnisse sehen wir als Erfolg des legitimen Protestes der Studierenden gegen die vorherige Studienordnung.

Presseerklärung der Basisgruppe Medizin vom 29.07.2013

mehr zur Studienordnung auf unserer Sonderseite


[25.07.2013] Do - PM „Selbstbestimmt Studieren geht anders.“
Presseerklärung zur aktuellen Beschlußlage und den Problemen der Studierenden

Wir haben in einer Presseerklärung dargelegt wie wir die derzeitige Beschlusslage an der medizinischen Fakultät bewerten. Diese nimmt Bezug auf die Sondersitzung des Fakultätrates, die nun am 29.07.2013 stattfinden wird, also fast einen Monat früher als ursprünglich uvon offizieller Seite verlautbart wurde.

Presseerklärung der Basisgruppe Medizin vom 25.07.2013


[Juni 2013] Offener Brief von Studierenden der Humanmedizin in Göttingen

„Wir, die Studierenden der Universitätsmedizin Göttingen, sind unzufrieden.

In der Studienordnung vom September 2012, sowie in der Abänderung vom März 2013, sind für uns die folgenden zentralen Punkte nicht tragbar:

1) Die Einführung der 18-Monateregel, die besagt, dass Klausuren und ihre Wiederholungsklausuren innerhalb von 18 Monaten nach Beginn des Moduls laut Regelstudienplan bestanden sein müssen.

Offener Brief der Medizinstudierenden in Göttingen 2013

Brief Medizin studierender Eltern in Göttingen


[13.06.2013] Do - Vollversammlung zur aktuellen Studienordnung der Medizinischen Fakultät Göttingen

Liebe Mitstudierende

wir laden euch ein zur Vollversammlung am Donnerstag, den 13.06.2013 um 18:00 Uhr im Hörsaal 04 der Universitätsmedizin Göttingen, damit wir über die Probleme, die mit der neuen Studienordnung verbunden sind, diskutieren können.

Ziel der Vollversammlung soll es sein eine Vernetzungsplattform zu schaffen und wenn gewünscht einen offenen Brief an das Dekant zu verfassen.

Die beiden medinfo's zur Thematik findet ihr unter Publikationen.

Download der medinfo's


[08.01.2013] Di - „Unternehmen Krankenhaus? - Patient_innenbehandlung in der Krise“

Veranstaltung der Basisgruppe Medizin Göttingen mit Dr. Peter Hoffmann zur Kommerzialisierung der Therapie im Krankenhaus durch die Abrechnungspraxis nach DRGs (Diagnosis Related Groups)

DRGs sind Fallpauschalen für abgeschlossene Patient_innenbehandlungen im Krankenhaus. Hierbei wird die Diagnose des_der Patient_in zur Abrechnung herangezogen und mit einem Pauschalsatz vergütet. In den DRGs bilden sich Aufenthaltszeiten im Krankenhaus, Operationskosten und weitere Kostenpunkte ab. Nicht beachtet werden der individuelle Versorgungsaufwand und die Pflegebedürftigkeit der Patient_innen. Dies beruht unter anderem darauf, dass die Kosten für die Patient_innenpflege nicht im erforderlichen Umfang in den DRGs abgebildet werden.

Gewinnbringend sind vor allem teure Operationen und ein schneller Durchlauf von Patient_innen . Dr. Peter Hoffmann aus dem Klinikum München nimmt das Klassifikations- und Abrechnungssystem der DRGs genauer unter die Lupe. Sowohl für Ärzt_innen und Pflegende als auch Interessierte die vielleicht „nur“ als Patient_innen in Kontakt mit dem Krankenhaus kommen, erklärt er wie es dazu kommt, dass der Kostendruck ständig steigt und warum die Krankenhäuser im DRG-System geradezu gezwungen sind, Operationen durchzuführen, deren Nutzen für die Patient_in nicht eindeutig geklärt ist.

Die Basisgruppe Medizin Göttingen lädt zur Veranstaltung am 8. Januar 2013 um 19 Uhr in den Hörsaal 01 im Universitätsklinikum Göttingen (Robert-Koch-Str. 40) ein. Im Anschluss an den Vortrag wird Raum zur Diskussion sein.


vergangene Termine

[13.12.2013] Fr 18-20 Uhr
Kunstaktion: „111 Namen | 1 Keller - Antifaschistische Geschichte sichtbar machen!“ | Stadtbibliothek, Gotmarstraße 8 http://www.ali.antifa.de/

[04.12.2013] Mi 19 Uhr
Theaterstück: „V wie Verfassungsschutz“ | Junges Theater, Hospitalstr. 6

[29.11.2013] Fr 19 Uhr
Demo: „Rassismus bekämpfen - Verfassungsschutz auflösen“ | Wilhelmsplatz Göttingen http://www.ali.antifa.de/

[25.11.2013] Mo 19 Uhr
Veranstaltung: „Der NSU-VS-Komplex“ mit Wolf Wetzel | Roter Buchladen, Nikolaikirchhof 7

[16.-18.08.2013] Festival gegen Rassismus | Blücherplatz, Berlin http://festivalgegenrassismus.wordpress.com/

[03.08.2013] Sa - Action - Naziaufmarsch in Bad Nenndorf verhindern! - http://badnenndorf-blockieren.mobi/

[13.06.2013] Do - VOLLVERSAMMLUNG zur aktuellen Studienordnung der Medizinischen Fakultät mit der Basisgruppe Medizin Göttingen | 18:00 Uhr | Uniklinikum Göttingen, HS 04

[05.06.2013] Mi - VA: „Strafarbeit, Subversion und Subalternität – Überleben im ländlichen Deutschland des 19. Jahrhunderts“ mit Dr. Richard Hölzl | 19:00 Uhr | Uni Göttingen, ZHG 002 http://basisgruppegeschichte.wordpress.com/

[23.05.2013] Do - VA: „Clara Zetkin: Dort kämpfen, wo das Leben ist“ mit Dr. Florence Hervé | 17:30 Uhr | Uni Göttignen, ZHG 007 http://basisgruppegeschichte.wordpress.com/

[01.05.2013] Mi - Erster Mai - Arbeiter_innen Kampftag! - Naziaufmarsch in Frankfurt verhindern! http://antinazi.wordpress.com

[15.04.2013] Mo - VA - Wohnraumkämpfe eine unendliche Geschichte… | 19:00 Uhr | Buchladen Rote Straße, Nikolaikirchhof 7

[14.04.2013] So - Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Buchenwald, Führung durch das Lager mit Teilnahme an der Gedenkveranstaltung | weitere Infos http://www.ali.antifa.de

[12.04.2013] Fr - VA zum Widerstandskämpfer Paul Grünewald | 19:00 Uhr | Rote Zentrum, Lange-Geismar-Str. 2-3

[23.03.2013] Sa - Action - Linke Politik verteidigen! Antirepressionsdemo | 14:00 Uhr | Magdeburg

[18.03.2013] Mo - Action - Bundesweiter Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen

[08.03.2013] Fr - Action - internationaler Frauenkampftag - fight sexism and racism

[20.02.2013] Mi - VA - „Griechenland in der Krise - Aufstieg des Faschismus?“ 18:00 Uhr | Rotes Zentrum | Göttingen

[22-24.01.2013] „Action“ - Wahlen zur sogenannten stud. Selbstverwaltung… inkl. Urabstimmungen zu Semesterticket Bus & Bahn und Kulturticket

[08.01.2013] Di - VA - „Unternehmen Krankenhaus? - Patient_innenbehandlung in der Krise“ mit Peter Hoffmann - 19:00 Uhr | Ort: Universitätsklinikum, Hörsaal 01 | Göttingen

Unsere Arbeiten und Termine 2012


[20.09.2012] Do - Prozess gegen einen Demonstranten anlässlich des Schünemannbesuchs im ZHG

Am Donnerstag, den 20.09.2012 findet um 09:15 Uhr im Amtsgericht Göttingen (Maschmühlenweg 11) Raum B12, der Prozess gegen einen Demonstranten, anlässlich des Schünemannbesuchs im ZHG, statt.<br> Wir berichteten von der massiven Polizeigewalt im ZHG während der Veranstaltung des Innenministers Schünemann am 10.01.2012 bei dem zig Studierende verletzt wurden. <br> Die Rote Hilfe Göttingen ruft dazu auf sich solidarisch mit dem Demonstranten zu zeigen und den Prozess zu besuchen.

Im Folgenden findet ihr den Solidaritätsaufruf der Roten Hilfe Göttingen:

Am 10.01.2012 organisierte der konservative Studierendenverband Ring Christlicher Studenten (RCDS) im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität eine Veranstaltung mit Innenminister Uwe Schünemann (CDU) und dem Göttinger Polizeipräsidenten Robert Kruse unter dem Titel „Sicherheitspolitik in Niedersachsen und Göttingen im Speziellen“. Der CDU-nahe Studierendenverband wollte sich mit dieser provokativen Veranstaltung in der Endphase des Uni-Wahlkampfes ins Gespräch bringen und Stimmung gegen linke Politik machen. Ein breites Bündnis aus AStA, Fachschaften und Basisgruppen, studentischen Hochschulgruppen sowie antifaschistischen und antirassistischen Initiativen mobilisierte zu Gegenprotesten, um gemeinsam ein Zeichen gegen die Law-and-Order-Politik des niedersächsischen Abschiebe- und Innenministers zu setzen. Mittels einer symbolischen Menschenblockade vor dem Eingang der RCDS-Veranstaltung wurde gegen die von Schünemann und Kruse betriebene reaktionäre Politik protestiert.

All dies war den beiden Herren offenbar ein Dorn im Auge, so dass sie ein größeres Polizeiaufgebot gegen die Protestversammlung in Stellung brachten. Zum Einsatz kam dabei auch die seit Anfang 2012 in Göttingen stationierte Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE), die mittlerweile für ihr unverhältnismäßiges und brutales Vorgehen bekannt ist. Wie u.a. in einem Fernsehbeitrag des NDR über den Polizeieinsatz zu sehen war, stürmte diese geschlossene Polizeieinheit ohne äußeren Anlass in die vor dem Hörsaal friedlich versammelte Menschenmenge und traktierte die Anwesenden mit Knüppeln, Faustschlägen und Tritten. Hierbei erlitten mehrere Demonstrierende Verletzungen. Sämtliche vor dem Hörsaal befindlichen Personen wurden unter polizeilichem Gewalteinsatz aus dem Uni-Gebäude getrieben. Die losgelassene BFE-Einheit setzte somit das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit faktisch außer Kraft.

Bei der Abfahrt des Ministers im Dienstfahrzeug kam es auf dem Uni-Campus erneut zu unverhältnismäßigen Polizeieinsätzen gegen spontane Sitzblockaden. Personen, die sich vor dem Fahrzeugkonvoi auf die Straße setzten, wurden dabei mit unverhältnismäßiger Polizeigewalt entfernt. Insgesamt sind mehrere Strafverfahren gegen Demonstrierende eingeleitet worden. Einige vom Polizeieinsatz Betroffene haben ihrerseits Anzeigen gegen Polizeibeamte gestellt.

Während einer Demonstration am 10. März 2012 in der Göttinger Innenstadt anlässlich des Internationalen Frauenkampftags wurde ein Göttinger Antifaschist von der Polizei angehalten, seine Personalien wurden festgestellt und ihm wurde eröffnet, dass ein Verfahren anlässlich des Schünemannbesuchs vom 10.01.2012 gegen ihn laufe. Konkret lautet der Vorwurf auf Widerstand gegen die Polizei sowie Körperverletzung an einem Polizisten. Im Juli 2012 wurde ihm ein Strafbefehl über 50 Tagessätze á 15 EUR (also insg. 750 EUR) zugestellt, gegen den er Widerspruch eingelegt hat.

Am Donnerstag, den 20.09.2012 um 9:15 Uhr findet nun der Prozess gegen den Antifaschisten vor dem Amtsgericht Göttingen (Maschmühlenweg 11) im Raum B12 statt. Die Staatsanwaltschaft will mit diesem Verfahren offensichtlich nicht nur einen einzelnen Genossen aburteilen, sondern überhaupt den damaligen Protest gegen den Schünemann-Auftritt nachträglich kriminalisieren und delegitimieren. Diese billige Rechnung darf nicht aufgehen! Herausgezogen und angeklagt werden stets einzelne, gemeint sind wir alle!

Zeigt euch solidarisch mit dem Betroffenen und kommt zum Prozesstermin!


[20.06.2012] Mi - Mobilisierungsveranstaltung zum No Border Camp in Köln An diesem Abend möchten Euch die unten stehenden Gruppen über die Ziele und die Schwerpunkte des No Border Camps, welches vom 13. bis 22. Juli in Köln stattfindet, informieren. Auf diesem wird es ein vielfältiges Programm mit Aktionen, Vorträgen, Workshops, Konzerten und vielem mehr geben. Themen des Camps sind u.a. Abschiebungen, Frontex, Antiziganismus, Alltagsrassismus und rechte Diskurse, institutioneller Rassismus, die Lebensbedingungen von Flüchtlingen und Migrant_innen und den Kämpfen dagegen, Fluchtursachen, (Post-)Kolonialismus und der mörderischen Situation an den Außengrenzen. Critical whiteness und Empowerment werden eine wichtige Rolle spielen. „Das Camp möchte ein Ort sein, an dem Rassismuskritik, antifaschistische, feministische und kapitalismuskritische Perspektiven zusammen gedacht werden. Ein Ort, der gegenseitigen Austausch intensivieren und Bündnisse anstoßen kann, in denen die Kämpfe von Flüchtlingen und Persons of Color mit denen rassismuskritischer weißer Menschen zusammenkommen.“

Im Anschluss an die Veranstaltung wird es genug Zeit für Fragen und Diskussionen geben. Die unten stehdenden Gruppen wollen mit Euch an diesem Abend auch über die Möglichkeit einer gemeinsamen Praxis im Kampf gegen Rassismus in all seinen Formen in der BRD sprechen. Außerdem wollen sie die Anreise nach Köln planen.

Dann könnt ihr der Kölner Hip-Hop Band Microphone Mafia lauschen und dazu tanzen!!! 1989 wurde sie von einem Haufen 16- und 17-jähriger Kids in Köln-Flittard gegründet. Der Rap der Mafia war schon radikal genug: statt die amerikanischen Vorbilder mit ihrem Ghetto-Slang nachzuahmen, statt die damals noch eher unbeholfenen Versuche, die deutsche Sprache zu Rhymes zu formen, fortzusetzen, konzentrierten sie sich auf einen bis dato ungehörten Sprachmix aus Italienisch, Neapolitanisch, Türkisch und Englisch. Sie haben sich in ihren Texten immer mit dem Leben befasst, mit Hoffnungen, Träumen, aber auch Enttäuschungen. In ihren Liedern richten sie sich gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt.

20.06.12, Juzi (Göttingen)

19.00 Uhr Mobilisierungsveranstaltung zum No Border Camp in Köln

22.00 Uhr Konzert mit Microphone Mafia

veranstaltet von: AntiRassistisches AktionsPlenum, Göttinger Arbeitskreis zur Unterstützung von Asylsuchenden e.V., Verein Bildung und Kommunikation Gotmar10 e.V.


Stadt Frankfurt verbietet Blockupy Frankfurt Die Stadt Frankfurt hat am 04.05.2012 in einer Pressererklärung das Verbot der Protestveranstaltungen vom 16.-19.05.2012 erklärt. Die Proteste richten sich gegen die Sparpolitik der europäischen Regierungen und der Troika (EZB, EU-Kommission und IWF) die Millionen von Menschen in Europa massiv betrifft. Die Veranstalter_innen haben mehrere Klagen gegen das Demonstatrationsverbot eingereicht und sind zuversichtlich diese zu gewinnen. Die Mobilisierung nach Frankfurt läuft weiter.

Derzeit werden Personen, bei denen auf der M31 Demonstation in Franktfurt die Personalien festgestellt wurden, mit Aufentahltsverboten für die Blockupy Frankfurt Tage belegt. Damit werden Menschen auf einen blosen Verdacht hin kriminalisiert!!

Auch wir als Basisgruppe Medizin sind der Meinung, dass diese Verbote ein tiefer Einschnitt in das Demonstrationsrecht sind und haben die öffentliche Protestnote auf der inzwischen mehr als 3800 Personen und Gruppen stehen mit unterzeichnet.

Proteste, gegen eine Krisenpolitik unter der Millionen von Menschen leiden, dürfen und können nicht durch Demonstrationsverbote totgeschwiegen werden.

Online-Resolution:
Sofortige Rücknahme des Verbots: Protest muss möglich sein
5. Mai 2012

Die Frankfurter Demonstrationsbehörde hat am Nachmittag des 4. Mai 2012 in einer Presseerklärung mitgeteilt, dass sie alle vom Bündnis Blockupy Frankfurt vom 16. – –19. Mai geplanten Aktionen verbietet. Die demonstrationsrechtlichen Anmelder der insgesamt mehr als fünfzehn Aktionen wurden heute nur in einem Fall darüber direkt informiert, auch das erheblich verspätet.

Damit sollen die Proteste gegen eine Krisenpolitik, die tief in das Leben von Millionen Menschen in Europa eingreift, komplett verhindert werden. Das Bündnis plant während der Aktionstage Proteste gegen die Sparpolitik der europäischen Regierungen und der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF und hatte einen Teil davon als Demonstrationen, Kundgebungen, Mahnwachen und demonstrative Versammlungen (Asambleas) demonstrationsrechtlich angemeldet.
Dieses Verbot ist eine offene Verletzung des verfassungsrechtlich garantierten Demonstrationsrechts. Wir bestehen darauf, dass der Protest gegen die Krisenpolitik auch im Frankfurter Bankenviertel und am Sitz der EZB stattfinden kann, so wie es auch der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes entspricht.
Alle Demokratinnen und Demokraten können über dieses rechtswidrige und undemokratische Vorgehen nur aufs Äußerste entsetzt sein und eine sofortige Rücknahme dieses Totalverbots fordern. Was auf dem Tahrirplatz in Kairo, an der Puerta del Sol in Madrid oder im Zucotti Park von New York möglich war, muss auch in Frankfurt am Main möglich sein!

Unterzeichnet die Protestnote!

Quelle: http://notroika.linksnavigator.de/petition/protest-gegen-das-verbot-von-blockupy-frankfurt


Helios kauft weitere Kliniken Helios Kliniken, ein Tochterunternehmen des Fresenius Gesundheitskonzern und die Nummer 3 auf dem deutschen Krankenhausmarkt, wird 11 Kliniken der Damp Holding AG in Norddeutschland kaufen. Im Besitz von Helios sind derzeit schon 64 Kliniken in Deutschland mit einem Jahresgewinn von 235 Millionen Euro (2011). In Kritik geraten ist der Konzern nicht zuletzt wegen einer 20-prozentigen Gehaltserhöhung des Konzern-Geschäftsführers auf rund 1,3 Millionen Euro.

Der Gewinn, den die privaten Krankenhauskonzerne einfahren stammt letztendlich aus den Beiträgen der Krankenversicherten. Da es sich um Aktiengesellschaften handelt, schütten diese einen Teil ihres Gewinns an Aktionäre aus. Oder wandeln sie wie oben beschrieben in Gehälter der Führungsebene um. Die Beschäftigten müssen derweil streiken, um höhere Gehälter oder mehr Personal auf den Stationen zu bekommen. Auf diese Weise wird ständig Geld aus dem Gesundheitssektor in die private Wirtschaft überführt, während aufgrund „Geldmangels“ Debatten über Priorisierung im Gesundheitswesen, die zu Lasten der Patient_innen geht, geführt werden. Private Konzerne machen nichts aus Wohltätigkeit, sondern nur, wenn sie einen wirtschaftlichen Vorteil dabei erzielen können. Wird diese Logik weiter gedacht, sind Patient_innen nichts anderes als eine Ware, mit der Gewinn erwirtschaftet werden kann.<br> Wir sehen den immer wieder beschriebenen Vorteil von Privatisierungen im Gesundheitssektor nicht. Im Gegenteil - Privatisierungen gefährden die gerechte und optimale Krankenversorgung aller massiv.

In Dresden konnte die geplante Privatisierung zweier Krankenhäuser im Januar 2012 durch einen Bürgerentscheid, initiiert durch ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien und Bürgerinitiativen gekippt werden. Hier wurde u.a. die Gefahr von Lohnkürzungen und Stellenabbau bei einer Privatisierung gesehen. Die Bürgerinitiative „Eigenbetriebe-erhalten“ betonte, dass Krankenhäuser der Kommune gehören und damit den Bürger_innen.

Gesundheit ist keine Ware!
Für eine Medizin in der Patient_innen wieder im Vordergrund stehen und nicht wirtschaftliche Interessen!

Quellen:


Wieder ein linker AStA in Göttingen

In einer 13-stündigen Studierendenparlamentssitzung (StuPa) am 28.02.2012 wurden erneut Kandidat_innen der linken Koalition in die Referate des AStA Göttingen gewählt. Das Basisdemokratische Bündnis (BB), Grüne Hochschulgruppe (GHG), Juso-Hochschulgruppe und Schwarz-Rot-Kollabs (SRK) werden im Jahr 2012 wieder die Referate besetzen.

Nachdem bei der Wahl im Januar 2012 die linke Koalition, die auch schon im Jahr 2011 den AStA stellte, die gleiche Sitzanzahl wie die konservative Koalition aus RCDS und ADF erreichte, sind nun die Piraten mit 2 Sitzen das Zünglein an der Waage.<br> Da es der linken Koalition wichtig ist politische Aufgaben wahrzunehmen die in der Hochschule ansetzen und auch über diese hinaus weisen, forderte die Koalition auch in diesem Jahr erneut u.a. die Einrichtung der Referate Transparenz & Öffentlichkeit, Gender und das Referat für politische Bildung. Hierfür wurden sie von der ADF und dem RCDS kritisiert. Durch die Stimmen der Piraten kam dann aber die nötige Mehrheit zur Einrichtung dieser Referate zustande.<br> Auch bei den späteren Wahlen zur Besetzung der Referate wurden alle Referent_innen der linken Koalition gewählt, so dass - entgegen aller Mutmaßungen der Opposition im letzten Jahr - wieder ein linker AStA für das Jahr 2012 zustande gekommen ist. Dies lag nicht zuletzt daran, dass die ADF des nachts schon verfrüht die Sitzung verließ.<br> Die StuPa-Sitzungen könnten aufgrund der ausgeglichenen Stimmverhältnisse dieses Jahr spannend werden, sollte die ADF ihre Anwesenheit auf den zukünftigen StuPa-Sitzungen erhöhen und nicht wie im letzten Jahr durch mehrmalige Abwesenheit glänzen.

Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr wieder 3 Personen des Basisdemokratischen Bündnisses, in dem auch wir organisiert sind, Referent_innenposten besetzen, um die Politik des AStA mitzugestalten.

Homepage des AStA Göttingen


Die vorläufigen Ergebnisse der Uniwahlen sind da!

Vom 17. - 19.1.12 habt ihr gewählt. Für das medizinische FSP ergibt sich folgende Sitzverteilung:

  • UM: 17 Sitze (gleich)
  • BG: 3 Sitze (-1)
  • MolMed: 1 Sitz (+1)

Im Studierendenparlament gibt es eine Art Patt, die bisherigen AStA-tragenden Gruppen haben ihre Mehrheit eingebüßt. Sitzverteilung:

  • GHG 9 (+1)
  • ADF 17 (+3)
  • JUSO 9 (-1)
  • BB 5 (+/- 0)
  • SRK 1 (+/- 0)
  • RCDS 7 (+2)
  • PIRATEN 2 (+/- 0)
  • LHG 0 (-1)
  • LINKE.SDS 0 (+/- 0)
  • HJI 1 (+/-0)

Somit gibt es erstmal keine Mehrheit für einen konservativen AStA aus ADF und RCDS, obwohl während seiner Amtszeit 2010 ca. 25.000 Euro spurlos verschwanden, konnte dieser ein plus von insgesamt 5 Sitzen gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Da es äußerst unwahrscheinlich ist, dass eine der derzeit AStA-tragenden Gruppen eine Koalition mit dem ADF oder RCDS eingehen wird, sind wohl die Piraten das entscheidende Zünglein an der Waage. Deren Abstimmungsverhalten tendierte im vergangenen Jahr eher zur linken Koaliton aus BB, GHG, JUSO-HSG und SRK. Mal schauen was kommt!<br> Danke für eure Unterstützung!

  • Semesterticket und Kulturticket sind angenommen.

Weitere Infos unter:


Polizeigewalt im Zentralen Hörsaalgebäude der Universität Göttingen

Am Dienstag, den 10. Januar, kam es zu massiver Polizeigewalt im Zentralen Hösaalgebäude (ZHG) der Universität Göttingen gegenüber friedlichen Demonstrant_innen. Der RCDS (Ring Christlich Demokratischer Studenten) hatte den niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann, sowie den Göttinger Polizeipräsidenten Robert Kruse zu einer Veranstaltung zum Thema „Sicherheitspolitik in Niedersachsen und Göttingen im Speziellen“ ins ZHG eingeladen. Im Vorfeld war von verschiedenen Seiten Protest an der Veranstaltung angekündigt worden, nicht zuletzt aufgrund der rigiden Flüchtlingspolitik für die Schünemann einsteht.

Im Verlauf der Veranstaltung griff die Polizei mehrmals ohne Vorwarnung die Menschenmenge vor dem Hörsaal 008 an. Hierbei verletzte die Polizei gezielt zig Studierende und andere Demonstrant_innen mit Faustschlägen zum Gesicht und Tritten. Zudem nahm sie Verletzungen beim Zurückdrängen der Demonstrant_innen billigend in Kauf. Auf dem Campus kam es später noch zu Schlagstockeinsätzen. <br> Gerade vor dem Hintergrund, dass die Polizei zum Schutz der Freiheit von Lehre und Forschung den Campus nicht betreten darf, ist dieses Vorgehen scharf zu kritisieren. Auch muss sie sich die Frage gefallen lassen, warum es gerade auf dem Campus, zudem sie eigentlich keinen Zutritt hat, zu derartig gewalttätigem Verhalten kommt.

Weitere Berichte findet ihr unter:


[17.01.-19.01.2012] Di-Do - Wahlen der Studierenden im WS 2011/2012 zu den studentischen Organen

Für Mediziner_innen: im Klinikum vor dem Aufzug D3, Ebene 0. Mit Lichtbildausweis! Im Klinikum könnt ihr auf Ebene 0 am Aufzug D3 (also am Hörsaalbereich)

  • vom 17.01. bis 19.01. von 10:00 bis 17:00 Uhr wählen.
  • am 20.01. von 10:00 bis 14:00 Uhr nur noch im ZHG (GWZ, 1.Stock, Empore zw. HS 009 und 010).Briefwahl kann bis 13.01.2012 bei der Wahlleitung (Goßlerstr. 5-7) beantragt werden.

Uniwahlen 2012 – Emanzipatorisch wählen! Liebe Studierende,

vom 17. bis 20. Januar finden die diesjährigen Uniwahlen statt. Um studentische Interessen durchsetzen zu können, bedarf es starker Mandate. Allerdings genauso einer kritischen Studierendenschaft, die nicht eine „Meinungsfindung“ gewählten Vertreter_innen überlassen, sondern auch aktiv daran teilnehmen möchte. Gewählt werden u.a. Vertreter_innen für das Fachschaftsparlament auf Fakultätsebene, sowie auch das Studierendenparlament, das dann den AStA bildet. Der AStA wurde letztes Jahr neu besetzt, nachdem der ADF/RCDS-AStA das Jahr davor ca. 25000 Euro verschwinden ließ. Seitdem bilden das Basisdemokratische Bündnis (BB), die Grüne Hochschulgruppe (GHG), Juso-HSG und Schwarz-Rot-Kollabs (SRK) den AStA.

Es ist Zeit, an den Verhältnissen etwas zu ändern

Wenn auch die (begrenzte) Mitbestimmung in den Gremien der Fakultäten und der Universität wenig Enthusiasmus bereithalten mag, um studentische Vertreter_innen zu wählen, so bleibt dennoch die Notwendigkeit die studentischen Mandate zu stärken. Ein Diskurs darüber, welcher Art der „Mitbestimmung“ mensch sich als Studierende_r konsequent verweigern sollte, darf hierbei nicht fehlen. Eine studentische Vertretung sollte nahe an der Basis bleiben, damit sie nicht zur Farce und einem Durchsetzungsinstrument der politischen Eliten verkommt. Sie sollte nicht auf Seite der Administration einen „objektiven“ Willen der Studierenden verwalten. Stattdessen ist es an ihr einzuschreiten, wenn die Verhältnisse auf universitärer und gesellschaftlicher Ebene unaushaltbar sind. Auch wenn das heißen muss, das Paradigma der „Konstruktivität“ situativ aufzugeben. Für eine Studi-Politik die „dazwischengehen“ kann! Dass Unipolitik uns alle betrifft ist keine neue Feststellung und dass die Kämpfe in der Klassengesellschaft auf uns zurückwirken genauso wenig. Wir sollten die Verantwortung also nicht irgendjemandem überlassen, sondern sie an Personen übergeben, mit denen sich Konzepte und politische Diskurse entfalten lassen. Eine Stellvertreter_innenpolitik lehnen wir ab, unsere Alternative heißt basisdemokratische Organisierung (oder engl. „grassroots democracy“). Sich mit dem Informationsmaterial der Hochschulgruppen auseinanderzusetzen und herauszufinden ob diese zu ernsthaften gesellschaftlichen Diskursen etwas beizutragen haben, ist vor der Wahl sinnvoll und benötigt Zeit. Die Zeitung „Zusammenhang“ des Basisdemokratischen Bündnisses, in dem wir und andere Basisgruppen organisiert sind, liegt inzwischen aus.

Wir fordern euch auf: Geht wählen!

Gewählt werden das Studierendenparlament (StuPa), das Fachschaftsparlament (FSP), Fakultätsrat (FakRat) und der/die Fachgruppensprecher_in. Das StuPa wird von allen Studierenden der Universität Göttingen gewählt. Seine Vertreter_innen wählen und kontrollieren den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der die Studierendenschaft dann vertritt. Das Fachschaftsparlament wird fakultätsintern gewählt. Es wählt und kontrolliert den Fachschaftsrat und entscheidet über den vom AStA zugewiesenen Haushalt. Der Fakultätsrat ist das höchste beschlussfassende Gremium der Fakultät. Es werden zwei studentische Vertreter_innen gewählt. In den nächsten Tagen werdet ihr in den Mensen, an Infoständen und auf Flyern Informationen zu den verschiedenen Gruppen bekommen. Außerdem steht eine Entscheidung über das Semesterticket an. Bitte informiert euch!

Eure Basisgruppe Medizin


Termine:

[13.12.2012] Do - VA - „Hauptsache gesund! Krankheit, Behinderung als Super-GAU des bürgerlichen Individuums“ mit Rebecca Maskos - 20:00 Uhr | Ort: n.n. | Göttingen | Kampagne "Diagnose: Kapitalismus"

[07.12.2012] Fr - VA - „Ökonomisierung des Gesundheitswesens“ mit Nadja Rakowitz - 20:00 Uhr | [http://stadtbibliothek.goettingen.de/index1.htm Stadtbibliothek] | Göttingen | Kampagne "Diagnose: Kapitalismus"

[23.-25.11.2012] Fr bis So - VA & mehr - „OpenUNI“ - von Fr 16 Uhr bis So 18 Uhr | Verfügungsgebäude (VG), Zentralcampus | Göttingen | "OpenUNI"

[24.11.2012] Sa - Demo - „Der Kampf geht weiter. Silvio-Meier-Demo 2012“ - 15:00 Uhr | U-Bahnhof Samariter Straße (U5) | Berlin

[20.11.2012] Di - VA - Sprache und Rassimus mit Jobst Paul | 18 Uhr | KWZ Raum 0.602

[10.11.2012] Sa - Antirassistische Demo „Solidarität mit der bundesweiten Flüchtlingsbewegung“ | 14:30 Uhr | Zentralcampus Göttingen

[31.10.2012] Mi - Antifa O-Phase - Aktionstraining, Stadtrundgang, Antifa-Tabu | 18 Uhr | Treffen am Rosa-Luxemburg-Haus | Göttingen | http://www.ali.antifa.de

[30.10.2012] Di - Kneipenabend der Basisgruppen | ab 18 Uhr | Salamanca

[22.10.2012] Mo - VA - Menschen vor Profite - Ein kritischer Einspruch zum World Health Summit | 19 Uhr | Kalkscheune | Berlin

[13.10.2012] Sa - Demo - „Bleiberecht für alle!“ - Start 11:00 Uhr | am Rosenwinkel | Göttingen, Kundgebung 12:30 Uhr | Marktplatz

[04.-07.10.2012] - queerfeministisches Festival - qflash Bremen 2012 http://qflash.blogsport.de/

[22.09.2012] Sa - Demo “Keine Ruhe fuer Hoyerswerda” in Erinnerung an das rassistische Pogrom von 1991 | 14 Uhr | Bahnhofsvorplatz Hoyerswerda http://rassismus-toetet.de/

[20.09.2012] Do - Prozess gegen einen Demonstranten anlässlich des Schünemannbesuchs im ZHG | 09:15 Uhr | Amtsgericht Göttingen (Maschmühlenweg 11) Raum B12

[17.09.2012] Mo - Videokundgebung „21 Jahre Pogrom von Hoyerswerda - Gegen das Verschweigen“ | 19:30 Uhr | Gänseliesel Göttingen

[12.09.2012] Mi - „Der Staat vergisst nicht … Wir auch nicht!!“ Infoveranstaltung zu den angeblichen RZ Prozessen | 19 Uhr | JuzI Göttingen http://www.verdammtlangquer.org/

[08.09.2012] Sa - Antirassistische Demo gegen Abschiebeknäste | 12 Uhr | Marktplatz Büren (Westfalen) http://schlussdamit.blogsport.de/

[25.08.2012] Sa - Bundesweite Demo im Gedenken an das Pogrom von Lichtenhagen | Rostock | 11.00 Uhr, Kundgebung vorm Rostocker Rathaus, 14.00 Uhr, Demo, S-Bahn, Lütten Klein (HRO)

[16.08.2012] Do - Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen - 20 Jahre danach. Bild- und Film-Vortrag der Kampagne „Rassismus tötet! | 18 Uhr | Café Kabale

[04.08.2012] Sa - Naziaufmarsch in Bad Nenndorf blockieren! http://badnenndorf-blockieren.mobi/

[28.07.2012] Sa - Demo-Sani Workshop | 14 Uhr | Asta Uni Göttingen (Goßlerstr 16a)

[26.07.2012] Do - Infoveranstaltung zu den Aktionen gegen den Naziaufmarsch in Bad Nenndorf | 19 Uhr | Verdi. Haus (Groner-Tor-Str. 32)

[25.07.2012] Mi - Film: „The Truth lies in Rostock“ | BG Sozialwissenschaften | 20:15 Uhr | Uni ZHG 001

[24.07.2012] Di - Vortrag: „Rostock-Lichtenhagen und die gesellschaftlichen Folgen“ | BG Sozialwissenschaften | 20 Uhr | Uni ZHG 003

[13.-22.07.2012] - No Border Camp Köln/Düsseldorf http://noborder.antira.info/de

[16.07.2012] Mo - Gespräch mit der Zeitzeugin Karin Rohrig, 19:00 Uhr | Rotes Zentrum | Lange-Geismar-Straße 2/3 | Göttingen

[15.07.2012] So - Historischer antifaschistischer Stadtrundgang, 14:00 Uhr | Hirtenbrunnen (Groner Tor) | Göttingen

[10.07.2012] Di - 80 Jahre Antifaschistische Aktion, Veranstaltung mit Bernd Langer (Autor, Berlin) |19:00 Uhr | Rotes Zentrum | Lange-Geismar-Straße 2/3 | Göttingen

[07.07.2012] Sa - Demonstration gegen Rassismus | 13:00 Uhr | Bahnhofsvorplatz Göttingen

[20.06.2012] Mi - Mobilisierungsveranstaltung zum No Border Camp in Köln | 19.00 Uhr | Juzi Göttingen Weitere Infos

[15.-16.06.2012] - Antifee Festival | Campus der Uni Göttingen http://www.antifee.de/

[03.-15.06.2012] - festival contre le racisme | Göttingen http://fclrgoe.blogsport.de/

[02.06.2012] Sa - Demonstration gegen den Burschentag in Eisenach | 14:30 Uhr | Marktplatz Eisenach http://gegenburschentage.blogsport.de/

[01.06.2012] Fr - Vortrag über die Hintergründe zum NSU mit Markus Bernhardt, Veranstaltet vom VVN-BdA | 19:00 Uhr | ver.di, Groner-Tor-Str. 32

[25.05.2012] Fr - Infoveranstaltung gegen den Naziaufmarsch in HH am 02.06. | 19.30 Uhr | T-Keller | Geismar Landstr. 19 http://www.notddz2012.blogsport.eu/

[23.05.2012] Mi - Mobilisierungsveranstaltung gegen den Burschentag in Eisenach | 18:00 Uhr | Theologicum (Campus) Raum 0.134 http://gegenburschentage.blogsport.de/

[16.-19.05.2012] - Blockupy Frankfurt - Europaweite Aktionstage http://blockupy-frankfurt.org

[11.05.2012] Fr - Vortrag über die braune Vergangenheit des Verfassungsschutzes mit Dr. Peer Heinelt | 19:00 Uhr | Heyne Haus, Papendiek 6 http://extremdaneben.blogsport.de/

[09.05.2012] Mi - Veranstaltung mit Aktivist_innen aus Tunesien: „Making a revolution, defending a revolution“ | 19:00 Uhr | ZHG

[08.05.2012] Di - Gedenkveranstaltung des VVN-BdA zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus | 18:00 Uhr | Gedenkstein für die Göttinger Zwangsarbeiter_innen (Bahnhofsausgang West)

[05.05.2012] Sa - Den Eichsfelder Heimattag verhindern! | 13:00 Uhr | Bahnhof Leinefelde http://noheimat.blogsport.de/

[26.04.2012] Do - Kundgebung gegen die geplanten Sozial- und Kulturkürzungen im Rahmen des Zunkunftsvertrags | 16:30 am Neuen Rathaus, Hiroshimaplatz http://www.zukunftsvertrag-goettingen.tk/

[17.04.2012] Di - „Neokolonialen Landraub stoppen!“ eine 24-stündige Belagerung der Deutschen Bank | ab 16:30 Uhr | Bremen http://www.afrique-europe-interact.net/

[03.04.2012] Di - Buchvorstellung: „Darum Feminismus! Bestandsaufnahme und Perspektiven des radikalen Feminismus“ | 20 Uhr | Buchladen Rote Straße, Nikolaikirchhof 7

[31.03.2012] Sa - „It's not enough to be angry – Fight capitalism 100 %“ eine Bundesweite Demonstration in Frankfurt | 14 Uhr am Hbf in Frankfurt/Main http://march31.net/de/

[24.03.2012] Sa - Mobilisations- veranstaltung für den 31.3. mit Verkauf von Bustickets | 20 Uhr im T-Keller

[21.03.2012] Mi - VA: „Krisenprozesse und Staatsschulden“ eine Veranstaltung der Redical [M] | 20 Uhr im Cafe Kabale

[17.03.2012] Sa - Demonstration zum Tag der Politischen Gefangenen | 14 Uhr | Gänseliesel Göttingen

[16.03.2012] Fr - „Über die Verhältnisse leben - gegen engere Gürtel und Kapitalismus“ eine Antikapitalistische Rave-Demo | 18 Uhr | Gänseliesel (Marktplatz) | [http://gegenstrom.blogsport.de/2012/02/27/ueber-die-verhaeltnisse-leben-gegen-engere-guertel-kapitalismus/ Aufruf]

[13.03.2012] Di - VA: „Krise in Theorie und Praxis“ Podiumsdiskussion mit Thomas Ebermann, Thomas Seibert und …umsGanze! | 19.30Uhr | ver.di Haus (Groner-Tor-Str.32)

[10.03.2012] Sa - Demonstration zum Frauenkampftag | 14 Uhr | Gänseliesel Göttingen

[03.03.2012] Sa - Naziaufmarsch in Münster verhindern! http://www.keinenmeter.de.ms/

[28.02.2012] Do - VA: „Zwei Jahre Kahlschlagspolitik in Griechenland“ - Veranstaltung mit Ralf Dreis, organisiert von ASJ Göttingen | 21.30 Uhr im JuzI

[18.02.2012] Sa - Demo: Naziaufmarsch in Dresden verhindern! - Busfahrkarten für gemeinsame Anreise im Roten Buchladen und im Flaming Star. http://www.aktionsbuendnis.tk/

[02.02.2012] Do - Kundgebung:„Wargel, Wasserkocher, Wehrsportgruppen - Weg damit! Verfassungsschutz auflösen! 18:30 Uhr Markt/Gänseliesel | Göttingen

[31.01.2012] Di - (Termin durch Staatsanwaltschaft aufgehoben - Freispruch rechtskräftig!) Berufungsprozess gegen Martin R.

[25.01.2012] Mi - VA mit Martin R.: Aus dem „Untergrund“ der Roten Straße. Inklusive Filmvorführung „Von Schünemännern und Schnüffelhunden“

[24.01.2012] Di - Vortrag: „Queere Patient*innen - Was wissen Ärzt*innen über transgender und Co.?- Ein Aufklärungsprojekt“ von Till Amelung und Sonja Thomaier. http://www.uni-goettingen.de/de/303682.html

[17.01.-19.01.2012] Di-Do - Wahlen der Studierenden im WS 2011/2012 zu den studentischen Organen

[14.01.2012] Sa - Naziaufmarsch in Magdeburg verhindern! http://www.blockierenmd.tk/

[14.01.2012] Sa - (fällt aus!) VA „Total Extrem“ zur Extremismustheorie im Roten Zentrum

[13.01.2012] Fr - (fällt aus!) VA zu „Dresden Nazifrei 2012″ und Repression im ver.di Haus

[11.01.2012] Mi - Veranstaltung: „Das klassenlose Krankenhaus“ mit Nadja Rakowitz (vdää) | 18-20 Uhr im Hörsaal 04 des Uniklinikums

[25.01.2012] Mi - VA mit Martin R.: Aus dem „Untergrund“ der Roten Straße. Inklusive Filmvorführung „Von Schünemännern und Schnüffelhunden“

Veranstaltung mit Martin R. inklusive Filmvorführung „Von Schünemännern und Schnüffelhunden“

Treffen | Hoftor Rote Straße

[14.01.2012] Sa - (fällt wegen Krankheit leider aus!) VA „Total Extrem“ zur Extremismustheorie im Roten Zentrum

19 Uhr Veranstaltung im Roten Zentrum | Lange-Geismar-Straße 2/3

„Total Extrem“ zur Extremismustheorie veranstaltet von der A.L.I. mit GenossInnen der ALB

[14.01.2012] Sa - Naziaufmarsch in Magdeburg verhindern! http://www.blockierenmd.tk/

[13.01.2012] Fr (fällt wegen Krankheit leider aus!) - VA zu „Dresden Nazifrei 2012″ und Repression im ver.di Haus

19 Uhr im Verdi Haus | Groner Tor Straße | Göttingen Veranstaltung zu „Dresden Nazifrei 2012″ und Repression veranstaltet von der A.L.I. mit GenossInnen der ALB

Unsere Arbeiten und Termine 2011


[10.12.2011] Sa - Demo - zieht euch warm an - antifaschistische Demonstration in Greifswald


[07.12.2011] Mi - Film „Abschiebung im Morgengrauen“ im Lumiére

nach Abschluss des Aktionstages Medizin unter dem Motto „grenzenlos lebendig“ den das Aktionstagsteam für euch gestaltet hat, präsentieren wir von der Basisgruppe Medizin euch den Film „Abschiebung im Morgengrauen“ mit anschließender Diskussionsrunde

In der Hamburger Ausländerbehörde wird tagtäglich über das Schicksal von Menschen entschieden, die ein „Leben auf dem Schleudersitz“ führen: Asylsuchende, die länger als ein Jahrzehnt in Deutschland gelebt haben, deren Kinder hier geboren sind. In vielen Fällen sind sie in der Bundesrepublik aber nur geduldet, mal für weitere zwei oder drei Monate, mal aber auch nur bis zum nächsten Wochenende. Dann wird wieder neu entschieden, ob sie nicht doch zurück müssen - in ihr Herkunftsland, das für viele keine Heimat mehr ist, aus dem sie vor vielen Jahren geflohen sind. Der Film zeigt Bilder von der nächtlichen, überfallartigen Stürmung von Wohnungen mit einer Armada von Beamtinnen* und Polizei, dem Zusammentreiben von Familien, deren Verzweiflung und Verängstigung und das hastige zeitlich befristete Zusammenpacken der persönlichen Sachen - erschütternde Szenen, die eine Ungeheuerlichkeit darstellen und gleichermaßen beschämen, wie empören. Wenn auch der Film von 2005 ist hat sich trotz Änderungen im Aufenthaltsgesetz, Asylgesetz und der Allgemeinen Verfahrensvorschrift an der Praxis der Ausländerbehörden nur wenig geändert. Diese und die poltiischen Vorgaben müssen kritisiert werden.

KEIN MENSCH IST ILLEGAL - BLEIBERECHT FÜR ALLE!!

18:00 Uhr | Kino Lumiére | Geismar Landstr. 19 | Göttingen

Der Film „Belgrad backspin“ wird an diesem Tage nicht gezeigt


[07.12.2011] Mi - Aktionstag Medizin - selbstbestimmte Lehre! http://www.aktionstag-goettingen.de/


[09.12.2011] Fr - „Wie die Antifa nach Göttingen kam“ VA mit Bernd Langer (KuK)Ausstellung ab 18.30 Uhr, Vortrag 19.30 Uhr, im Anschluss Cocktailbar, im Roten Zentrum.

Ende der 70er Jahre, in der Zeit zerfallender K-Gruppen, traten alte und neue Nazis verstärkt auf den Plan. Gleichzeitig entstand aus einer militanten, undogmatischen Bewegung die Antifa. Zu den Meilensteinen dieser Entwicklung zählen die großen Mobilisierungen gegen das NPD-Deutschlandtreffen in Frankfurt/Main 1978, 1979 und 1980. Diese und ähnliche Verhinderungsaktionen führten zur Zusammenarbeit unterschiedlicher politischer Strömungen und vielerorts zur Gründung von antifaschistischen Initiativen. Demgegenüber fanden sich Autonome zunächst kaum in diesen Strukturen. Doch schließlich wurde Antifa in den 90er Jahren zu einem beherrschenden Thema und zu einer neuen außerparlamentarischen, strömungsübergreifenden und praxisorientierten Basisbewegung.

Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Wie hat sich die Entwicklung im Detail abgespielt, welche Initiativen waren erfolgreich und warum?

Bernd Langer, Mitbegründer des antifaschistischen Arbeitskreises Bad Lauterberg, Mitglied der ersten Antifa-Gruppe in Göttingen, beteiligt an der norddeutschen Antifa-Koordination in den 1980er Jahren, Initiator der kulturpolitischen Initiative KuK (Kunst und Kampf), Mitbegründer der Autonomen Antifa (M) ist bis heute politischer Aktivist und Autor diverser Bücher zum Thema.

Weitere Infos: http://www.ali.antifa.de/ und http://www.kunst-und-kampf.de/


Aktionstage gegen Atomkraft - Proteste gegen den Castor Transport nach Gorleben

[23.11.2011] Mi - Demo - 9:30 Uhr: Sternmarsch der SchülerInnendemo von IGS und KGS zum Wilhelmsplatz, dort Treffpunkt um 11:15 Uhr

[23.11.2011] Mi - Demo 16 Uhr: Bobbycar-Demo des KEI-Kindergarten, Treffpunkt am Neuen Rathaus

[Tag X] bisher vermutlich Fr.25.11.,u.U. Do., 24.11.: ab 16 Uhr: Mahnwache am Bahnhof,

ab 20 Uhr: Castorradio im Stadtradio 107,1 MHz

[26.11.2011] Sa - Demo - Protestkundgebung in Dannenberg


Publikationen das „medinfo | Extra | November 2011“ ist da!

Zeitung der Basisgruppe Medizin - das „medinfo extra“ zum nicht-stattgefundenen Streik ist seit heute erschienen! Es liegt im Klinikum und den Instituten aus… in dieser Ausagbe findet ihr unsere Positionen zu den Streikforderungen des Marburger Bundes (MB) und eine solidarische Analyse zum Arbeitskämpfen im Gesundheitssektor.

hier "medinfo" lesen


Warmlaufen des Widerstands

[23.11. - XX.11.2011] Massenproteste gegen Atomlobbyund Castortransport

An diesem dritten Novemberwochenende ist es wieder soweit: erneut soll ein Zug mit Castorbehältern voller hochgiftigem Atommüll in Richtung des Zwischenlagers Gorleben rollen. Es ist der dreizehnte Castortransport ins Wendland und trotzdem ist nicht die geringste Spur von Gewöhnung oder Resignation bei den Bewohner_innen des Landkreises Lüchow-Dannenberg zu erkennen. Im Gegenteil, dieser Castor 2011 scheint ein heißes Eisen für Atomlobby, Politik und Polizei zu werden. Bereits jetzt sind 1000 Menschen auf der Straße in Metzingen im Lüchow- Dannenberg und es werden immer mehr…

Nachdem bereits in den letzten Jahren die Castor-Transporte durch massive Proteste gestört wurden, und letztes Jahr Rekord Teilnehmer_innenzahlen erreicht wurden, geht der die Bewegung angesichts der Reaktorkatastrophen in diesem Jahr weiter. Grund für die erwarteten Massenproteste ist das politische Klima beim Thema Atomenergie. Wenn auch die Reaktorexplosionen von Fukushima im Frühjahr diesen Jahres die gewählten Vertreter_innen der BRD zu einem Einlenken bewogen haben könnten, so waren die Jahre vorher geprägt durch Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke und einem Ausbau des Salzstocks Gorleben. Andererseits nahmen Ignoranz gegenüber Atomkraftgegner_innen sowie Anzeigen und Verfahren gegen Anti-Castor-Aktivist_innen zu. Dieser Repression gilt es sich gemeinsam entgegen zu stellen, solange krankheitsverursachende und todbringende Energie weiterhin genutzt wird.

Ihre Rechnung haben CDU, e.on & Co. jedoch ohne uns alle gemacht. Wir haben die Erfahrung gemacht, das trotz einem formalen „Ausstieg“ ganz schnell wieder Laufzeitverlängerungen oder Neubauten von Atomanlagen diskutiert werden und in der Politik unterstüzt werden können. Sicher sind nicht die Versprechen irgendwelcher Stellvertereter_innen, sondern sicher ist nur das Risiko solange noch Atomanlagen betrieben werden. Unsere Losung kann nur sein: alles abschalten jetzt! Demonstrationen, Sitzblockaden und die Initiative des öffentlichen „Schotterns“ und alle anderen Formen des Protestes sind weiterhin legitimes Mittel um gegen diese Atompolitik vorzugehen. Für uns ist klar: Atomenergie ist keine saubere oder gar sichere Energie und erst recht nicht die Energie der Zukunft.

Fahrt ins Wendland, beteiligt euch kreativ an den Widerstandsaktionen - Stopp Castor!

Basisgruppe Medizin 25.11.2011

Mehr Infos:

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[19.11.2011] Sa - Demo - Wir vergessen nichts - Demo gegen Nazis, Repression und Verdrängung. Berlin

[14./19.11.2011] - AStA - Exkursion zur KZ Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Mit obligatem Vorbereitungstreffen am 14. November um 18.00h.

[11.-13.11.2011] - Open Uni - selbstbestimmte Vortrge Workshops…

[02.11.2011] Mi - Einsteiger_innenabend der Basisgruppe Medizin - 21:00 Uhr im RLH

[01.11.2011] Di - Antifa O-Phase - „brandheiss, bahnbrechend“ - 18:00 Uhr nahe Rosa-Luxemburg-Haus

[29.10.2011] Sa - Demo - Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung, 14 Uhr Markt/Gänseliesel Göttingen

[29.10.2011] Sa - Demo -discrimi*nation - antifaschistische Demonstration in Höxter 13:12 Uhr (Bhf)

[27.10.2011] Do - Welcome to the machine-Abend. Linke Gruppen kennenlernen 20:00 Uhr, ZHG 002

[26.10.2011] Mi - Infoveranstaltungen des AStA: um 18h mit anschließenden Kulturprogramm (optional)

[19.10. - 21.10.2011] - O(rientierungs)phase Medizin - willkommen Erstsemester_innen!

[19.10.2011] Mi - Begrüßung der Erstsemester_innen im Hörsaal der Anatomie - ca. 10 Uhr

[19.10.2011] Mi - Infoveranstaltungen des AStA: um 18h mit anschließenden Kulturprogramm (optional)

[19.10.2011] Mi - Film „Willkommen zuhause“ antirassistischer Film mit Diskussion im Anschluss im Lumiere

[19.10.2011] Mi - O-Phasen Party der Basisgruppen im VG-Keller

[03.09.2011]Sa - Nazifest in Leinefelde vereiteln 13:30 Uhr Bahnhof Leinefelde, infos unter http://asjgoe.blogsport.de/

[03.09.2011]Sa - Naziaufmarsch in Dortmund verhindern http://dortmundquer.blogsport.de/


[18.06.2011] Sa - Burschentag der DB in Eisenach zum Desaster machen

Jedes Jahr am Wochenende nach Pfingsten wird die thüringische Stadt Eisenach Ort eines seltsamen Schauspiels: altmodisch gekleidete Männer aus vielen Teilen Deutschlands und Österreichs strömen in die Stadt zum Burschentag der Deutschen Burschenschaft (DB). Auch dieses Jahr werden vom 16.-19.6. wieder hunderte Burschenschafter nach Eisenach kommen.

Hintergrund: Die DB vereint als Dachverband von Studentenverbindungen jene Burschenschaften unter ihrem Dach, die sich offen der extremen Rechten zugehörig fühlen. Schon im Nationalsozialismus fanden sich in der DB die Verbindungen zusammen, die mit ihrem völkischen Nationalismus und glühenden Antisemitismus zu den stärksten Unterstützern der NSDAP gehörten. Konflikte zwischen dem Nationalsozialistischen deutschen Studentenbund und den Korporierten, die heute gern als „Widerstand“ verkauft werden, drehten sich lediglich um die Führungsansprüche an den Universitäten - inhaltlich war man sich einig. Auch heute noch finden sich in der DB insbesondere jene Verbindungen, die Holocaustleugner_innen und Geschichtsrevisionist_innen auf ihre Häuser einladen und/oder Neonazikader und NPD-Abgeordnete stellen. Migrant_innen werden mit rassistischer Hetze bedacht und das „deutsche Volk“ als Schicksalsgemeinschaft der Opfer alliierter Gräueltaten inszeniert.

Immer wieder gibt es personelle Überschneidungen zwischen DB und NPD. Diese Verquickung von akademischer und politischer extremen Rechten gilt es immer wieder aufzuzeigen und zu kritisieren. Eisenach ist ein Paradebeispiel wie sich rechte Inhalte und Strukturen problemlos in die Gesellschaft einfügen: Die wenigsten Menschen in Eisenach stören sich am Burschentag, da in diesem Zeitraum alle Betten in der Stadt belegt und die Kneipen bestens gefüllt sind.

Solche reaktionären Einstellungen sind jedoch nicht nur am kommenden Wochenede in Eisenach anzutreffen, sondern auch jeden Tag aufs Neue hier in Göttingen. Deshalb darf sich der Protest nicht mit der Kampagne gegen den Burschentag in Eisenach erschöpfen, sondern muss stets auf ein linksradikale gesamtgesellschaftliche Kritik ausgerichtet sein.

Das Bündnis gegen den Burschentag in Eisenach nimmt den diesjährigen Burschentag zum Anlass Kritik an Männerbünden, Verbindungswesen und gesellschaftlich etablierter Rechten in Eisenach in Form einer Demo auf die Straße zu tragen. Beginn ist am 18.6., 14:00 Uhr, am Hauptbahnhof Eisenach. Aus Göttingen wird es eine Anreise per Bus (9:30 Uhr ab ZOB) geben. Tickets gibt es im Roten Buchladen. Weitere Infos findet ihr auf: http://gegenburschentage.blogsport.de/

Tragt Euren Protest gegen männerbündische Eliten auf die Straße!

Übt Kritik an gesellschaftlich etablierten rechten Inhalten!


[02.04 - 08.05.2011] antikoloniale Gesundheitsperspektiven global

Im Begleitprogramm der Ausstellung „Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg“ in Göttingen veranstalten wir zwei Vorträge mit Diskussion zu globaler Gesundheit. Das Menschenrecht auf Gesundheit und soziale Kämpfe, die dieses und andere emanzipative Forderungen durchsetzen, gehören für uns zusammen und miteinander diskutiert.

[17.04.2011] So - VA - >>global struggles - global health<<

[21.04.2011] Do - VA - >>Von der "Hilfe im Handgemenge" zur "kritischen Nothilfe"<< mehr infos unter: http://www.3www2-goettingen.de/


[22.03.2011] Di - Kundgebung gegen rassistische Sondergesetze: „Asylbewerber Leistungsgesetz abschaffen!“, 16 Uhr Kornmarkt (Gänselliesel) Göttingen

[26.03.2011] Sa - Demo - Gegen Naziterror und Repression! Linke Politik verteidigen! - 13:30 Bhf. Burg

[02.04 - 08.05.2011] Ausstellung - Die Dritte Welt im 2.Weltkrieg - mehr infos unter: http://www.3www2-goettingen.de/

[06. - 11.04.2011] Action - O-Phase Humanmedizin

[08./09.04.2011] Fr/Sa - Demo - Stolberg (Rheinland) - den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren! www.blockieren.mobi


[04.02.2011] Fr - Mobi- und Infoveranstaltung zu Dresden im Februar - Naziaufmärsche verhindern!

Im Februar 2010 ist es erstmalig gelungen, Europas größten Naziaufmarsch durch Massenblockaden, Barrikaden und anderen Aktionsformen zu verhindern.

Grundlage des Erfolges war die spektrenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden und die Entschlossenheit tausender Menschen, sich mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams den Nazis in den Weg zu stellen.

Die Nazis wollen sich ihr Großereignis aber nicht nehmen lassen: auch für 2011 haben sie wieder angekündigt, zum Jahrestag der alliierten Luftangriffe auf Dresden auf die Straße zu gehen. Seit Jahren versuchen sie die Bombardierung Dresdens für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und an bestehende Mythen und die Gedenkkultur anzuknüpfen. Wir werden nicht akzeptieren, dass die Nazis die Geschichte verdrehen und die eigentlichen Opfer des Nationalsozialismus verhöhnen.

Deshalb werden wir auch 2011 wieder nach Dresden fahren, um einen der größten Naziaufmärsche in Europa erneut gemeinsam zu blockieren und hierfür mehrere Busse aus Göttingen organisieren.

Ort und Zeit:

am 04.02.2011 “ Mobi- und Infoveranstaltung“ mit VertreterInnen des No Pasaran Bündnis und der A.L.I um 18.30 Uhr im Ver.di Haus, Groner-Tor-Str. 32, 37073 Göttingen


[05.02.2011] Sa - Veranstaltung - „Total Extrem“ über die so genannte Totalitarismus- und Extremismusideologie.

Thema die (neue) Funktion der Totalitarismus- und Extremismusideologie.

In der Veranstaltung „Total Extrem“ informiert die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) über die so genannte Totalitarismus- und Extremismusideologie. Diese setzt Links und Rechts gleich, verharmlost so die Gefahr von Neonazismus und ist explizit gegen linke, antifaschistische Ansätze gerichtet.

Ort und Uhrzeit:

um 18.30 Uhr im Juzi, Bürgerstrasse 41, 37073 Göttingen


[30.12.2010] Do - siempre antifa - Infoveranstaltung zur Situation der Antifa-Szene in Rußland.

[09.01.2011] Do - Demo - Gegen die Herrschaft des Kapitals - Luxemburg-Liebknecht Demonstration in Berlin. 10:00 Uhr, U-Bhf. Frankfurter-Tor, Antifa-Block http://www.arab.antifa.de

[12.01.2011] Mi - Hans und Grete und Max und Moritz - über jüdisches Leben in Norhteim und Umgebung

[12.01.2011] Mi - Medikamentenpolitik global - Veranstaltung mit der BGmed

[15.01.2011] Sa - Führung zum Frauenkonzentrationslager Moringen, KZ-Gedenkstätte Moringen

[16.01.2011] So - Zeugnisse aus Stein - Führung zum jüdischen Friedhof in Göttingen

[16.01.2011] So - Weg und Ort der Erinnerung - Tagesfahrt nach Buchenwald mit Führung in der KZ-Gedenkstätte

[19.01.2011] Mi - Shoa in Griechenland 1943 - 1944: Zeugnisse und Berichte. Die Veranstaltung findet in der KZ-Gedenkstätte Moringen und am 20.01. im T-Keller statt.

[19.01.2011] Mi - „Bewältigungsversuche eines Überwältigten“ Nie geführte Interviews mit Jean Améry - Vorstellung und Diskussion von Radiofeatures

[21.01.2011] Fr - Medizin und NS-Zwangsarbeit im alten Universitätsklinikum Göttingen - Stadtteilrundgang


Endergebnis der Uni-Wahl 2011 veröffentlicht!
Der fachschaftsfeindliche Klüngel-AStA ist abgewählt

Laut der vorläufigen Ergebnisse der Uni-Wahl 2011 ist der ADF-RCDS AStA abgewählt worden. Die ADF verlor dabei rund 36% der Stimmen im Vergleich zum Vorjahr und es gibt eine Mehrheit für die ehemalige Opposition. Mehr dazu und die genauen Ergebnisse auf [http://www.bb-goettingen.de/1943 bb-goettingen.de] und auf den Uniseiten. Nun stehen Koalitionsverhandlungen an, wir halten euch auf dem Laufenden.

Im Fachschaftsparlament der Medizin ist alles beim Alten geblieben, wir bedanken uns für euer Vertrauen!

[4 Sitze Basisgruppe Medizin im Fachschaftsparlament : 17 Umer : 0 RCDS]

Wir werden die kommende Legislaturperiode wie gewohnt kritisch begleiten, auf Fakultätsebene wie auch uniweit.

Eure BG Medizin.


[25.01. - 28.01.2011] Di bis Fr - Uniwahlen - Weitere Infos hier in Kürze. Briefwahl kann bis 18.01.2011 bei der Wahlleitung beantragt werden!


Uniwahlen 2011 – Konsequenzen ziehen & emanzipatorisch wählen!

Liebe Studierende,

jetzt nächste Woche finden vom 25. bis 28. Januar die Uniwahlen statt. Um studentische Interessen durchsetzen zu können, bedarf es starker Mandate. Allerdings genauso einer kritischen Studierendenschaft, die nicht eine „Meinungsfindung“ gewählten VertreterInnen überlassen, sondern aktiv daran teilnehmen.

Wohin es führt, wenn sich „unpolitische“ Menschen, die sich zudem einem relativen und persönlich opportunen Allgemeinheitsbegriff verpflichtet fühlen, die Ämter im AStA Jahrelang innehaben, könnt ihr in der aktuellen Presse verfolgen. Beispiele der derzeitigen AStA Politik sind:

mehrere

Diese Leute und auf die jeweilige AStA Kamarilla, für die sie und andere antreten haben sich für die Übernahme von politischen Ämtern in Universität und (zivil)gesellschaft disqualifiziert. Es ist an uns Studierenden hier in aller Konsequenz diese Leute abzuwählen und für eine andere Perspektive zu streiten.

Es ist Zeit, an den Verhältnissen etwas zu ändern

Wenn auch die (begrenzte) Mitbestimmung in den Gremien der Fakultät und der Universität wenig Enthusiasmus bereithalten mag, um studentische VertreterInnen zu wählen, so bleibt dennoch die Notwendigkeit die studentischen Mandate in diesen zu stärken. Einen Diskurs darüber zu führen welche Art einer „Mitbestimmung“ mensch sich als Studierende konsequent verweigern sollte. Und welche Alternativen diesem Treiben entgegensetzt werden sollten, z.B. wenn diese „Mitbestimmung“ zu Farce und zu einem Durchsetzungsinstrument der politischen Eliten verkommt*, ist aber auch außerhalb eines „Wahlkampfes“, weiterzuführen. Eine Studentische Vertretung, die nahe an der Basis bleibt, kann keine Stellvertreter-Kämpfe führen. Sie sollte nicht auf der Seite der Administration einen „objektiven“ Willen der Studierenden verwalten. Stattdessen ist es an ihr „dazwischen“ zu gehen wenn die Verhältnisse unaushaltbar werden und dies immer auf gesellschaftlicher und universitärer Ebene. Auch wenn das heißen muss das Paradigma der „Konstruktivität“ situativ aufzugeben. Für eine Studi-Politik die „dazwischengehen“ kann!

Das Unipolitik uns alle betrifft ist keine neue Feststellung und dass die Kämpfe in der Klassengesellschaft auf uns zurückwirken genauso wenig. Wir sollten die Verantwortung also nicht irgendjemandem überlassen, sondern sie an Personen übergeben, mit denen sich Konzepte und politische Diskurse entfalten lassen. Eine StellvertreterInnenpolitik lehnen wir ab, unsere Alternative heißt basisdemokratische Organisierung (oder engl. „grasroot democratic“).

Sich mit dem Informationsmaterial der Hochschulgruppen auseinanderzusetzen und herauszufinden ob, diese zu ernsthaften gesellschaftlichen Diskursen etwas beizutragen haben, ist vor der Wahl sinnvoll und benötigt Zeit. Das Wahlprogramm von uns und anderen den Basisgruppen, sowie auf StuPa-Ebene dem Basisdemokratischen Bündnis könnt ihr hier einsehen.

Wir fordern wir euch auf: geht wählen!

Gewählt werden das Studierendenparlament (StuPa), das Fachschaftsparlament (FSP), Fakultätsrat (FakRat) und der/die FachgruppensprecherIn. Das StuPa wird von allen StudentInnen der Universität Göttingen gewählt. Seine 49 MitgliederInnen wählen und kontrollieren den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der die Studierendenschaft dann vertritt. Das Fachschaftsparlament wird fakultätsintern gewählt. Es wählt und kontrolliert den Fachschaftsrat und entscheidet über den vom AStA zugewiesenen Haushalt. Der Fakultätsrat ist das höchste beschlussfassende Gremium der Fakultät, es werden zwei studentische VertreterInnen gewählt. In den nächsten Tagen werdet ihr in den Mensen, an Infoständen und auf Flyern Informationen zu den verschiedenen Gruppen bekommen. Außerdem steht eine Entscheidung über das Semesterticket an. Bitte informiert euch!

Wo und wann?

Von Mittwoch bis Donnerstag könnt ihr jeweils von 10.00 - bis 17.00 Uhr im Klinikum seine Stimme abgeben (Ebene 0, Hörsaalbereich, vor Aufzug D3). Die ganze Woche über (am 28.1. nur dort) im ZHG (GWZ, 1.Stock, Empore zw. HS 10). Und am 25.01. gibt es ein Wahllokal in der Physiologie/Biochemie von 10.00 -12.30, danach 13.30 bis 17.00 Uhr im Klinikum! Lichtbildausweis nicht vergessen!!! (Wahlbescheinigung nicht nötig.) weitere Details zu den Wahlterminen findet ihr oben im Text.

[Eure Basisgruppe Medizin]

(*)wir denken hier insbesondere an die Forderungen den Bologna Prozess bzw. die Umstellung auf BA/MA besser zu gestalten, anstatt ihre Sinnhaftigkeit in einem gesellschaftspolitischen Prozess zu hinterfragen oder die Rücknahme zu fordern.


[27.01.2011] Do - Topographie der Erinnerung - Projekt zum Gedenken und Erinnern

[04.02. - 04.03.2011] Ausstellung - NS-Psychiatrie und die Opfer - Gedenken in Niedersachsen, VHS Göttingen

[12.03.2011] Sa - Naziaufmarsch in Dessau verhindern! Antifademo, Treffpunkt: 12 Uhr, HBF Dessau.

[16.03.2011] Mi - Informations- und Mobilisierungsveranstaltung zur Demo am 26.03. in Magdeburg. 19 Uhr, Juzi.

[19.03.2011] Sa - VA - „Es gilt die Tat!“ 90 Jahre mitteldeutscher Aufstand. 19 Uhr, Rotes Foyer, Göttingen


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