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archiv2006-10

Unsere Arbeiten und Termine 2010

[06.11. - 10.11.2010] Massenproteste gegen Atompolitik und Castortransport

Am ersten Novemberwochenende ist es wieder soweit: erneut soll ein Zug mit Castorbehältern voller hochgiftigem Atommüll in Richtung des Zwischenlagers Gorleben rollen. Es ist der zwölfte Castortransport ins Wendland und trotzdem ist nicht die geringste Spur von Gewöhnung oder Resignation bei den Bewohner_innen des Landkreises Lüchow-Dannenberg zu erkennen. Im Gegenteil, dieser Castor 2010 scheint ein heißes Eisen für Atomlobby, Politik und Polizei zu werden. Die Bürgerinitiative (BI) Lüchow- Dannenberg verzeichnet mittlerweile rekordverdächtige Anmeldezahlen von überall her und es werden immer mehr…

Nachdem bereits in den letzten Jahren die Castor-Transporte durch massive Proteste gestört wurden, wird dieses Jahr mit noch mehr Teilnehmer_innen gerechnet. Grund für die erwarteten Massenproteste ist das politische Klima beim Thema Atomenergie. Die letzten Monate waren einerseits geprägt durch Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke, Milliardengewinne der Stromkonzerne und Wiederaufnahme der „Erkundung“ -oder sogar Privatisierung- des Salzstockes in Gorleben. Andererseits nehmen Ignoranz gegenüber Atomkraftgegner_innen sowie Anzeigen und Verfahren gegen Anti-Castor-Aktivist_innen zu. Dieser Repression gilt es sich gemeinsam entgegen zu stellen, solange krankheitsverursachende und todbringende Energie weiterhin genutzt wird.

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Ihre Rechnung haben CDU, e.on & Co. jedoch ohne uns alle gemacht. Der ohnehin schon scharfe Gegenwind scheint sich grade in einen wahren Protestorkan auszuwachsen. Demonstrationen, Sitzblockaden und die neue Initiative des öffentlichen „Schotterns“ als könnten, laut BI Lüchow-Dannenberg, die größten Proteste ergeben, die jemals bei einem Castortransport stattfanden. Für uns ist klar: Atomenergie ist keine saubere oder gar sichere Energie und erst recht nicht die Energie der Zukunft.

Fahrt ins Wendland, beteiligt euch kreativ an den Widerstandsaktionen - Stopp Castor!

Basisgruppe Medizin 30.10.2010

Mehr Infos: Castor 2010


[08.12.2010] Aktionstag Medizin - selbstbestimmte Lehre …von Studis für Studis www.aktionstag-goettingen.de

[17.11.2010] Mi - EinsteigerInnen Abend der Basisgruppe Medizin im Rosa-Luxemburg-Haus

[06 - X.11.2010] [solange bis sie aufhören] - Castor Atommüll - Transport Wir stellen uns quer! Gross-Kundgebung am 6. November, 13 Uhr, Dannenberg Castor stopp, Atomausstieg sofort!

[03.11.2010] Mi - Anti-Atom-Demo in Göttingen von Eltern mit Kindern auf Bobby-Cars und Treckern ab 16Uhr

[02.11.2010] Di - Welcome to the Machine Abend - linke Gruppen kennenlernen

20:00 Uhr | Autonomicum (unten im blauen Trum, Campus) | Göttingen

[30.10.2010] Sa - Demo - „Keine Homezone füer Nazis“ antifaschistische Demonstration in Höxter Start: 13:00 Uhr, Bahnhof Höxter www.antifahoexter.tk | www.keinehomezone.tk

[28.10.2010] Do - medizinische Flüchtlingshilfe Göttingen - EinsteigerInnenabend 18:00 Uhr | Ort wird bekanntgegeben, achtet auf weitere Ankündigungen www.mfh-goe.org

[23.10.2010] Sa - Castor-Strecken Aktionstag ab 11 Uhr Infostände und Workshops auf dem Bahnhofsvorplatz Göttingen ab 14 Uhr Demonstration http://www.castor-strecken-aktionstag.de/regionen

[21.10.2010] Do - Kundgebung - Schluss mit den rassistischen Sondergesetzen in der Familienpolitik! 15:30 Uhr | vor dem Neuen Rathaus (Hiroshimaplatz) | Göttingen

[20. - 22.10.2010] Mi-Fr - O-Phase Medizin… geht ab!

[20.10.2010] Mi - Stadtrundgang - Göttingen in der NS-Zeit - mit der Geschichtswerkstatt Göttingen

[19.10.2010] Di - O-Phasen Party einiger Basisgruppen im JuZI ab 22Uhr

[02.10.2010] Sa - Ausstellungseröffnung - „Afghanistan - Das wahre Gesicht des Krieges“. Plakatausstellung. Eröffnung mit Diavortrag von Christine Bucholz, MdB, DIE LINKE (Mitglied des Kundus-Untersuchungsausschusses und Verteidigungsauschusses). Veranstalterin: Sabine Lösing, MdEP (GUE/NGL). 13:00 Uhr, APEX , Burgstrasse 46, Göttingen

[01. bis 03.10.2010] Fr-So - Aktionen - Kein Tag für die Nation. Kein Tag für Deutschland! Gegen die Feierlichkeiten in Bremen. http://bremen310.hopto.org/ , http://www.basisgruppe-antifa.de/ , http://www.antifa-hannover.de/2010/raus-auf-die-strasse/ ,

[27.09.2010] Mo - Info - & Mobilisierungsveranstaltung zu den Protesten gegen den Tag der Deutschen Einheit in Bremen , 20:00 Uhr, Theaterkeller Veranstaleter_in: Redical M Göttingen

[25.09.2010] Sa - Demo - Es reicht! Demonstration gegen den Abschiebeknast in Büren http://www.aha-bueren.de/

[18.09.2010] Sa - Demo - Schluss jetzt mit Atomkraft! Großdemonstration mit Umzingelung des Regierungsviertels http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/anti-atom-demo.html

[17.09.2010] Fr - Mobilisierungsveranstaltung zur Büren-Demo: „Schlagbäume zu Zahnstochern - Abschiebeknäste zu Lichtungen!“ Am Freitag, den 17. September, findet um 20 Uhr im Cafe Kabale eine Mobisilierungsveranstaltung mit einem Referenten des Vereins „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren e.V.“ zur bundesweiten Demonstration gegen den Abschiebeknast Büren statt. Im Anschluß wird dann noch eine Dokumentation gezeigt. 20:00, Café Kabale, Geismar Landstr. 19, Göttingen

[11.09.2010] Sa - Aufmucken gegen Rechts-Festival. Einbeck, Rheinischer Hof – Einlass 19 Uhr Beginn 20 Uhr. Aufmucken-Festival Einlass 19 Uhr Beginn 20 Uhr Ort: Einbeck, Rheinischer Hof Veranstalter_in: http://solidnortheim.blogsport.de/

[27.08.2010] - Vortragsveranstaltung und Vorstellung der aktualisierten Neuauflage der Informationsbroschüre „Festung Harz“.

Am 27.08.2010 findet in der Jugendherberge Goslar um 19 Uhr eine Vortragsveranstaltung zum Thema Rechtsextremismus in der Harzregion statt. Referent für die Veranstaltung ist der Journalist Kai Budler, der unter anderem für den NPD-Blog und die Internetseite „Störungsmelder“ tätig ist. Veranstalter ist die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG). Die Veranstaltung wird über den Lokalen Aktionsplan Goslar des Bundesprojektes „Vielfalt tut gut“ gefördert.

Die Broschüre kann nach der Veranstaltung kostenlos mitgenommen werden. Größere Mengen bitte im Vorfeld ankündigen! Später wird die Broschüre dann über die ARUG, gegen Porto erhältlich sein.

am Freitag 27. August 2010 , 19:00 Uhr, Jugendherberge Goslar, Rammelsberger Straße 25, Goslar, Raum Rammelsberg

Die Veranstaltung wird unterstützt durch das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus und die Jugendherberge Goslar

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


[17.08. bis 09.09.2010] Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ zum zweiten Mal in Göttingen / In den Berufbildenden Schulen II.

Die Wanderausstellung zur NS- Zwangsarbeit in Südniedersachsen kommt ein zweites Mal nach Göttingen. Die Schau startete Anfang dieses Jahres in der Göttinger Lokhalle und war danach in der ehemaligen Kurhessenkaserne in Hann. Münden zu sehen. Ab dem 17. August wird sie in den Berufsbildenden Schulen II in der Godehardstraße in Göttingen gezeigt. „Die Ausstellung ist bisher auf großes Interesse gestoßen. Wir freuen uns, dass wir sie jetzt in einer Schule zeigen können. Es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm mit Theater und Stadtrundgängen. Es sind zwei Zeitzeugengespräche mit dem ehemaligen niederländischen Zwangsarbeiter Cees Louwerse und mit der ehemaligen polnischen Zwangsarbeiterin Bronisława Burek geplant“, sagt Lisa Grow von der Geschichtswerkstatt Göttingen. „Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler der BBS II Führungen für Schulklassen vorbereitet“, so Grow. Die interaktiv und multimedial gestaltete Ausstellung wurde von den Geschichtswerkstätten Duderstadt und Göttingen in Kooperation mit internationalen Projektpartnern erstellt. Sie zeigt in 13 thematischen Stationen das Ausmaß, die Bedeutung und die Vielfältigkeit von Zwangsarbeit am regionalen Beispiel Südniedersachsen. Im Mittelpunkt stehen die Biografien ehemaliger Zwangsarbeitender aus mehreren europäischen Ländern. Die Spur ihrer Lebensgeschichten ermöglicht einen Blick auf die europäische Dimension der NS-Zwangsarbeit. Um diese Dimension zu betonen, ist die Ausstellung von einem internationalen Team konzipiert worden, dem Wissenschaftler aus den von Verschleppung und Zwangsarbeit betroffenen Ländern Polen, Italien und den Niederlanden angehören. Studierende der Fachhochschule Hannover erarbeiteten das Design und die multimediale Präsentation. Die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ wird von der Europäischen Union und von zahlreichen Institutionen in Südniedersachsen gefördert.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Ausstellung: www.zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu

Zur Ausstellung ist ein Katalog in Form einer Kartenbox (16-seitige Broschüre und zwölf Faltblätter mit Lebensgeschichten von Zwangsarbeitenden und Verortungsgrafiken) erschienen, der in der Ausstellung erhältlich ist oder über die Homepage der Ausstellung bestellt werden kann.

Anschrift und Öffnungszeiten: Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945“ in der Mediothek der BBS II - Berufsbildende Schulen II - Godehardstraße 11, 37081 Göttingen 17. August - 9. September 2010 Mo, Mi, Do: 8-16 Uhr Di, Fr: 8-14 Uhr Sa, 21.8. und 4.9. : 8-12 Uhr Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

Für Schulklassen und größere Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich! Bitte telefonisch bei der BBS II unter (0551) 49 61 777, per E-mail: bbs2@bbs2goe.de oder per Fax: (0551) 49 61 774 anmelden. Auf der Homepage der BBS II gibt es weitere Informationen zu den Aktivitäten der Schule rund um die Ausstellung und eine Unterrichtseinheit „Zwangsarbeit in der NS-Zeit“ zum Herunterladen: www.bbs2goe.de


[10.08.2010] Di - VA: Doing Extremism: Hintergründe zur Kampagne gegen die linke Szene in Göttingen am Beipiel der Roten Strasse

Veranstalter_in: Solidaritätskomitee Rote Strasse

Veranstaltung mit Podiumsdiskussion

19 Uhr, Apex, Burgstrasse 49 Göttingen


[10.08.2010] Di - VA: zum Mord an Ernst Thälmann - Warum SS-Mörder von der bundesdeutschen Justiz nicht belangt werden …

Im März 1933 wurde der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann wie viele andere Antifaschist_innen von den Nazis verhaftet, gefoltert und in sog. Schutzhaft genommen. Die Nazis beabsichtigten, einen Schauprozess gegen Thälmann und die KPD zu inszenieren. Nachdem sich 1933 der sog. Reichstagsbrandprozess gegen Georgi Dimitroff für die Nazi-Führung zu einer internationalen Blamage entwickelt hatte, wurden die Pläne für einen Prozess gegen Thälmann fallengelassen. Ernst Thälmann wurde bis August 1944 in Schutzhaft unter Aufsicht der SS belassen und zuerst in Berlin-Moabit, dann in Hannover und letztlich in Bautzen ins Gefängnis gesperrt, die meiste Zeit davon verbrachte er in Isolationshaft. Am 17. August wurde Thälmann auf direkten Befehl Hitlers von Bautzen ins Konzentrationslager Buchenwald transportiert, wo er unmittelbar nach seiner Ankunft in der Nacht vom 17. auf den 18. August 1944 von einem SS-Exekutionskommando ermordet wurde. Die Ehefrau Ernst Thälmanns, Rosa Thälmann, sowie ihre gemeinsame Tochter Irma, die beide die Inhaftierung im Konzentrationslager in Ravensbrück überlebt hatten, strengten 1962 von der DDR aus einen Mordprozess in der BRD gegen die mittlerweile namentlich bekannten Mitglieder des Buchenwalder SS-Exekutionskommandos an. Doch die bundesdeutsche Justiz, in der noch die alten Nazi-Richter und -Staatsanwälte wirkten, wusste dieses Verfahren konsequent zu sabotieren: Das Ermittlungsverfahren gegen die damals noch lebenden SS-Mitglieder wurde innerhalb von 25 Jahren Insgesamt 7 mal durch die Staatsanwaltschaft eingestellt. Nur aufgrund der Hartnäckigkeit der Nebenklägerinnen Rosa und Irma Thälmann kam es 1982 durch ein sog. Klageerzwingungsverfahren zum Prozess gegen einen der SS-Männer.

Die Veranstaltung beleuchtet im ersten Abschnitt die Verhaftung und Ermordung Ernst Thälmanns sowie die internationale Solidaritätsbewegung für seine Freilassung; im zweiten Abschnitt wird der mühevolle juristische Kampf der Angehörigen Thälmanns um Gerechtigkeit aufgezeigt sowie dargelegt, warum in der BRD Nazi-Mörder prinzipiell straffrei davonkommen können.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Roten Hilfe Göttingen, der VVN-BdA Göttingen, von www.secarts.org und der SDAJ Göttingen.


[24.07 - 01.08.2010] Sa bis So - Action - Antifa Camp Weimar/Buchenwald

[27.07.2010] Di - Begleitung zur Ausländerbehörde - 10 Uhr Neues Rathaus

[31.07.2010] Sa - Demonstration gegen Abschiebungen - 15 Uhr Kornmarkt/Gänseliesel

Niedersachsens Innenministerium und Göttinger Stadtverwaltung halten noch immer an Abschiebungen fest

(dokumentierter Flugblatt Text)

Nachdem wir der Abschiebemaschinerie in Göttingen Sand ins Getriebe gestreut haben und die geplanten Abschiebungen von 30 Roma ins Kosovo am 22. Juni 2010 vorläufig verhindert werden konnten, müssen wir gemeinsam mit den betroffenen Menschen den Druck auf die rassistische Asylpolitik Göttingens, Niedersachsens und nicht zuletzt Deutschlands aufrecht erhalten. Dieser menschenverachtenden Praxis muss endlich ein Ende bereitet werden.

An Bord des Air Berlin-Flugzeuges, das an diesem Tag von Schweden über Düsseldorf und Wien nach Pristina flog, befand sich unter anderen Abgeschobenen eine sechs-köpfige Roma-Familie, die seit 21 Jahren in NRW lebte. Alle Kinder dieser Familie wurden in Deutschland geboren (die älteste ist 13 Jahre alt!). Es konnte lediglich verhindert werden, dass mit diesem Flug Menschen aus Niedersachsen abgeschoben wurden. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Risiko weiterer Abschiebeversuche vermindert wäre. Die Situation in Göttingen: Bei drei der Familien wurde durch das Stellen von Asylanträgen die Abschiebung gestoppt werden. Zwei Menschen waren gezwungen, sich in ein Kirchenasyl zu flüchten, und hoffen auf der juristischen Ebene, eine Wiedereinsetzung ihres Duldungsstatus zu erreichen. Das niedersächsische Innenministerium wartet nur auf einen negativen Ausgang der Verfahren, um anschließend die bereits geplanten Abschiebungen vollziehen zu können.

In Deutschland einen dauerhaften Aufenthaltsstatus zu bekommen, ist nach der Aushebelung des Asylrechts durch den sogenannten Asylkompromiss im Jahre 1993 fast unmöglich geworden. Auch die sogenannte Bleiberechtsregelung aus dem Jahr 2007 bietet nur für wenige Menschen eine Option zum Bleiben. Durch die ständige Drohung einer Abschiebung sowie weitere rassistische Sondergesetze wie Residenzpflicht, Gutscheinpraxis, de-facto Arbeitsverbot oder willkürlich auferlegte Aufenthaltstitel wird ein Leben in Würde hierzulande vielen Menschen verwehrt. Neben den Abschiebevorhaben von Roma ins Kosovo sind auch andere Menschen betroffen: so sollen aktuell u.a. auch Kurden nach Syrien abgeschoben werden.

Wir fordern ein Bleiberecht für alle und werden dies am Samstag, den 31.07.2010, erneut auf die Straße tragen. So wollen wir zeigen, dass diese menschenunwürdige Asylpraxis auf einen immer breiteren Widerstand stößt. Dazu treffen wir uns um 15.00 Uhr am Kornmarkt (Gänseliesel), um mit viel Kraft und Kreativität unsere Solidarität zu demonstrieren.

Am Dienstag, den 27.07.2010 um 10.00 Uhr, werden wir Flüchtlinge zur Ausländerbehörde begleiten, um sie bei der Verlängerung ihrer Duldungen zu unterstützen. Die Menschen sollen nicht länger alleine der Willkür der Mitarbeiter_innen der Ausländerbehörde ausgesetzt bleiben.

Zu diesen Aktionen werden ALLE Menschen mit antirassistischem Selbstverständnis aufgerufen.

BLEIBERECHT FÜR ALLE !

DER WIDERSTAND GEHT WEITER !

SEID SAND IM GETRIEBE DER ABSCHIEBEMASCHINERIE !

NO NATION – NO BORDER – FIGHT “LAW AND ORDER” !

Achtet auf weitere Ankündigungen! z.B.: http://www.alle-bleiben.info/news oder http://www.papiere-fuer-alle.org/


[16.07.2010] Fr - VA: PERSEPOLIS - Frauen im Iran

Teil der Veranstaltungsreihe „Aufbegehren in Bild und Text. Vom Umgang des Comics mit Protest, Subkultur und Identität“

Heute stehen Frauen im Iran in der ersten Reihe der Protestbewegung. Sie werfen Steine und rufen „Tod dem Diktator“. 1979, im Jahr der islamischen Revolution, waren sie die ersten, die das islamische Regime zu spüren bekamen: Zwangsverschleierung und Sittenpolizei markierten die Grenzen ihrer Freiheit. Die zugewiesene Rolle der Frau ist untrennbar mit der Existenz des islamischen Regimes verbunden. Der Film „Persepolis“ (2007) nach dem gleichnamigen Comic-Roman von Marjane Sartrapi greift die Repressionen gegen und die Erfahrungen von iranischen Frauen auf und schildert die Umwälzungen der islamischen Revolution aus der Sicht eines Mädchens: die Einschränkungen für Frauen, aber auch ihre Rolle in der politischen Opposition. Er beleuchtet das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit, von Familie und historischen Ereignissen. Und immer geht es um die Figur der Marjane, die schließlich den Iran verlässt und den Geschlechterbildern und dem Freiheitsbegriff des Westens begegnet und sich mit der Identität einer Migrantin auseinandersetzen muss.

Wir gucken Ausschnitte aus dem Film und diskutieren im Anschluss mit Menschen aus dem Iran die Fragen nach dem Zusammenhang von Frauenunterdrückung und der Macht des islamischen Regimes, der Rolle der Jugend in der aktuellen Protestbewegung und der Darstellung der historischen Ereignisse und gesellschaftlichen Zusammenhänge im Film.

In der Veranstaltungsreihe der Basisgruppen Germanistik und SoWi.

, 19.00 Uhr, Café Kabale


[02.07.2010] Do - VA: Gegenstrategien als (neue) Systemressource? Grenzüberschreitung als Norm? Problematisierung einer populären Zeitdiagnose

Vortrag und Diskussion mit Silke van Dyk (Soziologin und Aktivistin) am Donnerstag den 1. Juli 2010 um 19:00 Uhr im Roten Buchladen

„Welche Erfindungen erleichtern den Widerstand? Welche Ideen unterwandern das System? Wo lauern revolutionäre Störungen? Was können wir tun, um erfolgreich herrschende Verhältnisse aufzulösen?“ Nein, es handelt sich hierbei nicht um ein linkes Flugblatt oder eine Kongressankündigung zum Thema „Kapitalismus am Ende“. Mit diesen Fragen wurde die aus EU-Mitteln finanzierte „Subversivmesse. Fachmesse für Gegenkultur und Widerstandstechnologien“ beworben, die als offizieller Bestandteil des europäischen Programms „Linz. Kulturhauptstadt 2009“ im Mai letzten Jahres ihre Tore öffnete.

Widerstand als EU-Projekt? Gegenkultur als Haupt(stadt)programm? Subversion als Aushängeschild einer mittelgroßen österreichischen Stadt? Wenn auch ein ausgefallenes Beispiel, so scheint die Subversivmesse doch kein Einzelfall zu sein, sondern einen Trend zu bestätigen: Von vielen Seiten hören wir die Zeitdiagnose, dass (kreative) Abweichung und subjektiver Eigensinn, dass Autonomie und Kritik(fähigkeit) von Störfaktoren zu Produktivkräften des spätmodernen Kapitalismus geworden sind. Was aber wird aus Kritik und Widerstand in einem System, das – so die verbreitete Beobachtung – in der Lage ist, derlei Praktiken den Stachel zu ziehen und sie als „Lernhilfen“ für eine Optimierung kapitalistischer Produktion und Vergesellschaftung zu nutzen? Was, wenn subversive Ideen und widerständige Praktiken nicht nur toleriert, sondern im Hochglanzformat präsentabel und förderungswürdig sind – siehe Linz? Der Vortrag widmet sich der Diskussion und Problematisierung dieser Diagnose.

Die Veranstaltung findet im Buchladen Rote Straße (Nikolaikirchhof 7) statt und fängt um 19:00 Uhr an.

Der Eintritt ist frei


[15.06.2010] Di - Aktionstag gegen Abschiebung: Demonstration um 18 Uhr ab Gänseliesel, Göttingen

[an die bgmed Internetredaktion zur Veröffentlichung gesandt.]

Veranstalter_innen: ???

Die Abschiebemaschinerie in Göttingen läuft mit unverminderter Intensität und Brutalität weiter. Für Dienstag, 22. Juni, ist erneut eine Sammelabschiebung von Düsseldorf nach Pristina (Kosovo) geplant. Für diesen Abschiebeflug sind auch mindestens zwei Familien aus Göttingen angemeldet. Des Weiteren beabsichtigt die Ausländerbehörde für Dienstag, den 15. Juni, die Abschiebung einer Frau aus Afghanistan nach Italien.

Für viele Flüchtlinge ist der Weg in die „Illegalität“ die einzige Möglichkeit einer Abschiebung zu entgehen. Illegalisiert zu leben bedeutet, ein Leben ohne jegliche Rechte zu führen, sich verstecken zu müssen, die Kinder nicht zur Schule schicken zu können, keine abgesicherte Arbeit auszuüben und im Krankheitsfall nicht zum Arzt gehen zu können. Es ist ein Leben mit der Angst denunziert und erpresst zu werden.

Nach der Aushebelung des Asylrechts durch den sogenannten Asylkompromiss im Jahre 1993 - damals ausgelöst durch die rassistischen Pogrome in Rostock-Lichtenhagen, ist es fast unmöglich geworden, einen dauerhaften Aufenthalts-status in Deutschland zu erlangen. Auch die sogenannte Bleiberechtsregelung aus dem Jahr 2007 bietet nur für wenige Menschen eine Option zum Bleiben.

Dieses sowie weitere rassistische Sondergesetze - Residenzpflicht, Gutscheinpraxis oder willkürlich auferlegte Aufenthaltstitel (Duldung) - verwehren ein menschliches Leben.

Setzen wir am Aktionstag, am Dienstag, den 15. Juni, den geplanten Abschiebungen all unsere Kraft und Solidarität entgegen: Um 9 Uhr werden erneut Flüchtlinge zur Ausländerbehörde begleitet, um eine Verlängerung ihrer Duldungen zu erreichen. Die Menschen sollen nicht alleine der Willkür der Mitarbeiter_innen der Ausländerbehörde ausgesetzt werden. Abends um 18 Uhr findet dann eine Demonstration ab Kornmarkt (Gänseliesel) statt, um entschlossen gegen Abschiebungen und die rassistischen Sondergesetze zu kämpfen.

Zu diesen Aktionen werden ALLE Menschen mit einem antirassistischen Selbstverständnis aufgerufen.


[15.06.2010] Di - VA - „Total Extrem“ Eine Veranstaltung zur Extremismustheorie. Veranstaltung mit Dr. Gerd Wiegel & Gruppe Gegenstrom

[21.05.2010] Fr - Veranstaltung mit der FAU Berlin und der französischen CNT zu gewerkschaftlichen Kämpfen

[27.05.2010] Do - VA: Kritk der Psychologie - Das moderne Opium fürs Volk

19:00 - 22:00h | ZHG (Zentrales Hörsaalgebäude) | HS 001 |

Veranstaltet von gruppe3 und Junge Linke: www.gruppe3.org | www.junge-linke.de

[29.05.2010] Sa - Wenn rechts = links ist: Extremismus - Kritik an der derzeitigen öffentlichen Debatte

19:30 - 22:00h | Theaterkeller | Geismarlandstr. 19 | Göttingen

Veranstaltet von gruppe3: www.gruppe3.org

[28/29.05.2010] Fire & Flames Festival Junges Theater - Hospitalstr. 6 - Göttingen

Veranstaltet von >ALI<: www.ali.antifa.de

[29.05.2010] Sa - „unser Hund bellt da wo wir wollen!“ Antifa-Stadtralley

[01.06.2010] Di - VA: „Hauptsache gesund?“ Behinderung als Supergau des bürgerlichen Individuums

18-20Uhr | Hörsaal 69/71 | Uniklinikum Göttingen | Robert-Koch-Str. 40| Göttingen

Veranstaltet von Basisgruppe Medizin Göttingen

[04/05.06.2010] Antifee Festival gegen Nationalismus und Sexismus Campus | Uni. Göttingen

Vortragsreihe zum Thema Theorie und Krise:

[28.04.2010] Thomas Dürmeier: „Welche Rolle spielte die Wirtschaftswissenschaft in der Finanzkrise?“

[12.05.2010] Katharina Trapp: „Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise.“

[26.05.2010] Andreas Backhaus: „Beiträge Schumpeters, Kondratieffs und der Österreichischen Schule zur Krisentheorie.“

Datum noch nicht fest: Eberhard Schmidt: „Die Krise von 1929 und die Regulationstheorie.“

[09.04.2010] Fr - Veranstaltung zur Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald und zu Gedenkstättenpolitik mit Ulrich Schneider (VVN-BdA und ehemaliger Gedenkstättenleiter)

Veranstalter_innen: >ALI<, Verein zur Förderung antifaschistischer Kultur e.V.

19.00 Uhr | Buchladen | Nikolaikirchhof 7 | Göttingen


[11.04.2010] So - Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Buchenwald (bei Weimar) Sonntag, 11. April 2010 | 10.00 Uhr | Göttingen Zur Feier des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos anlässlich des 65. Jahrestages der Selbstbefreiung der Häftlinge

Busfahrkarten gibt es im Roten Buchladen.

13.30 Uhr: Gedenkfeier

14.30 Uhr: Möglichkeit der Teilnahme an einer Führung durch die Gedenkstätte (90 Min.)

16.00 Uhr: Gedenken des Internationalen Lagerkomitees am Glockenturm auf dem Ettersberg

18.00 Uhr: Rückfahrt ab Buchenwald, Rückankunft in Göttingen ca. 20.30 Uhr.

Veranstalter_innen: >ALI<, Verein zur Förderung antifaschistischer Kultur e.V., VVN-BdA Göttingen. unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung


[16.04.2010] Fr - Buchvorstellung und Bilderschau „Revolution und bewaffnete Aufstände in Deutschland 1918 - 1923“ mit Bernd Langer

Veranstalter_innen: >ALI<, Verein zur Förderung antifaschistischer Kultur e.V.

19.00 Uhr | Buchladen | Nikolaikirchhof 7 | Göttingen

[18.04.2010] So - Historischer antifaschistischer Stadtrundgang durch Bad Lauterberg mit Bernd Langer. Der Abschluss findet am VVN-Gedenkstein am Felsenkeller statt.

Veranstalter_innen: >ALI<, Verein zur Förderung antifaschistischer Kultur e.V.

14.00 Uhr | Kleiner Kurpark, an der Quelle | Bad Lauterberg

[08.05.2010] Sa - Kundgebung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA) Göttingen zum 65. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus

Veranstaltungen von Gruppen des Bündnis für gesellschaftliches Engagement Gegen Kriminalisierung und politische Justiz:

März bis Mai 2010

[16.03.2010] Di – VA: Ein neues Versammlungsrecht für Niedersachsen -Vereinfachung oder Grundrechtsdemontage? Vortrag mehreren Anwält_innen.

Martina Dierßen (ver.di), Johannes Hentschel (Rechtsanwalt), Sebastian Wertmüller (DGB)

18:00 – 20:00 Uhr | ver.di-Geschäftsstelle | Straße!! | Göttingen Veranstaltet von ver.di Göttingen

[08.04.2010] Do - Omerta in Uniform – Wie lügt die Polizei?

Thomas Wüppesahl (Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Kritische Polizistinnen und Polizisten), Patrick Humcke (DIE LINKE, MdL)

19:00 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben. checkt: www.politische-justiz.org

Veranstaltet von der Grünen Jugend Göttingen und Linksjugend ['solid] Northeim-Göttingen

[14.04.2010] Mi – VA: Erzählungen vom Göttinger Überwachungsskandal 2004

19:00 Uhr | ZHG 002 | Platz der Göttinger Sieben 4 | Göttingen

Veranstaltet vom AntiAtomPlenum Göttingen

[20.04.2010] Di – Klaus Ronneberger „Die Rennaissance der öffentlichen Ordnung“

18:00 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben. checkt: www.politische-justiz.org

Veranstaltet von der Fachgruppe Geschichte und der Fachgruppe Sozialwissenschaften

[21.04.2010] Mi - Verfolgt, verdächtigt, eingeschüchtert: Zur Geschichte und Gegenwart des § 129(a/b)

Enno Brand, Johannes Hentschel, Joachim Lau

19:00 Uhr | ZHG 002 | Platz der Göttinger Sieben 4 | Göttingen

Veranstaltet von der Basisgruppe Geschichte

[25.04.2010] So - Bernd Belina „Wie Städte im Namen der Sicherheit sozial sortiert werden“

18:00 Uhr Theaterkeller | Geismar-Landstrasse 19 | Göttingen

Veranstaltet von der Basisgruppe Geschichte


[27.04.2010] Di - Zwischen Knüppel und Kommunikation. Polizei und Protest in der Bundesrepublik

Vortrag und Diskussion mit Michael Sturm (Uni Leipzig)

Über „die“ Polizei kursieren viele Mythen. Nicht selten erscheint die Polizei als geheimnisvoller „Apparat“ an den sich zahlreiche Ängste, aber auch Ansprüche und Hoffnungen knüpfen. Das tatsächliche Wissen um die Polizei, ihre historischen Entwicklungslinien, ihre Strukturen und ihr Selbstverständnis ist jedoch oftmals erstaunlich dünn.

In dem Vortrag sollen verschiedene Aspekte der Entwicklung polizeilichen Einsatzverhaltens seit den späten 1960er Jahren nachgezeichnet werden. Kam bis dahin, in der Hochphase des Kalten Krieges vor allem der Bereitschaftspolizei in der Bundesrepublik (wie unter umgekehrtem Vorzeichen in der DDR auch) die Funktion einer Bürgerkriegsarmee zur Niederschlagung befürchteter bewaffneter Aufstandsversuche zu, begann sich im Zuge der „Beatkrawalle“ und der Proteste der 68er-Bewegung das Selbstverständnis und die Einsatzstrategien der Polizei zu verändern. Erst Recht die Proteste der neuen sozialen Bewegungen seit den 1970er Jahren, aber auch Großereignisse wie etwa die Fußball-WM 2006, führten zu grundlegenden polizeilichen Reformen. Die verbreiteten Schlagworte in gegenwärtigen polizeilichen Diskursen lauten „Konfliktmanagement“ und „Deeskalation“. Die neuen polizeilichen Einsatztaktiken bei Protestereignissen sind indessen zwiespältig. Zum einen betont die Polizei nach außen ihr „demonstrantenfreundliches“ Auftreten, zum anderen wurde das Einschreiten gegen vermeintliche „Störer“ zunehmend professionalisiert. Ziel polizeilicher Einsätze bei Demonstrationen ist es demnach nicht zu reagieren, sondern zu agieren. Der Rechtsstaat soll „nach vorne“ verteidigt und polizeiliche Ziele möglichst konsequent umgesetzt werden. Überblickt man die Anwendung polizeilicher Gewalt im Protestgeschehen der letzten Jahre, so kann von der vielfach behaupteten „Zivilisierung“ der Handlungsmuster und der Stärkung „deeskalierender“, kommunikativ ausgerichteter Einsatzstrategien nur in sehr eingeschränktem Maße gesprochen werden. Das Droh- und Gewaltpotential, das die Polizei nicht zuletzt durch ihre spezialisierten Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten (BFE) repräsentiert, hat sich weder faktisch noch in der Wahrnehmung des Publikums verringert.

Was ist also von der Selbstdarstellung der Polizei als „zivilgesellschaftlicher Partner“ zu halten? Handelt es sich bei polizeilicher Gewaltanwendung im Rahmen von Demonstrationen um bedauerliche Ausnahmen? Oder lassen sich auch in diesem Bereich Tendenzen einer zunehmenden „Verpolizeilichung“ der Bundesrepublik erkennen?

Veranstaltet von der Basisgruppe Fusion

19:00 | Institut für Kulturanthropologie (Friedländer Weg 2) | Raum PH 05

checkt: www.politische-justiz.org


[28.04.2010] Mi - „Der Polizeieinsatz während des G8-Gipfels in Heiligendamm - Rückblick und kritische Einschätzung“ - Vortrag und Diskussion mit Werner Rätz (Bonn).

Uhrzeit und Raum werden noch bekannt gegeben. checkt: www.politische-justiz.org

Die Veranstaltung wird von Attac Göttingen organisiert.

[29.04.2010] Do - Rolf Gössner „Zu viel Macht – zu wenig Kontrolle: Neuere Polizeientwicklung, Kontrolldefizite und Sanktionsimmunität“

19:00 Uhr | Kino Lumière | Geismar Landstr. 19| Göttingen Eintritt frei, Spenden sind sehr erwünscht

Veranstaltet von Schöner Leben Göttingen

[07.05.2010] Fr – Hanna Poddig, Lesung: „Radikal mutig: Meine Anleitung zum Anderssein“

Veranstaltet von ASJ Göttingen/Südniedersachsen

19:00 Uhr, Ort wird per Internetseite bekanntgegeben. checkt: www.politische-justiz.org

[08.05.2010] Sa – Hanna Poddig, Workshop: Autoritäten entblößen - kreative Antirepression

12:00 – 18:00 Uhr Ort wird per Internetseite bekanntgegeben. checkt: www.politische-justiz.org

Veranstaltet von ASJ Göttingen/Südniedersachsen

[06.05.2010] Di - Extrem brenzlig: Von der Neuauflage der Totalitarismustheorie, Kundus in Kreuzberg und Schünemanns Schnüffelhunden.

Referent_innen von der Antifaschistischen Linken Berlin

Veranstaltet von der Antifaschistischen Linken International >A.L.I.< und der Roten Hilfe Göttingen

Donnerstag, 6. Mai 2010 | 19.00 Uhr | Apex | Burgstraße | Göttingen

[18.03.2010] Do - Aktionstag für die Freiheit aller politischen Gefangenen

wir sind nicht alle! es fehlen die Gefangenen!

[11.03.2010] Do - Vortrag: Warum Muskeln manchmal der Mumm fehlt. Über Muskelerkrankunen im Kindesalter. Vortrag von Prof. Wilichowski, Pädiatrie II mit Schwerpunkt Neuropädiatrie

VeranstalterIn: flügelschlag e.V.

19:00 | Uniklinikum Göttingen | HS 04

[08.03.2010] Mo - internationaler Frauenkampftag - gegen Patriarchat und Sexismus!


„Power of Pussy“. Eine unendliche Geschichte des Feminismus. Ein Theaterstück der Fräulein Wunder AG

Junges Theater Göttingen

Der legendäre Tomatenwurf von Sigrid Rüger löste 1968 die zweite Welle der Frauenbewegung aus. Doch wie weit flog die Tomate wirklich? fragt sich die Fräulein Wunder AG und begibt sich auf eine skurrile Zeitreise durch die Geschichte des Feminismus: Vorbei an Blaustrümpfen und Suffragetten zu BH-Verbrennungen und Masturbationskreisen, zurück zu Eva und der Frucht der Erkenntnis. Von den Demonstrationen gegen den § 218 zu Ursula von der Leyens Erziehungspolitik, zurück zu Valerie Solanas Männervernichtungsphantasien und Alice Schwarzers PorNO!-Kampagne. Doch weder mit Judith Butlers „Gender Trouble“ noch durch Charlotte Roches Feuchtgebietsforschung kann die Geschichte zu Ende erzählt werden, denn die Frage: „Wie gleichberechtigt leben, arbeiten und lieben?“ bleibt ein Zukunftsprojekt.

Welche Zukunft hat das Projekt „gleichberechtigt leben, arbeiten und lieben“ in Göttingen? Zur Diskussion dieser und anderer Fragen laden die Veranstalter_innen und Schauspieler_innen im Anschluss an das Stück zum Gespräch ein.

VeranstalterInnen: DGB und DGB-Jugend Südniedersachsen-Harz, Frauenforum Göttingen, Ver.di Süd-Ost-Niedersachsen, Gleichstellungsbüro der Philosophischen Fakultät der Universität Göttingen, [femKo]

20:00| jT | Göttingen


[13.02.2010] Sa - Demo - Naziaufmarsch in Dresden verhindern!

www.no-pasaran.mobi


[11.02.2010] Do - „Himmel und Mehr“ Dokumentarfilm über Dorothea Buck, 20.00 Uhr

HIMMEL UND MEHR

Deutschland 2008, 90 min. Regie und Kamera: Alexandra Pohlmeier

Die Bildhauerin Dorothea Buck ist durch die Hölle gegangen. Aus eigener Kraft hat sie zurück in ein erfülltes Leben gefunden. 1917 geboren gerät Dorothea Buck mit neunzehn Jahren in eine schwere psychische Krise. Die ärztliche Diagnose Schizophrenie stempelt sie im Dritten Reich als minderwertig ab, gemäß dem Erbgesundheitsgesetz wird sie 1936 zwangssterilisiert. Entgegen der ärztlichen Unheilbarkeitsprognose versucht Dorothea Buck zu verstehen, was sie in die Psychose getrieben hat und entwickelt eine eigene Theorie ihrer Erkrankung. So findet sie schließlich den Schlüssel zu ihrer endgültigen Heilung. Die Regisseurin Alexandra Pohlmeier hat Dorothea Buck zwischen 2001 und 2008 regelmäßig in ihrer Hamburger Atelierwohnung besucht und auf ihren Reisen begleitet, um diese große Lebenserzählung festzuhalten. Ergänzt wird sie durch die Außenperspektive der jüngeren Schwester, die ein Schlaglicht auf die Rat- und Hilflosigkeit von Angehörigen psychisch Erkrankter wirft. HIMMEL UND MEHR ist ein Film über eine mutige Frau - ein Film, der Mut macht!

Aufführungstermine:

Donnerstag, 11. Februar 2010, 20.00 Uhr im LUMIERE, Geismarlandstr. 19, 37083 Göttingen. Nach dem Film: Gespräch mit der Regisseurin Alexandra Pohlmeier. Infotisch im Foyer des LUMIERE zu psychischen Erkrankung und zu Hilfsangeboten im Raum Göttingen Freitag, 12. Februar 2010, 18.00 Uhr und Samstag, 13. Februar, 18.00 Uhr im LUMIERE

Weiter Informationen unter www.himmelundmehr.de und unter www.lumiere.de


[28.01.2010] Do - „Kundgebung gegen Transphobie und Rassismus“ um 14h auf dem zentralen Uni-Campus

[27.01.2010] Mi - „Per la Vita“ Konzert zum Holocaust-Gedenktag mit Esther Bejarano und Microphone Mafia

Eintritt: Sieben Euro, ermäßigt vier Euro

Vorverkauf im Roten Buchladen, Nikolaikirchhof 7, Göttingen, und bei den anderen Veranstaltungen dieser Reihe.

Veranstaltet vom Göttinger Bündnis „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – 27. Januar“

Esther Bejarano überlebte als Musikerin des Mädchenorchesters das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Ihr gelang die Flucht von einem der Todesmärsche. Als politische Aktivistin und Musikerin kämpft Esther Bejarano noch heute gegen Faschismus und Antisemitismus. Gemeinsam mit den Kölner Rappern Kutlu Yurtseven und Signore Rossi von Microphone Mafia, die seit den 90ern sehr erfolgreich gegen Rassismus rappen, gründete sie ein spannendes Musikprojekt und veröffentlichte die CD „Per la vita“.

20 Uhr | Altes Rathaus | Kornmarkt | Göttingen

[30. 01.2010] Sa - Stadtrundgang - Medizin im Nationalsozialismus in Göttingen

Dauer: ca. 90 Minuten

Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen

Der Rundgang vermittelt auf dem Gelände des ehemaligen Universitätsklinikums die Geschichte der medizinischen Wissenschaften im Nationalsozialismus und ausgewählter Professoren der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen. Rund 1600 Männer und Frauen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus in Göttinger Universitätskliniken zwangssterilisiert. In den Unikliniken waren ZwangsarbeiterInnen beschäftigt. Welche Haltung hatten Göttinger Medizinwissenschaftler zur rassistischen Gesundheitspolitik der Nationalsozialisten? Wie verliefen ihre Karrieren in der NS-Zeit und nach 1945?

14 Uhr | Treffpunkt: Haupteingang der Neuen Universitätsbibliothek | Platz der Göttinger Sieben 1 | Göttingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

[19.01. bis 22.01.2010] Di-Do - Wahlen der Studierenden im WS 2009/2010 zu den studentischen Organen / Uniwahlen

für Mediziner_innen: im Klinikum vor dem Aufzug D3, Ebene 0. mit Lichtbildausweis!

im Klinikum könnt ihr auf Ebene 0 am Aufzug D3 (also am Hörsaalbereich) folgendermaßen wählen

*am 19.01. bis 21.01. von 10:00 bis 17:00

*nur am 22.1.von 10:00 bis 14:00 auch im ZHG (GWZ, 1.Stock, Empore zw. HS 105 und 008)

[10.02.2010] Mi - VA: Gesellschaftliche Dimensionen und Rahmenbedingungen der Transphobie - Vortrag von Adrian de Silva

Transphobie bezeichnet individuelle und gesellschaftliche, bewusste und unbewusste Vorurteile, Diskriminierungen und Gewalt gegen Menschen, die nicht ins klassische Frau-/Mann-Schema hineinpassen. Nach einer eingehenden Begriffserklärung geht es in diesem Vortrag darum, anhand von ausgewählten Beispielen Dimensionen der Transphobie systematisch aufzuzeigen, ihre Entstehungsbedingungen geschlechtertheoretisch zu erfassen und Gegenmaßnahmen zu diskutieren.

Termin/Ort: Mittwoch, 10.02.2010, 19Uhr | Zentrales Hörsaalgebäude (ZHG) 005 |Platz der Göttinger Sieben 5.

[14.01.2010] Do - Diskussionsveranstaltung zu „Zeit des Zorns“

Diskussion mit Jutta Ditfurth zu ihrem Buch „Zeit des Zorns“

Veranstalter_in: redical[M] Göttingen

19:00 Uhr | Kino Lumiere | Geismar Landstraße 19 |

[13.01.2010] Mi - VA - „Gender goes school“. Jenseits von Benachteiligung und Notendurchschnitt

Vortrag und Diskussion mit Referent*in Konrad Manz

Ort: ZHG 002 Veranstalterinnen: DGB-Jugend, GEW, Kooperationsstelle

Die Debatte um Benachteiligung von Jungen in der Schule hat den Blick auf zentrale Probleme geschlechterbewusster Schulpädagogik verstellt. Es sind nicht ausschließlich die Leistungen, um die es in der Schule geht. Die Frage, ob nun eher „die Jungen“ oder „die Mädchen“ gefördert werden müssen, ist nicht die entscheidende. Stattdessen gilt es, bei den Bedürfnissen der einzelnen Schülerinnen und Schüler anzusetzen. Chancen und Probleme von Kindern und Jugendlichen lassen sich nicht daran festmachen, ob sie Mädchen oder Jungen sind, sondern daran, ob sie Möglichkeiten haben, ihre eigenen Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit zu leben. Die Hierachie dieser Geschlechterkonzepte in der Schule soll in den Fokus der Debatte gestellt werden. Wodurch zeichnet sich demnach eine geschlechtersensible Schule aus?


[Uniwahlen 2009 - vorbei. Und nun?]

Die endgültigen Ergebnisse sind nun auf den Seiten der Uni veröffentlicht click here. Es steht außer Frage: ein Teil der Wählerinnen und Wähler an der medizinischen Fakultät möchte das wir unsere Arbeit weiterhin fortsetzen können. Diese Mandate werden wir wahrnehmen. Wir danken allen Wähler_innen für ihr für ihre Wahlbeteiligung und ihr kritisches Votum.

Wir sind mit 5 Sitzen im Fachschaftsparlament der med. Fakultät vertreten und haben somit unsere Relevanz als Gruppe der Studierendenschaft bestätigt. Die Gruppe Unabhängige Mediziner erreichte 16 Sitze im FSP und stellt die Vertretung im Fakultätsrat, sowie den Fachgruppensprecher.

Der Analyse zur generellen Lage der Unipolitik und der kritischen Diskussion der Wahlergebnisse (insb. für das StuPa) werden auch wir Raum geben.

Klar bleibt weiterhin: unsere Politik wird von Inhalten bestimmt. Unsere Kampagnen werden weitergehen. Deshalb haben wir auch weiterhin viel zu tun und freuen uns auf ein interessantes und aktives Jahr 2009.

[BG Medizin, 23.01.2010]

Unsere Arbeiten und Termine 2009


[16.12.2009] Mi - „Die Lange Nacht der Protokolle“ Prüfungsprotokolle bei uns abgeben und Glühwein trinken

[08.12.2009] Mi - VA: Das Ende der Vertretung - Emmely und der Streik im Einzelhandel Filmvorführung und Diskussion 19:30Uhr | DGB-Haus | Obere Masch 10 | Göttingen


[08.12.2009] Di - VA: Gesellschaft, Gleichheit, Gesundheit - soziale Determinanten von Gesundheit. 17Uhr.

Gesellschaft – Gleichheit - Gesundheit

In der WHO-Konferenz in Alma-Ata wurde im Jahr 1978 Gesundheit wie folgt definiert: „Die Konferenz bekräftig nachdrücklich, dass Gesundheit, die ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht lediglich des Freiseins von Krankheit und Gebrechen ist, ein grundlegendes Menschenrecht darstellt und dass das Erreichen des höchstmöglichen Gesundheitszustandes ein äußerst wichtiges Ziel ist, dessen Realisierung das tatkräftige Handeln zahlreicher anderer sozialer und ökonomischer Sektoren außerhalb des Gesundheitssektor erfordert.“ Mit dieser umfassenden Definition von Gesundheit wurde deutlich gemacht, dass einerseits die Entstehungsbedingungen von Gesundheit und Krankheit immer auch in der gesellschaftlichen Umwelt von Menschen zu suchen sind und andererseits diese Bedingungen gesamtgesellschaftlicher Lösungsansätze bedürfen. Gleichzeitig bleibt der Gesundheitsbegriff unbestimmt, steht aber deutlich einer reduktionistischen biomedizinischen Deutungsweise entgegen. Seit der Konferenz sind über dreißig Jahre vergangen. Wenn in der Öffentlichkeit heute über Gesundheit gesprochen wird, scheint es gesellschaftliche Einflussfaktoren gar nicht zu geben. Im Gegenteil, Gesundheit wird als individuelle „Ressource“ angesehen, deren Erhaltung bzw. (Wieder-) Herstellung in der Verantwortung des Einzelnen liegt. Die moderne Humangenetik identifiziert Veranlagungen, die mit höheren Risiken einhergehen, bestimmte Erkrankungen zu entwickeln. Wiederum liegt es an einem selbst, diesen Risiken mit bewussten Verhalten zu begegnen. Medizin wird so zunehmend individualisiert. In Deutschland beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung von Frauen bei Geburt 81,3 Jahre, die von Männern 75,3. Diese Durchschnittswerte sind jedoch nicht in allen sozialen Schichten gleich. Es zeigt sich vielmehr ein Gradient, d.h. abhängig von der Einkommensgruppe ist diese Lebenserwartung höher oder niedriger als der Durchschnitt. Der Unterschied zwischen der niedrigsten und höchsten Einkommenskategorie beträgt über 10 Jahre. Er kann nicht allein durch die Armut der Menschen in der untersten Kategorie erklärt werden, da diese Werte über das gesamte Spektrum langsam ansteigen. Lassen sich diese Unterschiede einfach mit unterschiedlich verbreiteten gesundheitlichen Lebensstilen oder gar genetischen Mustern erklären? Zweifel sind angebracht und wer genauer hinsieht, findet eine Fülle von sozialen Unterschieden in der Gesundheit, ob sie nun mit dem Arbeitsplatz, dem Einkommen oder dem Aufenthaltsstatus zusammenhängen. Diese gesundheitlichen Ungleichheiten finden ihre Ursache in der Gesellschaft, den „sozialen Determinanten von Gesundheit.“ Die Diskussion um diese sozialen Determinanten, findet meist nur in der einer Fachöffentlichkeit statt und findet sich selten in der Ausbildung in den Gesundheitsberufen wieder. Um aber die Forderung der WHO von 1978 aufzugreifen, möchten wir der Diskussion in der Gesellschaft wieder beginnen. Wir laden daher alle Interessierten ein, mit uns über die Ursachen von sozialen Unterschieden in Gesundheit und Krankheit in unserer Gesellschaft zu diskutieren.


[04.12.2009] Fr - VA: Kunst gegen Faschismus mit und von www.kunst-und-kampf.de, 19:30UHr

[02.12.2009] Mi - Aktionstag Medizin Göttingen

[25.11.2009] Mi - Dokufilm - „Kick it like Frankreich: Der Aufstand der Studenten“ um 20.15Uhr im besetzten VG (Erdgeschoss)

[24.11.2009] Di - SAN Vortrag: Schock & verschiedene Formen d. Schocks

[17.11.2009] Di - 20.Todestag der Antifaschistin Conny Ausstellung „Wandgemälde, Plakate, Streetart. Antifaschistische Geschichte sichtbar machen“ & Podiumsdiskussion mit ZeitzeugInnen

[14.11.2009] Sa - Demo - „Kein Vergeben, kein Vergessen! Weg mit (Polizei)Staat und Kapital!“ zum 20.Todestag der Antifaschistin Conny


[10.11.2009] Di - VA „Kameradschaften, Parteisoldaten, Einzeltäter_innen“ Ein Überblick über die extreme Rechte in Südniedersachsen.

20 Uhr | Theaterkeller | Geismarlandstr. 19 | 37083 Göttingen

Ende der 1980er Jahre häufen sich in Südniedersachsen größere Treffen, Konzerte und Übergriffe von Neonazis, denn sie können auf ein dichtes Organisationsnetz zurück greifen. Dazu gehören das Büro des niedersächsischen NPD-Landesvorstandes Hans-Michael Fiedler in der Burgstraße, der Kreisverband der „Freiheitlichen Arbeiter Partei“ (FAP) und dessen stellvertretender Kreisvorsitzender Thorsten Heise sowie das Schulungszentrum des Altnazis Karl Polacek in Mackenrode. Begleitet von verharmlosenden Begriffen wie „Einzeltäter“ und „rivalisierende Jugendbanden“. Als Neonazis aus dem Umfeld der FAP und Polacek in der Silvesternacht 1990/91 Alexander Selchow ermorden, geht diese Strategie nicht mehr auf. Auf Druck der Öffentlichkeit wird der Drahtzieher Polacek ausgewiesen. Auch die Veränderung der Naziszene führt zu einem Rückgang des rechten Terrors. Nach dem Verbot der FAP folgen ab 1995 Organisationen wie die „Kameradschaft Northeim“ mit dem mehrfach vorbestraften Neonazi Thorsten Heise. Zu den Versuchen die NPD Göttingen neu zu beleben kommt ein Neonazi-Netzwerk, das von Braunschweig und Hildesheim über das thüringische Eichsfeld bis in den Harz reicht. Einen Eindruck der Gewaltbereitschaft geben die wiederholten Waffenfunde in Südniedersachsen wie zuletzt im Januar 2009. Der Vortrag soll Veränderungen in der extremen Rechten in der Region und ihre Strategien erläutern und die Protagonist_Innen der Szene beleuchten.


[04.11.2009] Mi - Aktion - BG Medizin - EinsteigerInnenabend, 19:30Uhr im Rosa-Luxemburg-Haus

[27.10.2009] Di - VA - „Shutdown Paganí! Das No-Border-Camp 2009 auf Lesvos“

19Uhr | DGB-Haus | Obere-Masch-Straße 10 | Göttingen

[27.10.2009] Di - Aktion - „Antifa O-Phase“

Aktionstraining, Stadtrundgang, Antifa-Tabu & vieles mehr.

18Uhr | Rosa-Luxemburg-Haus | Göttingen


[14.10. - 16.10.2009] OPhase Herzlich willkommen in Göttingen!

Die Basisgruppe Medizin begrüßt die neuen Erstsemester_innen in Göttingen. Wir wünschen euch viel Spaß beim erkunden der Uni & Stadt Göttingen mit eurem Tutor_innen und einen guten Start in ein spannendes Studium. Seid neugierig und kritisch zugleich!

Ein Heft des „medinfo“ speziell für Erstsemester_innen bekommt ihr von uns zur O-Phase in die Hände gedrückt. In diesem findet ihr ganz werbefrei neben wichtigen Fakten und Tricks für einen guten Semesterstart, interessante (lokal)politische Artikel. get connected!


[04.10. - 07.11.2009] Ausstellung - „Leben im Verborgenen…“

Vom 07. Oktober bis zum 4. November 2009 ist in der St. Johanniskirche die Ausstellung „Leben im Verborgenen - Menschen ohne Pass und Papiere in D-Land“ zu sehen. Auf diversen Stellwänden werden die teilweise unüberwindbaren Hürden von Menschen dargestellt, die ohne Pass und Papiere in D-Land leben. Bis zu 1.000.000 Menschen leben hierzulande ohne gültige Papiere. Sie werden häufig als „Illegale“ bezeichnet und somit zu Straftätern abgestempelt. Aber wie kann ein Mensch illegal sein? Sie wurden erst durch Grenzen, Nationen und Gesetzen zu „Illegalisierten“ gemacht. Also trifft die Formulierung „Illegalisierte“ oder „Menschen ohne Papiere“ treffender zu. Denn durch diese Begriffswahl steht die rassistische Gesetzgebung im Visier. In der Ausstellung kommen die „Illegalisierten“ zu Worte. In Bild, Text und Ton stellen sie ihre erlebten Schwierigkeiten dar. Natürlich alles anonymisiert. Sie erzählen von ihrer Angst vor Entdeckung und Ausweisung, die Angst davor zum Arzt zu gehen, die Angst davor ihre Kinder in die Schule zu schicken und sich gegen Lohnbetrug zu wehren. Die Ausstellung soll Öffentlichkeit für die miserable Lebenssituation von Menschen ohne Pass und Papieren schaffen. Sie soll Einfluss auf die politische Debatte nehmen mit dem Ziel, soziale Mindeststandards und Menschenrechte für „illegalisierte“ Migrantinnen und Migranten einzufordern. Am Ende kann nur die Forderung stehen: Globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für ALLE Menschen !!! Dazu gehört ebenso die Abschaffung der rassistischen Gesetze (z.B. AsylBLG) als auch der Durchbrechung des rassistischen Normalzustands in D-Land.

Als Begleitprogramm wird der Film „Hotel Sahara“ am Montag, dem 12. Oktober, und am Dienstag, dem 13. Oktober, jeweils um 20.00 Uhr, sowie am Mittwoch, dem 14. Oktober um 22.00 Uhr gezeigt.

Präsentiert wird die Ausstellung

- vom Ökumenischen Arbeitskreis „Flucht und Asyl“ Göttinger Gemeinden

- vom Migrationszentrum Göttingen

- von der Medizinischen Flüchtlingshilfe Göttingen

[Wintersemester 2009/2010] vorläufiges Programm des stud. Arbeitskreises Notfallmedizin SAN Göttingen im WS 09/10:

[27.10.2009] Di - Vortrag: Tauchunfälle

[10.11.2009] Di - Vortrag: Polytrauma

[24.11.2009] Di - Vortrag: Schock & verschiedene Formen d. Schocks

[08.12.2009] Di - Vortrag: Schockraum Management


[26.10.2009] Mo - VA - „gemEINSAM“ - Lieder zum Ausklang des 10. Psychose-Seminars

gemEINSAM - stimmenreiche Texte und Lieder zum Ausklang des 10. Psychose-Seminars mit anschl. Möglichkeit zum Austausch, bei Snacks und Getränken. Dazu Livemusik! SOUL - JAZZ - POP mit dem Trio: „wir und klavier“

18:00 bis 19:30 Uhr| Großer Saal | St. Michael-Gemeinde | Kurze Straße 13 | Göttingen

[19.10.2009] Mo - VA - „…normale Probleme - verrückte Probleme, …denn nicht alle Probleme kommen aus der Psychose!“ Anmoderierte Diskussion in den bewährten trialogischen Tischgruppen.

18:00 bis 19:30 Uhr | Großer Saal | St. Michael-Gemeinde | Kurze Straße 13 | Göttingen

[12.10.2009] Mo - VA - „Klinikaufenthalt - Ängste & Hoffnungen“ - Anmoderierte Diskussion

Anmoderierte Diskussion in den bewährten trialogischen Tischgruppen zu Erfahrungen und Erwartungen in Sachen Klinikaufenthalt.

18:00 bis 19:30 Uhr | Großer Saal | St. Michael-Gemeinde | Kurze Straße 13 | Göttingen


[07.-11.10.2009] Mo_So - Kongress - „Bildungssalat“ - rund um Wissen und Lernen ohne Zwang in Bassum bei Bremen

Bildungssalat - Kongress rund um Wissen und Lernen ohne Zwang

Für wen lernst du eigentlich? Müssen Menschen zum Lernen gezwungen werden? Brauchen wir nur Reparaturen oder ein ganz anderes Bildungssystem? (Wie) Kann Lernen in Freiheit funktionieren? Reicht es, wenn Bildung wieder so wie vor den Kürzungen wird oder willst du dich damit nicht zufrieden geben? Sind Bildungsstreiks der richtige Weg zum Ziel? Welches Ziel überhaupt?

Das Herbstspektakel ist ein alljährlich stattfindender Jugendkongress, der dieses Jahr Bildung zum Schwerpunktthema hat. Du kannst in entspannter Atmosphäre viele Workshops zu spannenden Themen besuchen oder selbst anbieten (nicht alles muss mit „Bildung“ zu tun haben), Gleichgesinnte treffen, musizieren, Theater machen, locker beisammen sein und vieles mehr.

Du hast Interesse am Bildungssalat?

Dann schau doch für nähere Infos auf www.bildungssalat.de vorbei.


[09.10.2009] Fr - VA „Entwicklung des Transsubjekts in der Medizin“ im Café Kollektiv Kabale

Vortrag im Rahmen des San Francis Festivals

18:00 | Café Kabale (Geismarlandstr. 19) | Göttingen

VeranstalterIn: Café Kollektiv Kabale

In diesem Vortrag werden aus einer queeren Perspektive heraus anhand ausgewählter medizinischer Debatten zur Transsexualität in der Bundesrepublik Deutschland zentrale Momente in der Entwicklung des medizinischen Transsubjekts dargelegt. Hierbei sind insbesondere Entwicklungen in den 1970er Jahren und in den 1990er Jahren Gegenstand der Analyse, wobei diese jeweils in Relation zu den gesellschaftspolitischen Kontexten gesetzt werden.

Konzepte des früheren Zeitraums standen u.a. unter dem Eindruck rechtspolitischer Diskussionen zum Transsexuellengesetz (TSG), welches das Parlament 1980 verabschiedete und am 01. Jan. 1981 in Kraft trat. Der zweite Zeitraum ist insbesondere vor dem Hintergrund organisatorischer und konzeptueller Entwicklungen in der Transbewegung und im Vorfeld der Reformdebatte zum TSG interessant.

Am Beispiel der Entwicklung des medizinischen Transsubjekts in den 1970er Jahren wird u.a. die Konstitution des transsexuellen Subjekts in Abgrenzung zu anderen geschlechtlichen Phänomenen erkennbar, wohingegen am Beispiel der Entwicklungen in den 1990er Jahren die Effekte der gesellschaftlichen Pluralisierung und Individualisierung von Geschlecht sowie diejenigen widerständiger Diskurse in der Transbewegung deutlich werden.

Veranstaltung mit: Adrian de Silva, schreibt z.Zt. seine Dissertation zum Thema „Regulierung des Geschlechtswechsels in Großbritannien und Deutschland“ an der HU in Berlin; langjähriger Lehrbeauftragter in der Politikwissenschaft und der Geschlechterforschung an den Universitäten Göttingen, Oldenburg und Bremen; Veröffentlichungen zu Intersexualität und Transsexualität; Redaktionsmitglied des Online-Magazins Liminalis.


[06.10.2009] Di - VA „Queere Migrant/innen, Homosexualität in der Einwanderungsgesellschaft“ im Café Kollektiv Kabale

Vortrag im Rahmen des San Francis Festivals

18:00 | Café Kabale (Geismarlandstr. 19) | Göttingen

VeranstalterIn: Café Kollektiv Kabale

Weder Migrant/innen noch Homosexuelle sind selbstverständlicher Teil der Gesellschaft. Erst vor knapp drei Jahren sind die Merkmale «ethnischer/religiöser Hintergrund» und «sexuelle Orientierung» in die Antidiskriminierungspolitik aufgenommen worden. Langsam werden Rassismus, Sexismus und Homophobie Teil des Engagements für Menschen- und Bürger/innen-Rechte. Dabei werden Sozialisationsfaktoren und damit verbundene Ungleichheiten sowie die Aspekte der Einwanderungsgeschichte wenig betrachtet und selten bei der Analyse von gesellschaftlichen Problemen (wie zum Beispiel Homophobie in Migrant/innen-Communities) ausgewertet.

Lesbische Migrantinnen und Schwule Migranten sind auf der einen Seite mit Homophobie bzw. Heterosexismus in ihren Herkunftscommunities und auf der anderen Seite mit rassistischer Diskriminierung in der Gesellschaft und innerhalb der lesbisch- schwulen Szenen konfrontiert. Was verbirgt sich hinter der „Mehrfachzugehörigkeit“ und/oder „Mehrfachdiskriminierung“. Was sind die Vorteile aber auch Nachteile einer «Communitie»?

Begleitend von der Gründungsgeschichte und der Chronologie von GLADT e.V., der einzigen unabhängigen Organisation türkeistämmiger Lesben, Schwuler, Bi- und Transsexueller und Transgender (LSBTT) außerhalb der Türkei, werfen wir einen tiefen Blick in die komplexe Welt queerer Migrant/innen.

www.gladt.de


[05.10.2009] Mo - VA - „Trauma oder Psychose - Trauma und Psychose“ eine Reihe des Psychose Seminars Göttingen

Wie psychische Traumatisierungen und spätere Psychosen zusammen hängen und wie dadurch unser Bild von psychotischen Zuständen verändert wird. Vortrag mit Fallbeispielen und anschl. Diskussion. Mit Dr. med. M. Dümpelmann, Leiter Klinische Psycho- und Soziotherapie im ASK Fachklinikum.

18:00 bis 19:30 Uhr | Großer Saal | St. Michael-Gemeinde | Kurze Straße 13 | Göttingen

[27.09.2009] So - Kollektive Kindererziehung - Befunde, Modelle, Perspektiven

15:00 | Café Kabale (Geismarlandstr. 19) | Göttingen

Unabdingbare Voraussetzung für eine günstige Entwicklung von Kindern ist hierzulande die liebevolle Hingabe und uneingeschränkte Aufmerksamkeit durch /eine/ feste Bezugsperson, am besten /natürlich/ die Mutter…

Flächendeckend Kinderkrippen und Tagesmütter für unter Dreijährige – die Debatte um die richtige, verantwortungsvolle Kindererziehung ist wieder angeheizt. Unabhängig von solcher Tagespolitik suchen emanzipatorische Bewegungen nach geeigneten Modellen und Erfahrungen. Ansätze zur kollektiven Kindererziehung scheinen Lösungen anzubieten. Wie können insbesondere Mütter hinsichtlich Erziehungsverantwortung sowie Betreuungsaufwand entlastet werden? Welche (Nicht-)Eltern- und Rollenbilder wollen wir Kindern vermitteln? Welche Geborgenheit, Bindungsangebote und soziale Herausforderungen brauchen Kinder? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben wir schon heute in unseren konkreten Lebenssituationen?

Veranstalterin: Schöner Leben Göttingen und Gäste

http://www.schoener-leben-goettingen.de/

[22.09.2009] Di - Film - „Empire St. Pauli“ – von Perlenketten und Platzverweisen

Empire St. Pauli – von Perlenketten und Platzverweisen Filmvorführung

Ein Dokumentarfilm von Irene Bude und Olaf Sobczak

Mit zahlreichen Großprojekten wird Hamburgs berühmtester Stadtteil umgebaut und eine der letzten Lücken in der „Perlenkette“ an der Elbe geschlossen. Schönes, neues, sauberes St. Pauli: die touristische Vermarktung läuft auf Hochtouren. Immer mehr Gut- und Bestverdienende leben und arbeiten nun im ehemals armen Stadtteil. Wo bleiben die Menschen, die in den günstigen Wohnungen lebten und die in den Kneipen für 1,50 Euro ein Bier trinken konnten? Was passiert mit denen, die nicht mehr in das neue Bild passen oder sich wehren? In dem mit dem Hamburger Dokumentarfilmpreis 2009 ausgezeichneten Film kommen viele St. PaulianerInnen zu Wort und bilden ein vielfältiges Meinungsspektrum ab. Jenseits von Rotlicht, Kleinkriminellen und Arme-Leute-Klischee.

Die Veranstaltung findet im Kino Lumière statt.

[copy&paste von: http://theaterkeller.cpunk.de/termine.html ]

[21.09.2009] Mo - Workshop: zu critical whiteness

Workshop im Rahmen des San Francis Festivals

19:00 | Café Kabale (Geismarlandstr. 19) | Göttingen

VeranstalterIn: Café Kollektiv Kabale Falls ihr Weiß seid: Habt ihr schonmal darüber nachgedacht, dass ihr Weiße seid? Weil es in unserer Gesellschaft als „normal“ gilt, weiß zu sein, nehmen Weiße ihr „Weißsein“ oft nicht wahr. Dagegen fallen die auf, die „nicht-weiß“ sind. Für die Farbe Weiß sind wir blind, Schwarz dagegen wirkt auffällig. Aufgrund dieser „Farbenblindheit“ sind die an weiße Hautfarbe geknüpften Privilegien fast nie Gegenstand einer Auseinandersetzung. Wie kommt es, dass wir das Wort „Schwarzafrikaner“ kennen oder Pflaster als 2 hautfarben bezeichnen oder in Chefetagen eher Weiße erwarten?

Im Workshop wollen wir mit euch gemeinsam das Weißsein und die damit verbundenen Vorteile kritisch hinterfragen.

Workshop mit: Katha und Caro sind beide weiß und studieren Sozialwissenschaften an der Uni Göttingen.

[19.09.2009] Sa - Antimilitaristische Fahrradtour in Göttingen

[12.09.2009] Sa - Demo - Aufmarsch von Neonazis in Hannover verhindern!

[01.09.2009] Di - Prozess gegen antifaschistisches Engagement!

Am Dienstag, den 1. September 2009 findet um 10:30 Uhr vor dem Amtsgericht Göttingen, Maschmühlenweg 11 im Saal B 12 der Prozess gegen Patrick Humke-Focks statt. Dem Landtagsabgeordneten wird vorgeworfen, während einer Demonstration gegen den Neonazitreffpunkt Moon Light / Strip einen Polizisten beleidigt zu haben. Ein weiterer Versuch von Polizei und Staatsanwaltschaft, gegen antifaschistischen Widerstand in Göttingen und Südniedersachsen vorzugehen. Gruppen rufen dazu auf, den Prozess am kommenden Dienstag zu besuchen.

10:30 Uhr | Amtsgericht | Maschmühlenweg 11 | Saal B 12

[29.08.2009] Sa - Workshop: „für freies fluten“

[29.08.2009] So - Tagesseminar: „zur Kritik an den Rechtfertigungen der bürgerlichen Gesellschaft und ihrem Strafwesen“

[27.08.2009] Do - Demo - Abschiebungen in den Kosovo stoppen! 16 Uhr

Donnerstag | 27. August 2009 | 16 Uhr | Neues Rathaus, Göttingen

Abschiebungen in den Kosovo stoppen!

Am 24. März 1999 begann die NATO mit aktiver deutscher Beteiligung ihren Krieg gegen Jugoslawien. Nach der Flucht hunderttausender Mensch nach Deutschland zu Beginn der Ethnisierungskriege Anfang der 90er Jahre wurde hier die Festung Europa gegen Flüchtende ausgebaut. Nur noch ein paar tausend Flüchtlinge aus dem Kosovo fanden Ende der 90er Jahre in Deutschland Schutz vor der neuen Welle „ethnischer Säuberungen“ durch das Milosevic-Regime und dem NATO-Krieg. Der Anspruch auf Asyl wurde ihnen jedoch verwehrt. Sie wurden als „Wirtschaftsflüchtlinge“ stigmatisiert und kriminalisiert. Nach mehr als zehn, fünfzehn Jahren Aufenthalt in Deutschland leben sie und die sogenannten Minderheiten noch immer ohne sicheren Status, ohne sichere Existenzgrundlage und sind permanent von Abschiebung bedroht.

VeranstalterIn: www.papiere-fuer-alle.org

[22.08.2009] Sa - Workshop der medizinische Flüchtlingshilfe

[16.08.2009] Sa - Workshop: Was ist queer - or what you can do to irritate the matrix!

[14.08.2009] Fr - Soli-Party im JuZI, 22Uhr

[06.08.2009]Do - Workshop: Radiopiratinnen – männerdomänen entern im Stadtradio Göttingen

[02.07.2009] Do - No Excuse! Podiumsdiskussion zu den UN Entwicklungszielen 2015, um 16:30Uhr

[01.07.2009] Mi - uniweite Vollversammlung zum Bildungsstreik 18Uhr im ZHG /HS 010

[01.07.2009] Mi - „Lange Nacht der Protokolle“

Die berühmt-berüchtigte Möglichkeit Prüfungsprotokolle für die nachfolgenden Studierenden zu hinterlassen und sich ein Dankeschön dafür abzuholen.

Gebt uns Protokolle vom Physikum (M1) und HEx(M2) ab.

Ihr bringt die Protokolle vorbei, wir werden euch mit Waffeln verköstigen!

ab 20Uhr im Rosa-Luxemburg-Haus in der Goßlerstr. 16a, Göttingen

[01.07.2009] Mi - uniweite Vollversammlung zum Bildungsstreik 18Uhr im ZHG/ HS 010 am Mittwoch den 01.06.2009

+++ über 8.000 Leute allein in Göttingen auf der Demo haben entschieden gezeigt, dass Veränderungen nötig sind. +++ Jetzt ist es an der Zeit sich weiter zu engagieren!

check: http://streikunigoe.blogsport.de

[01.07.2009] Mi - „Lange Nacht der Protokolle“ gebt uns Protokolle vom Physikum (M1) und HEx(M2) ab. Ihr bringt die Protokolle vorbei, wir werden euch mit Waffeln verköstigen!

20Uhr | Rosa-Luxemburg-Haus [Asta] | Goßlerstr. 16a | Göttingen

[27.06.2009] Sa - Geschichtswerkstatt Göttingen veranstaltet Stadtrundgang 'Medizin im Nationalsozialismus in Göttingen'

Einen Rundgang zum Thema Medizin im Nationalsozialismus in Göttingen bietet die Göttinger Geschichtswerkstatt am Samstag, 27. Juni, an. Der Rundgang führt über das Gelände des alten Universitätsklinikums zwischen Goßlerstraße und Humboldtallee. Auf dem zweistündigen Spaziergang informiert die Geschichtswerkstatt über die Entwicklung der Göttinger Universitätsmedizin in der NS-Zeit unter dem Einfluss von Eugenik- und Euthanasieideen. Thematisiert werden dabei die Zwangsterilisierungen in der ehemaligen Frauenklinik an der Humboldtallee und der Einsatz von ZwangsarbeiterInnen am Universitätsklinikum. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der psychiatrischen Kliniken in Göttingen sowie der Rolle der Göttinger Psychiater Gottfried Ewald und Gerhard Kloos in der NS-Zeit und danach.

der Rundgang beginnt um 14.00 Uhr | Rotunde der Universitätsbibliothek auf dem Campus | Göttingen |

zwei Euro pro Person.

Eine 64-seitige Broschüre zum Thema ist auf dem Rundgang und im Buchladen Rote Straße, Nikolaikirchhof 7, erhältlich.

Veranstalter_in: Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.


[15-19.06.2009] Bildungsstreik 2009 „Für Solidarität und freie Bildung“* Warum eine solidarische Beteiligung am Bildungsstreik für Medizinstudierende Sinn macht.

Aufruf der Basisgruppe Medizin zur Bildungsstreikdemo am 17.06.2009 in Göttingen.

In dieser Woche werden im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks mehrere Aktionen auch in Göttingen und an der Universität stattfinden. Bereits jetzt haben Studierenden aus vielen Fachbereichen Vollversammlungen durchgeführt in denen Protestziele formuliert wurden. Ein Infopunkt am Campus bietet seit Montag mit Infoveranstaltungen etc. einen Raum für Studierende um ihre Bildungsbedingungen zu reflektieren und aus der Betroffenheit heraus selbst zu handeln und dabei für die Verbesserung der Lehrbedingungen zu streiten. Auch SchülerInnen, KiTas und Auszubildende beteiligen sich mit eigenen Zielsetzungen an den Protesten. Grundtenor ist der Einsatz für eine Bildung, die sich nicht ökonomischen Interessen unterordnet oder an den persönlichen Bedürfnissen der Auszubildenden vorbeigeht.

„Seid ihr gegen Bildung oder was“? – Nein! Sogar dafür! Aber was den Namen „Bildung“ verdient muss ersteinmal definiert werden…

Verwundert mag mensch jedoch sein, wenn im Gespräch auf den Hinweis das in den nächsten Tagen Aktionen für eine selbstbestimmte Bildungsorganisation laufen, die KollegInnen nur erwidern: Dass der Bachelor/Master für MedizinerInnen doch gar nicht anstehen würde und mensch sich doch schon an den Leistungsdruck der Klausuren, Zugangsbeschränkungen vor dem Studium, prekäre Studienbedingungen auf einem „Teilstudienplatz“ gewöhnt habe. Und dass die Studiengebühren doch wenn schon einmal gesetzlich beschlossen da, auch sinnvoll verwendet werden müssten. Verwunderung auf solche Statements mag die erste verständliche Reaktion sein, doch Ärger und eine unversöhnliche andere Perspektive tun hier Not.

Wenn wir zwar konzidieren, dass Leistungsdruck, repressive Anwesenheitspflichten und Konkurrenz schon länger zu dem medizinischen Studiengängen gehören, warum fehlt dann bei Einzelnen die Bereitschaft, eben gegen diese Zwänge vorzugehen? Der Bildungsstreik 2009 bietet durchaus die Chance sich solidarisch zu engagieren mit den KollegInnen die in den BA/MA Studiengängen studieren. Schließlich wehren sich hier Studierende gegen die Missstände einer Bildungspolitik, die das Primat der Verwertbarkeit von Wissenschaft, über die individuelle Entwicklung der Studierenden gestellt hat. Erfahrungen aus diesen Protesten lassen sich nutzen und auf die eigene Situation ggf. übertragen – auch, wenn nicht sogar gerade, für Medizinstudierende! Außerdem sind die MedizinerInnen genauso von den antisozialen Studiengebühren betroffen – eine Ablehnung dieser Gebühren muss laut und deutlich artikuliert werden, da reicht eine Beschwerde hinter vorgehaltener Hand nicht aus.

Aufstehen, Atmen, Anziehen und Hingehen…

Wir rufen euch deshalb auf, euch aktiv am Bildungsstreik in dieser Woche zu beteiligen! Auf der Demonstration „für eine bessere Bildung“ diesen Mittwoch den 17.06.2009 könnt ihr euch lautstark und je nach Eurem politischen Selbstverständnis für eine emanzipatorische Bildungsperspektive einsetzen!

Basisgruppe Medizin, im Juni 2009

(*)Motto unter dem Studis u.a. 2005 in Hessen gegen die Studiengebühren kämpften

Demonstration am Mittwoch den 17.06. in Göttingen!

Die Demo der Studierenden startet am Mittwoch 17.06.2009 um 10:30Uhr am Campus.

Falls ihr Übergriffe oder Festnahmen durch die Polizei beobachtet die Nummer des Ermittlungsausschuss ist 0551-7708000 (kein Infotelefon!).

Mehr Infos über die verschiedenen Aktionen zum Bildungsstreik unter:


[19.- 21.06.2009] Wochenendseminar zur Kritik der Hirnforschung in Berlin

[12.- 14.06.2009] Wochenendseminar zu politischem Veganismus in Berlin

[09.06.2009] Di - VA „35% auf Alle?“ Kein Lohndumping an der UMG! - Diskussionsveranstaltung im Ratsaal des Neuen Rathaus weitere infos unter http://www.respekt-im-uniklinikum.de/ 18-21Uhr | Neuen Rathaus, Hiroshimaplatz 1-4 | Göttingen

[07.03. - 12.06.2009] Action - queer-feministischer Frühling - von März bis Juni!

Die beste Zeit* alltäglichem Sexismus und sexualisietrer Gewalt entgegen zu treten!

(*)wie Jede andere auch!

Viele interessante Info-, Kunst- und Kulturveranstaltungen und Actions!

die einzelnen Termine findet ihr hier: http://femko.blogsport.de/im-ueberblick/

Veranstalter_innen: femko

Eine Broschüre über sexualisierte Gewalt an der Hochschule gibt es hier.

[09.06.2009] Di - VA „35% auf Alle?“ Kein Lohndumping an der UMG! - Diskussionsveranstaltung im Ratsaal des Neuen Rathaus, 18-21Uhr

[10.06.2009] Mi - uniweite Vollversammlung am 10.6. um 18:00h im ZHG

[10.06.2009] Mi - KEINE Protokollausgabe bei der BG Medizin (da uniweite VV ist!)

[05. - 07.06.2009] Fr-So - Kurs - Erste Hilfe Kurs des SAN Göttingen!

[05. - 06.06.2009] Fr-Sa - VA „Antifee Festival“ auf dem Campus - antisexist, antinational and free for all

[03.06.2009] Mi - VA Das Subjekt in der Krise. „Das macht was mit Dir und mir„

[20.05.2009] Mi - VA „Aufstand in Griechenland und die Rolle der anarchistischen Bewegung“

[19.05.2009] Di - VA „Wer braucht schon Ideologie?- Einführung in einen oft benutzten aber nur selten verstandenen Begriff“

[15.05.2009] Fr - die große ZHG Ophasen- & Semesterparty - von Studis für Studis

Um eure Ankunft gebührend zu feiern veranstalten aktive Studis wieder eine O-Phasen Party am 15.05.2009. Im ZHG wird bis in den nächsten Morgen hinein gerockt, das versprechen wir euch!

Antifaschistischer Mai 2009 - Naziaufmärsche konsequent verhindern!

1.Mai in Hannover | 9.Mai in Friedland - achtet auf weitere Ankündigungen… unseren Aufruf findet ihr hier.

[Update 08.05.] Nazidemo bleibt verboten. Die Antifa Demo wird morgen stattfinden. Näheres dazu gibt es auf der Seite der Gruppe Redical[M] http://www.redical.antifa.net/ aus Göttingen. Und Infos & Berichte gibt es morgen im Stadtradio auf 107,1 mHz.

[09.05.2009] Demonstrationen und direkte Aktionen gegen den geplanten Neonaziaufmarsch in Friedland/Göttingen. gemeinsame Anreise mit der Bahn

9.00 Uhr | Bahnhof | Göttingen

[08.05.2009]Gedenkkundgebung „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!“

der VVN-BdA am Gedenkstein für die ZwangsarbeiterInnen im deutschen Faschismus. 18.00 Uhr, Bahnhofswestseite/Lokhalle, Göttingen.

[01.05.2009] Fr - Action - Naziaufmarsch in Hannover entschlossen verhindern!

Eine Linksammlung & unseren Aufruf findet ihr hier.

[29.04.2009] Mi - Tatort Göttingen - antirassistischer Stadtrundgang

Dieser Stadtrundgang soll gegen alltägliche und rassistische Ausgrenzung und Stigmatisierung sensibilisieren. Es werden Orte aufzeigt und angeprangert, an denen Menschen systematisch und institutionell entrechtet werden.

Veranstalter_in: Bündniss gegen Rassismus

16:00Uhr | Treffpunkt SUB Rotunde | Campus | Göttingen

[22.04.2009] Mi - med. Bücherbasar in der Anatomie

Veranstalter_in: Fachschaft Medizin

13-14Uhr | Anatomie | Kreuzbergring 36 | Göttingen

[20.04.2009] Mo - VA - Infoveranstaltung zu den antifaschistischen Aktionen am 1.Mai in Hannover

Veranstalter_innen: Ver.di-Jugend und A.L.I.

19:00 Uhr | DGB-Haus | Obere Masch 10 | Göttingen

[11.04.2009] Mo - Naziaufmarsch in Lüneburg verhindern!

http://de.indymedia.org/2009/03/244520.shtml

www.nazis-aufhalten.de

[03.04.- 04.04.2009] „Skillslab Symposium“ IV. Treffen für praktische Fertigkeiten im Medizinstudium in Aachen

siehe: http://www.skillslab-symposium.de

Veranstalter_in: Sklillslab AIXTRA Medizinische Fakultät der RWTH Aachen

[08.04.- 21.04.2009] - OPhase SoSe 2009

[04.04.2009] Sa - Demo - internationale Demonstration gegen den NATO Gipfel in Strasbourg um 20:30Uhr.

Aufruf & Infomaterial findet ihr unter www.no-nato.de und www.natogipfel2009.blogsport.de

mensch sieht sich im internationalistischen Block am 3. bis 4. April in Strasbourg

[28.03.2009] Sa - Demo - bundesweite Demonstration in Berlin & Frankfurt - „Eine Welt zu gewinnen - Jenseits von Krise und Kapitalismus“

[16.02. - 27.03.2009] Veranst. Reihe - „Krieg ist ihr Frieden“ - Perspektiven gegen Militarisierung und Nato-Geburtstag.

die einzelnen Termine findet ihr hier: http://www.amipgoe.wordpress.com

Veranstalter_innen: amip Göttingen und Veranstaltungen von weiteren Gruppen

[24.03.2009] Di - Demo - Gegen Krieg und Abschiebung! Bleiberecht für Roma, Ashkali und Gorani! Wer bleiben will soll bleiben!

17:00 Uhr | Gänseliesel | Göttingen

[24.03.2009] Mo - Radiovortrag - „der Kosovoskrieg - Vorbereitung und Folgen“ auf Radio Flora

19:00 Uhr | Radio Flora (UKW 106,5Mhz) oder im Live-Stream auf http://www.radioflora.de/

[23.03.2009] Mo - Radiofeature - „der Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien“ auf Radio Flora

18:05 Uhr | Radio Flora (UKW 106,5Mhz) oder im Live-Stream auf http://www.radioflora.de/

[18.03.2009] Mi - Aktionstag - Freiheit für alle politischen Gefangenen!

[14.03.2009] Sa - Aktionstag - Antimilitaristischer Aktionstag.

[08.03.2009] So - Internationaler Frauenkampftag

[04.03.2009] Drill, Gelöbnis, Zapfenstreich — Militärrituale als Herrschaftsinstrumente - Vortrag, Film und Diskussion mit Markus Euskirchen

Ort: T-Keller Veranstalter_innen: Schöner Leben Göttingen, unterstützt vom Verein Niedersächsischer Bildungsinitativen e.V. (VNB) und FSR der Philosophischen Fakultät

[21.02.2009] Konzert - „Aufmucken gegen Rechts“ in Northeim

mit tora bora allstars, berufsgestört, suicide squad, psycho fault, singing tunes, gaffa

Einlass ab 20:00 | Beginn 21:00Uhr | Wolkes Trum & Jugend- und Kulturzentrum „Alte Brauerei“ | Northeim

Veranstalter_in: linksjugend ['solid], ver.di Jugend

am 20.02. findet ab 18:00 Uhr ein Workshop zu rechter Musik im Jugend- und Kulturzentrum „Alte Brauerei“ in Northeim statt.

ausgeschlossen von der Teilnahme an der Veranstaltung sind Anhänger und Mitglieder von Rechtsextremen Parteien und anderen Organisationen

[19.02. - 26.02.2009] Cineastik - „Ausnahme|Zustand. Verrückt nach Leben.“ - Filmfest im Lumiere

mehr Infos unter: http://www.lumiere.de

oder http://ausnahmezustand-filmfest.de

[6/7.02.2009] Fr/Sa - Demo - gegen die sogenannte NATO „Sicherheitskonferenz“, 12:30Uhr Marienplatz, internationale Großdemonstration in München

Aufruf: „Smash we can!“ und Infomaterial findet ihr unter www.no-nato.de und www.natogipfel2009.blogsport.de

mensch sieht sich im internationalistischen Block am 3. bis 4. April in Strasbourg

[30.01.2009] Fr - „Medizin im Nationalsozialismus in Göttingen“

Stadtrundgang der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V., Dauer ca. 2 Stunden

14Uhr | Treffpunkt: SUB Rotunde | Platz der Göttingern Sieben 1 | Göttingen

[25.02.2009] Mi - Streik - Warnstreik im Klinikum - zu Beginn der jeweiligen Frühschicht geht es los…

[27.01.2009] Di - „Dem Überleben einen Sinn geben“ Vortrag und Zeitzeugengespräch zum Holocaustgedenktag mit Bert Woudstra aus Enschede (NL) -

Veranstalter_in: Bündnis „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus - 27.Januar“

20Uhr | Altes Rathaus, Kornmarkt | Göttingen

[25.01.2009] Di - „Immer schön nach unten treten“ Vortrag zum Umgang mit menschenfeindlichen Lebensstilen unter Jugendlichen

Diskussion und Austausch mit Christopher Vogel (Mobiles Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und Rassismus in Hessen, ver.di)

(Menschen mit rechtsextremen Anschauungen sind von der Veranstaltung ausgeschlossen)

Veranstalter_in_ DGB Jugend

19:30Uhr | DGB Haus | Obere Masch 10 | Göttingen

[04.11.-20.01.2009] Veranstaltungsreihe Medizin hat ein Geschlecht - öffentliche Vortragsreihe zu Gender Medizin

Veranstalter_in: Frauen- und Gleichstellungsbüro der Universitätsmedizin Göttingen

siehe Flyer im Netz, oder klick hier

[20.01.2008] Di - Kein Vortrag von K. Weißmann bei der „Burschenschaft Hannovera“! Protest gegen Geschichtsrevisionisten - 19:30Uhr [Veranstalter_in: J.A.G.]

das "medinfo extra: Wahl: Januar 2009" ist da!

Zeitung der Basisgruppe Medizin - das zweite „medinfo extra“ ist (seit ein paar Tagen) erschienen! Und lag im Klinikum und den Instituten aus… in diesem Heft geht es um Inhalte die von allgemeinem Interesse für Medizinstudierende in Göttingen an der UMG sind. Insbesondere um das Praktische Jahr (PJ).

aus dem Inhalt: # Uniwahlen! Geh wählen! # Praktisch „aus-gebildet“: die BG Medizin gibt eine Analyse zur Situation des PJ und eine Antwort warum Kritik weiterhin notwendig ist # Gremien, Organe und Studierendenschaft # das BGmed FAQ: die BGmed stellt exemplarisch ihre Arbeit als Gruppe in der Fachschaft vor # Termine. get connected


[13-16.01.2009] Di-Fr - Uniwahlen, wählt eure Fachschaften!

für Mediziner_innen: im Klinikum vor dem Aufzug D3…

mit Lihtbildausweis!

am 13.01. könnt ihr in der Physiologie/Biochemie * von 10:00 - 12:30 in der Vorhalle wählen

im Klinikum könnt ihr auf Ebene 0 am Aufzug D3 (also am Hörsaalbereich) folgendermaßen wählen

*am 13.01. von 13:30 bis 17:00 *am 14.01. & 15.01. von 10:00 bis 17:00

Uniwahlen! Geht wählen!

Liebe Studierende,

in der nächsten Woche finden vom 13. bis 16. Januar die Uniwahlen statt. Um studentische Interessen durchsetzen zu können bedarf es starker Mandate und die 33%* Wahlbeteiligung vom letzten Jahr reichen da nicht aus. Die Unipolitik betrifft uns alle! Wir sollten die Verantwortung also nicht irgendjemandem überlassen, sondern sie an Personen übergeben, die unsere Interessen bestmöglich vertreten.

Deshalb fordern wir dich auf: geh wählen! Deine Stimme zählt!

Gewählt werden das Studierendenparlament (StuPa), das Fachschaftsparlament (FSP), Fakultätsrat (FakRat) und der/die FachgruppensprecherIn. Das StuPa wird von allen StudentInnen der Universität Göttingen gewählt. Seine 49 Mitglieder wählen und kontrollieren den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der die Studierendenschaft dann vertritt. Das Fachschaftsparlament wird fakultätsintern gewählt. Es wählt und kontrolliert den Fachschaftsrat und entscheidet über den vom AStA zugewiesenen Haushalt. Der Fakultätsrat ist das höchste beschlussfassende Gremium der Fakultät, es werden zwei studentische VertreterInnen gewählt.

In den nächsten Tagen werdet ihr in den Mensen, an Infoständen und auf Flyern Informationen zu den verschiedenen Gruppen bekommen. Bitte informiert euch!

* Wahlbeteiligung 2008: 33% für FSP Medizin | 33% für StuPa (uniweit) | 38% für FachgruppensprecherIn Medizin

Wo und wann? Von Mittwoch bis Donnerstag kann mensch jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr im Klinikum ihre/seine Stimme abgeben (Ebene 0, Hörsaalbereich, vor Aufzug D3). Außerdem gibt es nur am 13.1. die Möglichkeit, im Institut für Physiologie/Biochemie zu wählen (Seminarraum im EG). Zusätzlich habt ihr eine letzte Chance im zentralen Wahllokal am Freitag den 16.01.2009 zu wählen, das findet ihr am GWZ Campus im ersten Stock auf der Empore zwischen HS 009-010.

weitere Details zu den Wahlterminen findet ihr oben im Text.

Lichtbildausweis nicht vergessen!!! (Wahlbescheinigung nicht nötig.)

[Eure Basisgruppe Medizin]


[11.01.2009] Sa - Demo - „kein Friede mit dem Kapitalismus!“

Luxemburg-Liebknecht-Demonstration, 10Uhr, U-BHF Frankfurter Tor, Berlin

siehe www.antifa.de

[09.01.-25.01.2009] Ausstellung - „Die Kunst der Erinnerung“

Ausstellung von Bronze-Plastiken des Treblinka Überlebenden Samuel Willenberg -

tgl. 10-12 & 14-18Uhr in der Galerie Alte Feuerwache

[09.01.2009] Fr - „Die Kunst der Erinnerung“

Eröffnung einer Ausstellung von Bronze-Plastiken des Treblinka Überlebenden Samuel Willenberg

20:00 Uhr | Galerie Alte Feuerwache (Ritterplan, Ecke Burgstraße) | Göttingen

[03.01.2009] Sa - Demo - kein Naziaufmarsch in Oldenburg! Treffpunkt um 12Uhr am „Lefferseck“ in OL

holiday is over - action is on…

Aufruf hier, für aktuelle infos klickt hier

Unsere Arbeiten und Termine 2008


[13.12.2008] Sa - Demo - „Rassismus bekämpfen! für einen neuen Afro-Shop in Göttingen!“ antirassistische Demo um 13:00 in Göttingen, Start: Wilhelmsplatz kompletter Aufruf „with our powers combined…“ [http://www.papiere-fuer-alle.org/node/500 hier] zu lesen.

[11.12.2008] Do - „Migrant Health BRD“ Vortrag der med. Flüchtlingshilfe Göttingen e.V. im Foyer international

[10.12.2008] Mi - „Lange Nacht der Protokolle“ gebt uns Protokolle vom Physikum (M1) und HEx(M2) ab und trinkt Glühwein mit uns!

20Uhr | Rosa-Luxemburg-Haus [Asta] | Goßlerstr. 16a | Göttingen

[03.12.2008] Mi - Stadtrundgang „Medizin in Göttingen im Nationalsozialismus“ - 15:00Uhr

[03.12.2008] Mi - Film: „boys dont cry“, die BGmed präsentiert den Film im Lumierè…

[03.12.2008] Mi - Aktionstag Medizin - beyond study… action day medicine

Aktionstag Medizin Göttingen 3.Dezember ein Blick auf http://www.aktionstag-goettingen.de lohnt sich immer!

[28.10.-02.12.2008] Ausstellung Psychiatrie im „Dritten Reich“ in Niedersachsen + begleitende Veranstaltungsreihe der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und ASK Fachklinik Göttingen.

siehe dazu unsere Extraseite: klick hier!

[24.11.2008] Mo - Sitzung des Fakulätsrates Medizin. U.a. werden PJ Fragen diskutiert.

14 Uhr c.t. im „Spiegelkursraum HNO“ (Ebene 0 C4 568)

[11.11.2008] Di - Stadtrundgang „Psychiatrie im Dritten Reich im NS“ - Veranstalter_in: Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.

mehr infos auf goest.de

15:00Uhr | Treffpunkt: SUB Rotunde| Platz der Göttinger 7 | Göttingen

[07/08.11.2008] Fr/Sa - Antifa-Festival „Fire and Flames“ im Jungen Theater und im JuZI in Göttingen mit

[7.11.2008] Mobilisierungsveranstaltung zum ,,Siempre Antifascista“-Aktionswochenende in Berlin, mit RefrentInnen der North-East Antifascists (NEA/Berlin)

18:00 Uhr | JuZI | Bügerstr. 41 | Göttingen [Veranstalter_in: ALI und Fire and Flames]

Castor Alarm November 2008:

[08.11.2008] Sa - „Atomanlagen STILLLEGEN! SOFORT!“ - bundesweite Demo in Gorleben gegen Atomkraft

Flyer der BI

weitere Infos bei: www.castor.de

[05.11.2008] Mi - medizinischer Bücherbasar in der

11:00 - 14:00 Uhr | Osthalle des UKG | Göttingen

[18.10.-16.11.2008] Veranstaltungsreihe LesBiSchwule Kulturtage 2008

http://www.kulturtage-goettingen.de

[01.11.2008] Sa - VA „Ladenschluss - Veranstaltung zur Schliessung von Naziläden“

mit Sven Richwin (Berlin) und zusammen kämpfen (Magdeburg).

Veranstalter_in: ALI

unterstüzt u.a. von der BG Medizin, Kampagne „gegen Nazis!

19:30Uhr | Haus der Jugend | Scheerenberger Str. 34 | Osterode

[01.11.2008] Sa - Lesung - „Tödliche Schüsse“

Lesung / Veranstaltung | Gast: Wolf Wetzel

20:00 Uhr | Theaterkeller | Geismar Landstraße 19 | Göttingen

[31.10.2008] Fr - VA „Ladenschluss - antifaschistische Initiativen berichten von ihren Erfahrungen beim Schliessen von Naziläden“

mit Sven Richwin (Berlin) und zusammen kämpfen (Magdeburg). Veranstalter_in: ALI

unterstüzt u.a. von der BG Medizin, Kampagne „gegen Nazis!

19:30Uhr | DGB-Haus | Obere Masch 10 | Göttingen

[29.10.2008] Mi - „Widerstand ist kein Terrorismus!“ VA zum 129b-Verfahren in Stammheim

Veranstalter_innen: Komitee gegen 129a, Rote Hilfe, ALI.

20:00Uhr| DGB-Haus | Platz der Synagoge | Göttingen

[22.10.2008] Mi - Infoverantstaltung „Gorleben und Asse: Supergau für Laufzeitverlängerung“, mit Gerhard Förster (BI-Lüchow-Dannenberg). Verantstalter_in: Anti-Atom-Plenum Göttingen, http://aapgoe.so36.net

19:00Uhr| Autonomicum | EG Blauer Turm am ZHG | Göttingen

[16.10.2008] Do - „Welcome to the machine“ - linke Gruppen kennenlernen… Veranstalter_in: [radikale] linke Gruppen Göttingen

20:00Uhr| Autonomicum, Freiraum-Café [im EG des blauen Turms] | Platz der Göttinger 7 | Göttingen

[10.10.2008] Fr - „Medi-O-Phasen Party!“ 22Uhr im Z-Mensa Foyer

pure Adrenaline… Veranstalter_in: BG Medizin & UMer

oder auch möglich:

[10.10.2008] RESISDANCEYA Soliparty gegen Repression & Polizeiterror

22:00 Uhr | JuzI | Bürgerstraße 41 | Göttingen

[07.10.2008] Di - Party - „Welcome to the Machine“

O-Phasenparty der Philosophischen Fakultät

22:00 Uhr | JuZI | Bürgerstraße 41 |Göttingen | Veranstalter_in: FSR und Basisgruppen der Phil.Fak.

[22.09.2008] Sa - Internationalen Rassist_innenkongress in Köln blockieren„

Den „Anti-Islamisierungs-Kongress“ der Bürgerbewegung „Pro Köln“, an dem Rechte aus gnaz Europa teilnehmen werden, gilt es zu verhindern!

[12.09.2008] Fr - Vortrag „Schluss mit den unnötigen Heimeinweisungen alter Menschen!“

mehr Infos zur Kampagne hier: Broschüre der Kampagne

20:00|Uniklinikum Hörsaal 34|Göttingen

[22.08.2008] Fr - Hannover - Kein Feier mit der 1.Panzerdivision! - „Sommerfest“ der 1.Panzerdivision verhindern! Demo und Friedensbiwak

[17.-24.08.08] bundesweites AntiRa-Camp & Klima-Camp in Hamburg

[12.08.2008] Di - VA: „Militarismus und Revanchismus in Göttingen“ Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V., T-Keller, 20Uhr

[05.08.2008] Di - VA: „Vergessene Proteste. Internationalismus und Antirassismus 1964-1983“, T- Keller, 20Uhr

[26.07. - 03.08.2008] von Samstag an eine Woche - 20. Antifa Camp Weimar/Buchenwald

[15.07.2008] Di - Miriam Rürup - Vortrag: Zwischen „Geistreichelei“ und „Mannhaftigkeit“: Anerkennungskämpfe jüdischer Studentenverbindungen

[12.07.2008] Sa - Schöner leben ohne Naziläden! Rechte Bands im „Moonlight Club“. Gegenkundgebung ab 18Uhr.

[12.07.2008] Sa - Fight sexism and racism. Veranstaltung mit Austellung und Party

Junges Theater | Hospitalstr. 6 | Göttingen

* 19.30 Uhr - Ausstellung - “Antisexist Streetart Photo Contest” * 20 Uhr - Veranstaltung - “Rassismus und Patriarchat united?” - A.L.I. * 22 Uhr - Party - Ska, Reggae, Punk - Cocktailtheke

[10.07.2008] Di - Die „Deutsche Burschenschaft“: Infoveranstaltung gegen eben diese…

[05.07.2008] - Naziaufmarsch in Oldenburg verhindern!

vrgl. unser Aufruf

[20.06.2008] Fr - Spaziergang zu den Göttinger Verbindungshäusern

[13.06.2008] Fr - Faschismus trägt viele Farben! Demo gegen das „Stiftungsfest“ der B! Hannovera

18:00 | Gänseliesel | Göttingen


„Werft die Purschen zu Poden!“ Aufruf der Basisgruppe Medizin zur Demonstration am Freitag

„Faschismus trägt viele Farben. Verbindungen kappen.“

Demo am Fr. den 13.06.|18:00h |Treffpunkt Gänseliesel| Göttingen

Die Burschenschaft Hannovera und die Burschenschaft Germania wollen vom 12.-15. Juni ihr Stiftungsfest abhalten. Grund genug, dass mensch sich mit den politischen Grundsätzen solcher Leute beschäftigt und zusieht, dass dieses Fest nicht nur Probleme mit dem schlechten Wetter bekommen sollte. Die Burschenschaft Hannovera ist in den letzten Jahren immer wieder durch ihre Kontaktfreude zu organisierten Neonazistrukturen und ihre sexistische Praxis negativ im Göttinger Stadtbild aufgefallen.

Was sich in einem Flugblatt der Hannovera von diesem Monat unter „was wir sind: Patrioten (…) Ein Land das von seinen eigenen Bewohnern nicht geliebt wird, hat keine Zukunft.“ und weiter „politisch unkorrekt“ angekündigt wurde, ist seit Jahren schon traurige Gewissheit: Menschen wie der Ex-KSK General Günzel, die durch positive Äußerungen über die Waffen-SS bekannt geworden sind, werden gerne als Redner_innen vor den Burschenschaftlern eingeladen. Auch Christian Vollhardt, der als Autor in der Zeitschrift „Junge Freiheit“ schreibt, die dem Spektrum der „Neuen Rechten“ zuzuordnen ist, wird in den eigenen Burschenreihen toleriert. Selbst der Dachverband, die Deutsche Burschenschaft (DB), macht ihr Weltbild deutlich mit Aussagen wie „Unser Burschenbrauchtum ist immer auf eine männliche Gruppe abgestimmt. Die menschliche Weltordnung ist auf das Männliche ausgerichtet.“ Das ist, eine sexistische Propaganda, die letztendlich menschenverachtend ist.

Als sich letztes Jahr im Juni der sogenannte „Allgemeine Pennäler Ring (APR)“ – eine Dachorganisation für Schülerverbindungen in dem Haus der Burschenschaft Hannovera traf, stießen sie auf lautstarke Gegenwehr von ca. 180 entschlossenen Demonstrant_innen, die es nicht hinnehmen wollten, dass farbentragende Geschichtsrevisionisten hier in Göttingen ungestört tagen können. Auch an diesem Wochenende gilt es entschlossen den verbundenen Burschis zu zeigen, dass ihre überkommene antihumane Geisteshaltung hier unerwünscht ist. Wir fordern Euch auf am Freitag mit zu demonstrieren und in einer lauten entschlossenen Demonstration den Burschenschaftlern eben diese Ablehnung kundzutun.

Für eine antisexistische emanzipatorische Politik statt Geistesträgheit in Verbindungsfarben!

Eure BG Medizin, Juni 2008

Infomaterial zu den Umtrieben mancher Burschenschaften findet ihr unter anderem hier:

„Werte, Wichs und Waffenbrüder“ Informationsbroschüre über das Göttinger Verbindungsunwesen,

„Falsch Verbunden“ – ebensolcher Reader des Asta der Uni Hamburg mit Infos über die Dachverbände von Burschen-, Landsmann-, Sängerschaften und Sportverbindungen, Eine Kurzinformation findet ihr unter der Rubrik „Publikationen“ auf unser website

[09.06.2008] Mo - Dietrich Heither - Vortrag: „Mensur und Brauchtum als Charaktererziehungsmittel“

[07.06.2008] Sa - Antifee Festival - Feiern gegen Sexismus und Nationalismus - Campus [http://www.antifee.de Antifee-Hompage ]

[06.06.2008] Fr - revolutionärer Antifaschismus: KuK, Diskussionsveranstaltung

[13.05.2008] Di - Demonstrieren verboten? Anspruch und Wirklichkeit des demokratischen Versammlungsrechts

Veranstalter_in: Basisdemokratisches Bündnis & Basisgruppe Jura 20:00|ZHG|HS 004|Platz der Göttinger Sieben|Göttingen|

[14.05.2008] Mo - Ludwig Elm: Der deutsche Konservatismus nach Auschwitz

Verantstalter_in: BG Geschichte

19:00|ZHG|HS001|Platz der Göttinger Sieben|Göttingen|


[15.05.2008] Do - Freiheit statt Angst - Eröffnungsvortrag zum Zwiespalt zwischen Freiheit und vorgeblicher Sicherheit

Veranstalter_innen: Basisgruppe Jura, Chaostreff-Göttingen, AK Vorratsdatenspeicherung Göttingen 20:00|Seminarraum, SUB Göttingen Neubau|Platz der Göttinger Sieben|Göttingen|

[07.05.2008] Mi - Kein Gebirgsjägertreffen in Mittenwald! mehr...

[01.05.2008] Do - Naziaufmarsch in Hamburg konsequent verhindern! mehr...

Aufruf der Basisgruppe Medizin unter Hamburg 1.Mai 2008

[26.04.2008] Sa - Kein Naziaufmarsch am 1.Mai 2008 in Hamburg! Info- und Mobilisierungsveranstaltung

[23.04.2008] Mi - Beats&Breaks, Semesteranfangsparty des BB, ab 22Uhr im Juzi

[11.04.2008] Fr - [O-Phase | Party!!!]

Herzlich willkommen in Göttingen! Die Basisgruppe Medizin begrüßt die neuen Erstsemester_innen in Göttingen. Um eure Ankunft gebührend zu feiern veranstaltet die Fachschaft, die aus den beiden Gruppen UMer und BG Medizin besteht, wieder eine O-Phasen Party. Im ZHG wird bis in den nächsten Morgen hinein gerockt, das versprechen wir euch!

Im Mensafoyer werden euch verschiedene DJanes die ganze Nacht mit bester Mucke versorgen. Der ganze Spaß kostet euch 3,50€, wenn ihr vor 23Uhr da seid nur 2,50€. Becks gibt's für 1,50€. Außerdem halten wir euch verschiedene Longdrinks bereit.

Diese Party ist, wie jedes Semester, ein Muss für jede_n Ersti und alle, die es mal waren!

Also kommt alle am Freitag den 11.4. ab 22Uhr ins Mensafoyer - ZHG…

[03.04.2008] Do - „Einstellung der 129(a) Verfahren!“ - Infoveranstaltung zum „mg“ Verfahren - Mit Menschen von der Solidaritätsgruppe zum „mg“ Verfahren. Vortrag und Diskussion.

„Für die Einstellung aller Verfahren und Abschaffung des §§ 129, 129a, 129b!“

Veranstalter_in: Antifaschistische Linke International

Juzi | Bürgerstrasse 41 | Göttingen | 18:30h |

[22.02 bis 29.03.2008] - Göttinger-Antirepressions-Tage 2008

[12.03.2008] Mi - „Was tun wenn´s weh tut…?“ - Workshop Erste Hilfe auf Demos, im Juzi

Sportraum im Juzi | Göttingen | 18:30h |

[28.03.2008] Fr - „Brennpunkt: Göttinger Linksextremisten schlagen zurück! Macht die radikale Linke was sie will?“ - Multimediashow im Rahmen der Göttinger Antirepressionstage.

Theaterkeller | Göttingen | 20:00h |

[03.03.2008] Mo - „Schwule Nazis“ - Buchvorstellung im Kabale Markus Bernhardt stellt sein Buch: „Schwule Nazis und der Rechtsruck in Gesellschaft und Schwuler Szene“ [erschienen bei Pahl-Rugenstein 2007] vor.

Veranstalter_in: Verein zur Förderung antifaschistischer Kultur e.V.

Café Kabale | Göttingen | 19:30h | …und das Kabale war voll!

im Rahmen der Göttinger-Antirepressions-Tage 2008- [22.02 bis 29.03.2008] fanden statt u.a.

[28.02.2008] Do - „Flüchtlingslager als Repressionsinstrumente“ Veranstaltung im Rahmen der Göttinger Antirepressionstage Referent_innen des Antira-Plenums Oldenburg/Blankenburg.

Theaterkeller | Göttingen | 20:00h |

[22.02.2008] - Fr „Mit neuen „Antiterror“-Gesetzen in den autoritären Sicherheitsstaat? - Veranstaltung mit RA Dr. Rolf Gössner (Bremen)

Lumière | Göttingen | 19:00h |


[29.01.2008] Raumbesetzung | Räumung durch die Polizei…

Nachdem das selbstverwaltete Café im Blauen Turm zwei Wochen bestanden hatte und sich an zahlreichen Nutzer_innen und Unterstützer_innen erfreute, ist es am frühen dienstagmorgen von Einsatzkräften der Polizei geräumt worden. Die Besetzer_innen sprechen von einem grundlosen Vorgehen der Verwaltung und der Behörden, schließlich hatte das Nutzungskonzept breiten Rückhalt in der Studierendenschaft. Dies zeigte sich auch am Abend nach der Räumung, als über 300 Menschen spontan gegen die Räumung demonstrierten. Die Demo zog vom Gänseliesel zum ZHG und zeigte sich sehr entschlossen diesen Freiraum nicht einfach aufzugeben!

Mehr auf der Seite des Basisdemokratischen Bündnis!


Uniwahlen - Die BG Medizin ist mit dabei!

Nachdem die Basisgruppe mit vier Sitzen in das Fachschaftsparlament der Medizinischen Fakultät eingezogen ist, haben wir uns mit den Unabhängigen Medizinern auf eine weitere Zusammenarbeit in der Form unsere bisherigen Koalition geeinigt. Die beiden Gruppen bilden nun zusammen die „Fachschaft Medizin“.

Die konstituierende Sitzung des Fachschaftsparlamentes fand am Montag den 11.02.2008 um 18:00 im Rosa-Luxemburg-Haus [aka AStA-Gebäude] statt.

[23.01.2008] Wahlergebnisse - Die Uniwahlen sind gelaufen und es gibt die Ergebnisse! Im Stupa hat sich an den Mehrheiten nicht viel geändert, der AStA bleibt der selbe (Interessierte finden z.B. beim BB oder bei goest.de weitere Informationen). An der medizinischen Fakultät hat sich jedoch etwas getan. Die Basisgruppe ist wieder da! Nach einjähriger Abstinenz sind wir mit soliden vier Sitzen wieder ins Fachschaftsparlament eingezogen. Die UMer kamen auf 17 Sitze.

[19.01.2008] Sa - antifaschistische Bündnisdemonstration in Bad Lauterberg! In Kürze wird unser Kommunique zur Demo erscheinen

[25. Januar 2008] Fr - Landesweite Demonstration gegen Studiengebühren, Bildungs- und Sozialabbau Infos unter asta hannover

der Demoaufruf, enthält die folgenden Forderungen:

  • Bedarfsgerechte und ausreichende Finanzierung der Bildungseinrichtungen
  • Abschaffung der Selektivität des Bildungssystems
  • Abschaffung jeglicher Gebühren von der KiTa bis zur Hochschule

Hannover | Beginn 14 Uhr | vor dem Uni-Hauptgebäude und vor dem Hauptbahnhof |

[24.10.2008] Do - „Teil der Lösung…“ - Lesung im Buchladen Rote Strasse Ulrich Peltzer liest aus seinem neuen Roman

Nikolaikirchhof 7 | Göttingen | 20:00h |


[15.-17.1.2008] Uniwahlen! Am Fahrstuhl D3 im Klinikum – Wahlbescheinigung braucht ihr nicht, nur Lichtbildausweis. Geht wählen!

Liebe Studierende,

in der nächsten Woche finden vom 15. bis 18. Januar die Uniwahlen statt. Um studentische Interessen durchsetzen zu können bedarf es starker Mandate und die 29% Wahlbeteiligung vom letzten Jahr reichen da nicht aus. Die Unipolitik betrifft uns alle! Wir sollten die Verantwortung also nicht irgendjemandem überlassen, sondern sie an Personen übergeben, die unsere Interessen bestmöglich vertreten.

Deshalb fordern wir dich auf: geh wählen! Deine Stimme zählt!

Gewählt werden das Studierendenparlament (StuPa), das Fachschaftsparlament (FSP), Fakultätsrat (FakRat) und der/die FachgruppensprecherIn. Das StuPa wird von allen StudentInnen der Universität Göttingen gewählt. Seine 49 Mitglieder wählen und kontrollieren den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der die Studierendenschaft dann vertritt. Das Fachschaftsparlament wird fakultätsintern gewählt. Es wählt und kontrolliert den Fachschaftsrat und entscheidet über den vom AStA zugewiesenen Haushalt. Der Fakultätsrat ist das höchste beschlussfassende Gremium der Fakultät, es werden zwei studentische VertreterInnen gewählt.

In den nächsten Tagen werdet ihr in den Mensen, an Infoständen und auf Flyern Informationen zu den verschiedenen Gruppen bekommen. Bitte informiert euch!

Wo und wann? Von Dienstag bis Donnerstag kann man jeweils von 10.00-bis 17.00 Uhr im Klinikum seine Stimme abgeben (Ebene 0, Hörsaalbereich, vor Aufzug D3). Außerdem gibt es nur am 15.1. die Möglichkeit, im Institut für Mikrobiologie und Genetik zu wählen (Seminarraum im EG) und nur am 18.1. auch im ZHG (GWZ, 1.Stock, Empore zw. HS 105 und 008).

Lichtbildausweis nicht vergessen!!! (Wahlbescheinigung nicht nötig.)

[Eure Basisgruppe]

[18.01.2008] „La lucha antifascista es una lucha international“ -Infoveranstaltung mit Antifaschist_innen aus Madrid und letzte Infos zur Demo am Folgetag

[15.01.2008] Mo - Infoveranstaltung: „Nazistrukturen in Südniedersachsen“

[15-17.01.2008] Di-Do - „Uniwahlen! Wählt eure Basisgruppe Medizin, das StuPa etc.“

Unsere Arbeiten und Termine 2007


[13.12.2007] Do - Lange Nacht der Protokolle Wir brauchen sie alle!

ab 17 Uhr | BG-Raum | Göttingen

[07.12.2007] Publikationen | Der Pharmareader ist da!

Nach kurzer Verschnaufpause haben wir grade den Pharmareader fertig gestellt, der die inhaltliche Arbeit der BG Med im letzten Wintersemester dokumentiert. Immernoch hochaktuell gibt er eine Einführung in die Machenschaften der Pharmaindustrie und Informationen zum Thema Medikamentenversorgung. Hier gehts weiter!

Am Do. 13.12.07 ab 20:00 Uhr gab es wieder die berüchtigte „Lange Nacht Der Protokolle“! Ihr konntet dort eure Prüfungsprotokolle abgeben, gemütlich einen Glühwein trinken und eure 10€ zurück bekommen.

Bitte beachtet außerdem: Es wird dieses Jahr das erste Mal ein Gewinnspiel geben! Wer sein Protokoll mit der dafür vorgesehenen Vorlage erstellt und es auf Papier UND digital (per Mail an bg.med(ät)gmx.de) bei uns abgibt, nimmt automatisch teil! Verlost wird ein Büchergutschein im Wert von 80€! Alle diejenigen, die in diesem Semester Protokolle abgegeben haben und nun noch die digitale Version nachreichen, können natürlich auch mitmachen, allerdings nicht per Mail. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen und denkt dran euren Namen und das Semester anzugeben… :)

Aktionstag Medizin Wie jedes Jahr im Dezember präsentierte der Aktionstag Medizin den ganzen Tag lang Aktionen, Vorträge und Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen. Nähere Infos auf der Hompage des Aktionstages

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Filmveranstaltung Auf unserer diesjährigen Filmveranstaltung im Rahmen des Aktionstages, zeigten wir im Lumiere den Film „The Corporation“.

Nicht erst seit dem G8-Gipfel und den damit einhergehenden Protesten in der BRG ist das Wort 'Globalisierung' in aller Munde. Doch wie sehen die Akteure der Globalisierung, also die multinationalen Konzerne eigentlich aus? Spannend, provozierend, geistreich und mitreißend informativ, kommt „The Corporation“ daher und untersucht die Natur und den Aufstieg einer der dominantesten Institutionen unserer Zeit. Er lässt Vorstandsvorsitzende, KritikerInnen, Aktivitas und WissenschaftlerInnen zu Wort kommen. Der Film stellt die brisante Frage: Wenn Konzerne den rechtlichen Status einer „Person“ haben, welche Persönlichkeitsstruktur haben sie dann?

Eine mehrfach ausgezeichnete Dokumentation, die Fragen aufwirft, Strategien für Veränderungen aufzeigt und Grundsätze deutlich macht.

„Beide Lager der Globalisierungsdebatte sollten aufmerken. The Corporation ist ein überraschend rationaler und intelligenter Angriff auf die wichtigste Institution des Kapitalismus.“ (The Economist)

Mehr bei Wikipedia

[15.11.2007] Do - Veranstaltung - „Soziale Bewegung und bewaffneter Kampf“

„Karl-Heinz Dellwo, als Mitglied der RAF an der Besetzung der deutschen Botschaft in Stockholm 1975 beteiligt, war insgesamt 21 Jahre im Knast. Anhand seines eigenen Weges in den bewaffneten Kampf setzt er sich kritisch mit dem Konzept Stadtguerilla auseinander.“

20:00 Uhr | Theaterkeller | Göttingen

[06.11.2007] Di - Veranstaltung - „Mal wieder deutscher Herbst. Die Linke und die staatliche Repression.“

„Klaus Viehmann erzählt über die damalige Situation und Politik der Gruppen zu „Terror“ und Staatsterror damals und heute. Klaus Viehmann war in den /0er Jahren in der westdeutschen Stadtguerilla aktiv.“

20:00 Uhr | Theaterkeller | Göttingen

[Party, Party, Party] In Zusammenarbeit mit den Unabhängigen Medizinern präsentierten wir Euch wieder die O-Phasen-Party Medizin am 12.10.2007. Mit Longdrinks, Bier und Musik haben wir mit Euch die O-Phase gefeiert.Die nächste Party ist erst wieder im April 2008 geplant.

[Linke Räume erkämpfen und verteidigen! - Aktionswochenende]

Das ganzes Wochenende war voller Aktionen, Musik und Veranstaltungen:

Veranstaltung ,,Von Berlin bis Kopenhagen. Vergangenheit und Perspektive linker Freiräume in Europa Info- und Diskussionsveranstaltung mit ReferentInnen von North East Antifascists [NEA] Berlin und des Autonomen Kulturzentrums Köpi in Berlin. Veranstaltet von der A.L.I.

Fr 19.10.2007 | 18 Uhr | Apex | Burgstr. 46 | Göttingen

Das Fire&Flames-Festival mit

Freitag, 19.10.2007: Commandantes (Bielefeld) Patchanka (Kopenhagen) Brigada Flores Magón (Paris) No Respect (Göttingen)

Samstag, 20.10.2007: Argies (Rosario, Argentina) Chaoze One & Lotta C (Mannheim) Rogue Steady Orchestra (Göttingen) Obrint Pas (Valencia)

Fr und Sa | 19 Uhr Junges Theater | Göttingen

VVK Online: www.fireandflames.com VVK Göttingen: Groovy , Junges Theater, Roter Buchladen, Phonotorium

Am Samstag, dem 20.10.2007 startete um 14:00 Uhr am Gänseliesel die Demonstration ,,Linke Freiräume erkämpfen und verteidigen!“

Rostocker Naziladen Unsere Seite zu den Aktionen gegen Nazis in Rostock im Juni/Juli 2007 findet ihr jetzt hier.

After G8 - "Solidarität hilft siegen!"

Nachbereitung / Resümee / Kommunique II der Basisgruppe Medizin zum G8-Gipfel im Juni 2007 in Heiligendamm Vom 3.6.2007 bis zum 8.6.2007 fand in Heiligedamm in der Nähe von Rostock das Treffen der sog. G8, Frankreich, England, Deutschland, Japan, USA, Russland, Kanada und Italien statt. Trotz Repressionen im Vorfeld, einer beispiellosen Kriminalisierungskampagne und der Androhung von massiver Gewalt gegen Demonstranten durch Angehörige der Polizeisondereinheit ,,Kavala“, einer Sicherheitszone, die bereits kilometerweit vor dem eigentlichen Tagungsort begann, haben in dieser Zeit über 15.000 Menschen den Gipfel durch Demostrationen, Blockaden, direkte Aktionen und andere Unternehmen erfolgreich sabotiert…

[Latest news: Prozess endet mit Freilassung+++Richter kritsiert Polizeieinsatz scharf+++] [mehr dazu auf unserer Spezialseite]

See ya at the Barrikades!!

You´ll never walk alone! Solltest Du im Zuge der G8-Repressionen betroffen sein, wende Dich an die Rote Hilfe. Eine Ortsgruppe existiert auch in Göttingen! Kontakt und Informationen findest du hier.


[31.08.2007] Fr - „Autonome in Bewegung“

Buchvorstellung & Veranstaltung | Fällt leider aus, wird aber wohl irgendwann nachgeholt!

„Autonome in Bewegung - Aus den ersten 23 Jahren“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe 35 Jahre Buchladen Rote Straße [1]

Fünf Berliner Autonome beschreiben 20 Jahre autonomer Geschichte. Analysen, Berichte, Anekdoten und Schmonzetten zu folgenden Themen: Häuserkampf - Anti-Akw - IWF-Kampagne - Kübel - Revolutionäre Zellen - Mein erster Molli - Spaßguerilla - Nolympic - Krieg und Frieden - Punk - Rostock, Hoyerswerda - Internationalismus - die Zeit der Verwirrung - unter anderem. Das Buch ist eine Mixtur aus persönlichen Erlebnissen, Reflexionen, analytischer Aufarbeitung und politischer Einordnung der autonomen Bewegung, deren viel beschworenes Ende noch nicht erreicht ist. Das erste Mal im Juni 2003 erschienen, liegt das Buch inzwischen in der vierten Auflage vor. Im vergangenen Jahr stellte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Indizierungsantrag gegen das Buch, im Vorfeld des diesjährigen G8 muste es im Mai als Grund für diverse Razzien herhalten. Die Durchsuchungen wurde unter anderem damit begündet, dass das Buch quasi ein Bekennerschreiben sei: während der IWF-Kampagne 1988 gab es eine militante Kampagne, zum G8-Gipfel 2007 wurde auch zu einer militanten Kampagne aufgerufen - also muss es auch heute eine terroristische Vereinigung geben - und das müssen u.a. die Grauwackes sein. Zu Gast: Ein Beschuldigter im §129a-Verfahren aus Berlin.

http://www.roter-buchladen.de/35jahre/

(„copy&paste“ durch BGMed → siehe http://theaterkeller.piranho.com/termine.html)


[07.09.2007] Fr - „Die Revolution auf der Tagsordnung“

Buchvorstellung & Veranstaltung | 20 Uhr, Theaterkeller, Geismarlandstraße 19, Göttingen

Agit 883: Bewegung, Revolte, Underground in West-Berlin 1969 bis 1972 Buchvorstellung und Veranstaltung mit der Herausgebergruppe rotaprint im Rahmen der Veranstaltungsreihe 35 Jahre Buchladen Rote Straße [1] Viele haben von ihr gehört, aber die wenigsten haben sie in der Hand gehalten: Die Berliner Zeitung Agit 883. Als Medium der Gegenöffentlichkeit strahlte sie in den Jahren 1969 bis 1972 weit in die Bundesrepublik aus. Agit 883 war das auflagenstärkste Organ des parteiunabhängigen Linksradikalismus jener Tage. Die Redaktionsräume der Zeitung waren der Ort von Begegnungen und lautstark wie zum Teil handgreiflich ausgetragenen Konfrontationen innerhalb des linken Spektrums: Anarchisten trafen hier auf Maoisten, Antiimperialisten waren mit engagierten Mitgliedern von Basisgruppen konfrontiert, Sozialisten versuchten sich einen Reim auf Hasch- und Wermutrebellen sowie rote Bauarbeiter zu machen. Musiker verfolgten die Redaktionsdebatten genauso wie angehende Journalisten. In den öffentlichen Redaktionstreffen der 883 verdichtete sich, was die Linke jener Tage in Szenelokalitäten, Kommunen und Wohngemeinschaften geredet, nachgedacht und nächtelang diskutiert hatte. Rund 250 politische Gruppen nutzten die Zeitung - sie sprengte die zuvor überwiegend verbandsförmig bestimmte Öffentlichkeit der Studentenbewegung. Agit 883 kann als Spiegelbild eines Neuzusammensetzungs- und Suchprozesses der radikalen Linken in den Jahren 1969/70 gelten. Die Zeitung war nicht nur theoretisches Medium, sondern visualisierte das vibrierende Lebensgefühl der Linken in Berlin. Agit 883 war mit dem durcheinander gewirbelten Layout und in der Sprache in irritierender Weise anders. Es ist augenfällig: Für diese linke Generation stand die Revolution auf der Tagesordnung.

http://www.roter-buchladen.de/35jahre/

(„copy&paste“ durch BGMed → siehe http://theaterkeller.piranho.com/termine.html)


[12.10.2007] Fr - „absolut Party - O-Phasen Party Medizin!“ Die therapeutische Bereite von Alkohol ausnutzen! Fürs Semester vorglühen! - muss mensch da noch mehr zu sagen? Kommt alle! im ZHG Mensa Foyer, ab 22:00Uhr - Eintritt und Getränkekosten werden hier noch bekanntgegeben…

[11.08.2007] Sa - Here to stay - Linke Freiräume schaffen und verteidigen! Demonstration für den Erhalt selbstverwalteter Wohnkultur in Göttingen und darüber hinaus.

13 Uhr | Gänseliesel | Göttingen

[08.08.2007] Mi - Veranstaltungsreihe zu 25 Jahre JuZI - 25 Jahre Politik, Kultur, Verbrechen - Filmriß! Einschlägiger Überraschungsfilm.

20 Uhr | JuZi | Bürgerstraße 41 | Göttingen

[28.07.2007] Sa - Naziaufmarsch in Bad Nenndorf angreifen und umwämsen! Demonstration und Aktion gegen den Aufmarsch von Nazis in Bad Nenndorf. Infos unter http://www.badnenndorf.tk/ , Trailer

20 Uhr | T-Keller | Geismarlandstr. 19 | Göttingen

[28.7.2007] Sa - Veranstaltungsreihe zu 25 Jahre JuZI - 25 Jahre Politik, Kultur, Verbrechen - „Gestern, heute, morgen - Linke Zentrumsbewegungen“ Veranstaltung mit VertreterInnen aus Bielefeld, Hannover, Hamburg und Göttingen. 20 Uhr | JuZi | Bürgerstraße 41 | Göttingen

[26.07.2007] Do - Veranstaltung | „Wohnen und Kapitalismus“

Die Frage nach Wohn- und Lebensverhältnissen durchzieht die Geschichte der sozialen Kämpfe, Revolten und Revolutionen. Doch nicht nur in der Geschichte spielt dies eine Rolle, auch aktuelle Auseinandersetzungen verweisen auf die Wichtigkeit der Frage nach Wohn- und Lebensraum, sei es bei der Deregulierungs des Wohnungmarktes, den Hartz-IV-Gesetzen oder den aktuellen Auseinandersetzungen im Freiräume in Hamburg, Berlin, Kopenhagen oder eben hier in Göttingen. Die Veranstaltung soll einen Streifzug durch diese Auseinandersetzungen, sowhol in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart bieten. REferent Jürgen Mümken.

[02.08.2007] Do - Veranstaltung | „Freiräume und no-go Areas“

Raum ist wieder ,,in„. No-go-areas, Parallelgesellschaften, junkie joggin, Lager - aktuelle Begriffe die sich nur durch den Bezug zu Raum erschliessen lassen. Welches Potential haben ,,Freiräume“ wie besetzte Häuser, autonome Zentren oder Wohnprojekte?. Vortrag mit Jan Wehrheim.


Veranstaltungshinweis Dienstag, 24. Juli, 20 Uhr im T-Keller

Der Göttinger General Hoßbach als Mittäter im Vernichtungskrieg der Wehrmacht

In Göttingen wurde der Erinnerungskult an die Wehrmacht maßgeblich vom ehemaligen General Friedrich Hoßbach geprägt. Zahlreiche Prominente und Tausende von Menschen nahmen an diesen Veranstaltungen teil. Von der Beteiligung deutscher Soldaten am Vernichtungskrieg konnte man dort nichts erfahren. Neuere Forschungen haben die Verstrickung der Wehrmacht in Kriegsverbrechen mittlerweile beweisen können. Die jetzt vorliegenden Dokumente zeigen, dass auch der General nicht nur Mitwisser davon, sondern selbst Mittäter war. Hoßbach hatte auf dem Territorium der damaligen Sowjetunion verschiedene höhere Kommandostellen inne. In seinem Befehlsbereich waren Terror gegen die Zivilbevölkerung und die Verschleppung von Zewangsarbeitern an der Tagesordnung. Neben einem kurzen Überblick über die verbrecherische Kriegsführung der Wehrmacht wird die bisher weitgehend unbekannte „Operation Zwillinge“ vom März 1944 näher erläutert werden. Das Beispiel zeigt, wie Hoßbachs Dienststelle in Zusammenarbeit mit dem SS-Sonderkommando 7a mit 40.000 „arbeitsunfähigen Zivilisten“ verfuhr. Referent: Martin Heinzelmann (copy paste → siehe http://theaterkeller.piranho.com/termine.html)


[19.07.2007] Do - Film- und Wortveranstaltung: Lies feed the machine - Möglichkeiten der Antirepressionsarbeit im Anschluss an politische Großereignisse

Filmvorführung („OP - Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ des Rechtshilfebüros in Genua, „Segreteria Legale“) und Vortrag (RA Sven Adam, Legal Team Heiligendamm) Das übliche Maß der Einschüchterung und Kriminalisierung von Protesten lässt sich bei politischen Großereignissen wie zum Beispiel den G8-Gipfeln noch übertreffen. Dies konnte gerade erst wieder rund um Heiligendamm beobachtet werden. So bestimmen Falschmeldungen der Polizei den öffentlichen Diskurs über die Proteste, aber damit auch die Schicksale der von Repression betroffenen Einzelpersonen. Die Repressionsmaßnahmen der Sicherheitsorgane treffen die AktivistInnen auch noch, wenn die Ereignisse schon lange vorbei sind. So stellt sich die Frage nach Möglichkeiten und Strategien der Antirepressionsarbeit auch noch lange nach Ablauf der Ereignisse. Eine nachträgliche juristische und politische Aufarbeitung kann dazu dienen, eine Gegenöffenlichkeit herzustellen, in der die offensichtlichen Lügen und Falschmeldungen des staatlichen Repressionsapparates als solche entlarvt werden. Dass solche Strategien auch unter Umständen Erfolg haben können, zeigt der neue Film „OP - Öffentliche Sicherheit und Ordnung“. Der Film ist eine Erweiterung des Films „Recht auf Notwehr“ von 2005 und dokumentiert die Angriffe der Polzeieinheiten auf die Großdemo in Genua am 20. Juli 2001, in deren Folge Carlo Giuliani ermordet wurde. Sein Todestag jahrt sich diesen Monat zum 6. Mal. Der Film verdeutlicht letztlich das Ziel der AnwältInnen, nämlich zu beweisen, dass die DemonstrantInnen von ihrem legitimen Recht auf Notwehr Gebrauch machten. Die juristische und politische Aufarbeitung des G8-Gipfels in Heiligendamm hat dagegen gerade erst begonnen. Auch hier versuchen die AnwältInnen des Anwaltsnotdienstes/Legal Teams, die zahlreichen Maßnahmen der Polizei anzugreifen. Von seinen Erfahrungen während und nach dem G8-Gipfel wird Sven Adam berichten, der als Anwalt des Legal Teams rund um Heiligendamm unterwegs war. Eine Veranstaltung der Roten Hilfe Göttingen.

[copy&paste durch BGMED] für mehr infos siehe: siehe http://theaterkeller.piranho.com/termine.html

20 Uhr | Theaterkeller | Geismarlandstr. 19 | Göttingen

[14.07.2007] Sa - Reclaim the Streets: Back in the Days - Jam Part I

Am Jungen Theater gibt´s an diesem Tag Graffitiaction und Breakdance (15:30 Uhr). Um 20:00 Uhr Jam mit Main Concept, der Microphone Mafia, Chaoze One & Lotta C, Independenzia, Caho & Gemini, DJ Whatever. Karten bekommt ihn an der Abendkasse, im Roten Buchladen, bei Groovy oder DisRecords

15:30 Uhr bzw. 20 Uhr | Junges Theater | Göttingen

[13.07.2007] Fr - Heilpflanzen und andere Kräuter

Sehr früh lernten die Menschen, Pflanzen in der Medizin zu nutzen, manche wendete man nur aufgrund des Aussehens an, andere „weil man es schon immer machte“ und viele aufgrund der Inhaltsstoffe. Vortrag und Rundgang durch den Botanischen Garten.

15:00 | Botanischer Garten | Göttingen


[08.07.2007] Bundesweites Desaster für Nazis am Wochenende

++Tausende in Rostock und Frankfurt gegen Naziaufmärsche++Datenantifa hackt Mailverteiler++Blockaden und direkte Aktionen gegen Nazis in Frankfurt++

Frankfurt (Main) / Rostock: Mehrere Tausend Menschen protestieren gegen Aufmärsche der NPD. In Frankfurt kam es dabei zu Ausschreitungen in Rostock blieb es dagegen friedlich. Die NPD verfehlt deutlich ihre eigenen Erwartungen und scheint unter erheblichen Mobilisierungsproblemen zu leiden.

Frankfurt am Main: Erhebliche Probleme bei der Anreise von NPD-Symphatisanten Antifaschisten hatten ihre Ankündigungen wahr gemacht und versucht die Nazis erst gar nicht in die Stadt marschieren zu lassen. In der Bankenmetropole wollten Anhänger von NPD und 'Freien Kameradschaften' gegen Zinsen und Dividenden demonstrieren und stellten damit erneut unter Beweis dass eine Kapitalismuskritik für Nationalisten gar nicht kurz genug sein kann. Hunderte Gegner blockierten Gleise und setzten teilweise Bahndämme in Brand. Bei direkten Aktionen sollen Medienberichten zur Folge ein Sachschaden von etwa 300.000 € entstanden sein. Erst mit erheblicher Verspätung konnten etwa nur 500 Neonazis ein kleines Ründchen durch ein weitgehend unbewohntes Industriegebiet laufen. Zum angemeldeten Zeitpunkt hatte keiner der Nazis zum Treffpunkt gelangen können. Währenddessen versuchten mehr als 1500 Menschen an die Naziroute zu gelangen. Bei einer Großkundgebung hatten sich ebenfalls weit mehr als 1000 Menschen versammelt. Für Irritationen sorgte eine Aktion der Datenantifa, diese hackte offensichtlich ein Mailverteiler der Faschisten und ließ mitteilen, dass der heutige Aufmarsch in Frankfurt (Main) abgesagt wurde. Bei den Protesten wurden unterschiedlichen Angaben zur Folge zwischen 130 - 200 Menschen in Gewahrsam genommen. Teilweise setzte die Polizei Wasserwerfer ein. Die Medien reagierten ungewöhnlich positiv in ihrere Berichterstattung: Selbst der Spiegel schreibt in seiner Onlineausgabe ,,Die Rechtsextremen kommen nicht durch - weil Linksradikale sie aufhalten.„

Rostock: Etwa 1000 Menschen protestieren gegen NPD - Demo und Naziladen

Peinlich das Mobilisierungsergebnis auch in Mecklenburg - Vorpommern für die rechte Seite. Bereits letzte Woche blieb die für 500 Personen angemeldete Demonstration mit nur 180 Teilnehmer deutlich hinter den Erwartungen zurück. Auch heute wurde mit 330 Nazis das Soll wiederholt deutlich verfehlt. An der für nur 400 Menschen angemeldeten antifaschistischen Demonstration unter dem Motto „Let's rock them hard - Naziläden dichtmachen“ nahmen nach Polizeiangaben zwischen 700 - 800 Personen teil. Die Veranstalter das Antifaschistische Aktionsbündnis gab eine Teilnahmezahl von 1000 an. Unabhängigen Beobachtern zur Folge ist diese Zahl jedoch etwas zu hoch gegriffen, sie geben etwa 900 Teilnehmer an. Durch das massive Polizeiaufgebot war es nicht möglich die Route zu blockieren, die gesamte KTV war abgeriegelt. Dennoch bewerten lokale Antifaschisten den Tag als Erfolg, „Ein deutliches Zeichen gegen Naziläden und gegen die NPD-Demonstration“ sei der Tag gewesen. Antifaschisten kündigen auch für die nächste Wochen Proteste an.

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[4.07.2007] Kundgebung und Demo gegen Burschi-Treffen

Ort: Stadthalle

Nähere Infos unter: http://de.indymedia.org/2007/07/186864.shtml

06.06.2007 Fr - Demo gegen Burschenschaftstreffen / APR Tagung und Kundgebung

Im Zeitraum 6. - 8. Juli soll auf dem Haus der sogenannten „Burschenschaft Hannovera“ in Göttingen die jährliche Verbandstagung des Allgemeinen Pennäler Rings (APR) stattfinden. Ein breites „Bündnis gegen Volk und Nation“ ruft zu einer Gegendemonstration auf. Diese startet 19:00 am Freitag den 06.07. vor der Göttinger Stadthalle.

Warum gegen so eine Veranstaltung demonstrieren?

Zu den rassistischen und nationalistischen Umtrieben von manchen Verbindungen und ihren assoziierten Organisationen („Schülerverbindungen“, „Altherrenbünde“) gibt es gut recherchierte Reader. Einer davon sei hier verlinkt:

hier Werte,Wichs und Waffenbrüder - Ein Reader zum Thema Verbindungen und Burschenschaften.

Herausgegeben von der Gruppe Gegenstrom

schon allein diese Lektüre sollte ausreichen um sich dem Aufruf: „Lasst uns diesem Treiben etwas entgegensetzten! Achtet auf Ankündigungen, werdet aktiv!“ des „Bündnis gegen Volk und Nation“ anzuschliessen und auf die Straße zu gehen. Weitere Infos zur Demo unter: http://de.indymedia.org/2007/07/186864.shtml oder auf der Seite des Basisdemokratischen Bündnis http://bb-goettingen.de

27.06.2007 Mi - Aktionstags-Treffen

Auch dieses Jahr findet im WiSe wieder ein Aktionstag Medizin statt. Wer Lust hat sich an Planung vor Vorbereitung dieses Tages zu beteiligen, trifft sich am 27.06.07 um 20:00 Uhr im Café AliBaba. Aktuelle Informationen rund um den Aktionstag gibt es auf http://www.aktionstag-goettingen.de/

28.06.2007 Do - Konzert in der Tangente

Konzert und Party mit Wyoming Death Rock (Stoner - Gö), Stonecrop (Indie - Gö) und Stake (Hardcore - Gö)

21:00 Uhr | Tangente | Eintritt 5 Taler

[Fazit: 19.07. Filmveranstaltung]

„Wer bist du, dass du sprichst?“ Sexuelle Folter in der Türkei Film und Diskussionsveranstaltung der Antifaschistischen Linken International [http://www.puk.de/ali/ ALI] 19:30 Uhr | Kino Lumiere; Geismarlandstr. 19, Göttingen

Trotz tropischer Temperaturen an diesem Tag war die Veranstaltung gut besucht. Der Dokumentarfilm über systematische sexuelle Folter in der Türkei war sehr informativ. Und bot auch Erlebnisberichte von TransGender Menschen dort und ihrer Situation unter Polizeirepression. Anschließend folgte eine Diskussion mit der Regisseurin.

[21.02.2007] Prüfungsprotokolle

Liebe PhysikumsanwärterInnen und HammerexamlerInnen! Wir freuen uns, euch auch dieses Semester mit Protokollen behilflich sein zu können! Sobald ihr eure Prüfer erfahren habt, geben wir euch mehrmals in der Woche die Möglichkeit, Prüfungsprotokolle zu bekommen. Termine und die wunderbare Anleitung „wie sollte ein Protokoll aussehen?“ findet ihr hier!

[07.02.2007] Block G8-2007: Kommunique und Aufruf zum G8-Gipfel 2007

Wir unterstützen und beteiligen uns an den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm im Juni diesen Jahres. Unser Erklärung dazu und den von uns unterstützen Aufruf findet ihr jetzt über unsere G8-Seite.

[15.01.2007] Pharmafirmen scharf kritisiert!

Die Pharmariesen Abbott und Novartis werden von verschiedensten NGOs (u.a. Ärzte Ohne Grenzen, Medico International) scharf verurteilt. Ihre Firmenpolitik gefährdet Menschenleben, da sie den Medikamentenzugang in den Entwicklungsländern blockieren. Unterstützt die Onlinepetition von Ärzte ohne Grenzen und informiert euch über eine weitere mit dem Namen "Jeder hat ein Recht auf Gesundheit" Mehr Infos wie immer im BG MED NEWS: Nachrichten und Interessantes aus aller Welt BGMED NEWS

[11.01.2007] BG 2007

Die Basisgruppe wünscht allen einen guten Start ins neue Jahr! Alle die Protokolle abgeben/abholen möchten, finden uns 2007 jede Woche mittwochs ab 18:30 Uhr im AStA-Haus.

[7.12.2006] BIG-PHARMA

<22.01.2007 23:04> Termine, Termine, Termine

Das Semester neigt sich dem Ende und immer nur Bücher sind langweilig. Deshalb hier ein paar Highlights bis zum Ende des Monats.

Mittwoch 24.01.2007 Treffen unter dem Motto ,,Landwirtschaft und G8“ Vorbereitung auf den G8-Gipfel um 19:00 Uhr im JuZi (Bürgerstr. 41). Alle jetzigen und zukünftigen Beteiligten willkommen!

Selber Tag, andere Stelle: Im Buchladen Rote Strasse gibt es die Veranstaltung ,,ArbeiterInnenkämpfe und soziales Terrain - Das Beispiel Porto Maghra/Vento„ Eine Veranstaltung von und mit der Wildcat. 20:00 Uhr Buchladen Rote Straße (Nikokirchhof 7).

Freitag 26.01.2007: In der Musa Konzert mit Rouge Steady Orchstra (Schurken-Ska aus Gö) und ,,Operation Dance-Sensation“. Ab 21:00 Uhr.

Samstag 27.01.2007: G8 wegrocken! Informationsveranstaltung zum G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm. Anschließend: Die Release-Party des G8-Samplers mit Cocktailbar, Live-DJanes und tanzbarer Musik von Lucha-Amada-Soundsystem.


<18.01.2007 10:16> G8 Repressionen/ Razzia in München

In München hat die Polizei mehrere Objekte durchsucht und Material beschlagnahmt. Ziele waren das Café Marat sowie ein Buchladen und eine Druckerei. Außerdem wurden Privatwohnungen durchsucht. Begründet wurde das vorgehen mit einem Aufruf zum G8-Gipfel, indem zur Blockade des Flughafens Rostock-Laage aufgerufen wurde und dies eine Nötigung darstelle. Pikant dabei: Blockaden sind nach geltendem Recht keine Nötigung, wie das BVG bereits vor 20 Jahren feststellte. Damit wäre der Hauptvorwurf auf die sich die Ermittlungen gründete (Aufrufen zu Straftaten) wahrscheinlich hinfällig. Die Durchsuchungen und Beschlagnahmungen wären dann illegal. Außerdem wurden in einer durchsuchten WG 5 Computer beschlagnahmt, obwohl der Durchsuchungsbefehl explizit nur für die Wohnräume einer (1) Person ausgestellt war. Weiterhin wurden mehrere Personen einer ED-Misshandlung unterzogen. Die Razzia wird als Auftakt zu erwartender Repressionsmaßnahmen gegen den G8-Protest verstanden.


<16.01.2007 17:40> Block G8!: bewegen, blockieren, bleiben!

Die Vorbereitungen für den G8-Gipfel im Juni diesen Jahres in Heiligendamm laufen auf Hochtouren. Grund genug für Euch die neuesten und wichtigsten Nachrichten dazu kurz zusammen zu fassen. Zunächsteinmal der Blockadaufruf zum Gipfel selbst. Den vollständigen Text findet ihr auf der Website von G8-2006.de Unterstützt von: X-tausendmal quer, IG Metall Jugend Dessau, AVANTI - Projekt undogmatische Linke, BUKO - Bundeskoordination Internationalismus, Antifaschistische Linke Berlin, BASTA! Linke Jugend Lübeck, BUNDjugend, AKU Wiesbaden, Redaktion Fantômas, IG Metall Jugend Halle, Antifa-KOK Düsseldorf und Umland, Institut für Theologie und Politik Münster, Grüne Jugend Bundesvorstand, Radikale Linke Nürnberg, Interventionistische Linke, IG Metall Jugend Berlin, [‘solid] - die sozialistische jugend, Antifaschistische Linke International Göttingen, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden, Aktivistinnen aus attac, Junge Linke.PDS Sachsen.

Außerdem gibt´s natürlich Termine für Gipfelinteressierte und alle anderen: Am 27.1.07 seid ihr alle Eingeladen zur Großen RELEASE-PARTY des G8-Samplers. Vorher findet eine Diskussionsveranstaltung mit der Interventionistischen Linken. In der proletarischen Cocktail-Bar wird es Drum´n Base by Mc Mezcla und Minimal-Electro by DJ Subster zu hören und zu tanzen geben; im großen Saal tanzen die GipfelstürmerInnen zu den Klängen des Lucha-Amada-Soundsystems. Dies alles gibt es inklusive Cocktail Lounge. Das ganze also am 27.1.07 im JuZI ab 20:00 Uhr. G8 wegrocken!

Natürlich schlafen auch die Veranstalter des G8-Firlefanz und ,,Team Green„ nicht. Für Millionen Taler an Kosten entsteht derzeit der Sicherheitszaun für den G8. Bericht beim NDR

Ebenfalls von http://www.g8-2007.de/ kommt eine regelmäßige Zeitung zum Gipfel. Die könnt ihr online lesen oder aber bestellen.

Weiter Infos folgen!


<15.01.2007 17:46> Petitionen

Bie Basisgruppe unterstützt zwei Petitionen von Ärzte ohne Grenzen , die zur Zeit im Umlauf sind. Wir bitten euch ebenfalls zu unterschreiben, um der menschenverachtenden Einstellung der Pharmaunternehmen, Profit über Menschenleben zu stellen, endlich Einhalt zu gebieten! Beide Unterschriftenaktionen beschäftigen sich mit Medikamentenzugang für die sog. Dritte Welt.

1. (Online-)Petition: Die Pharmafirma Novartis verklagt zur Zeit die indische Regierung, die das Patentrecht so geregelt hat, dass günstige Nachahmerpräparate (Generika) in Indien produziert werden können. Dadurch sind viele (existenzielle) Medikamente für arme Menschen erst erschwinglich geworden. Der Pharmariese Novartis versucht nun diesen Schutz aufzubrechen, indem er gegen die Regelung klagt. Sollte Novartis mit seiner Klage durchkommen, wären Millionen von Menschen weltweit betroffen, die auf erschwingliche Generika aus Indien angewiesen sind.

Unterstützt die Petition bei ÄrzteOhneGrenzen !!!

2. Petition: Diesmal treibt die Firma Abbott ihr Unwesen! Sie verwehrt den Ländern, in denen sich eine Vermarktung wirtschaftlich nicht lohnt, den Zugang zum neuen AIDS-Medikament 'Kaletra'. Durch diese nicht hinnehmbare Profitpolitik gefährdet Abbott Menschenleben! Unterstützt die Kampagne "Jeder hat ein Recht auf Gesundheit" und unterschreibt auf den Listen, die bei uns im BG Medizin-Raum (AStA Gebäude) ausliegen. Wir sind immer mittwochs ab 18:30 vor Ort.

Die Pharmariesen reagieren sehr empfindlich auf negative Publicity, es gab schon mehrfach Aktionen, die sie zum Einlenken gezwungen haben. Auch diesmal muss sich eine breite Öffentlichkeit gegen ihre Machenschaften auflehnen!

BUKO-Pharmakampagne
Ärzteblatt
Ärzte ohne Grenzen
Medico International

Unsere Arbeiten und Termine 2006


<12.12.2006 00:46> Gut zu wissen: Artikel im BMJ

J. J. Oosterheert el al. haben untersucht welchen Effekt das Umstellen der Antibiotikatherapie bei Pneumonie hat. Effectiveness of early switch from intravenous to oral antibiotics in severe community acquired pneumonia: multicentre randomised trial

Competing interests: None declared.

Funding: Dutch Health Insurance Council, grant OG 99-64.


<8.12.2006 10:40> G8-Gipfel 2007 in Deutschland: Umwämsen

In Rostock fand vor kurzem die 2te Aktionskonferenz zur Vorbereitung des G8-Gipfeltreffens 2007 statt. Im Juni 2007 treffen sich Staats- und Regierungschefs der G8 sowie Lobbyisten aus Industrie und Kapital in Heiligendamm in der Nähe von Rostock. Die zweite Aktionskonferenz diente einmal mehr der Vernetzung und Koordinierung des internationalen Protestes gegen den G8-Gipfel. Über 450 Menschen aus der ganzen Welt und den unterschiedlichen Spektren haben teilgenommen. Geplant ist eine Aktionswoche mit Gegengipfel, verschiedenen Camps, Blockaden und natürlich Großdemonstrationen. Ausführliche Berichterstattung, Kontakt zu Strukturen und weiterführende Informationsmaterial liefert Indymedia sowie den Homepage des Aktionsbüdnisses.

Activistas und anderen interessierten Bewohnern Göttingens sei angeraten auf Ankündigungen für regionale Vorbereitungstreffen zu achten und natürlich die regionalen Hompages zu besuchen Gipfelsoli. Außerdem könnt ihr Kontakt mit der Göttinger Struktur aufnehmen: (NIXSPAM)goe_goes_g8(at)yahoo.de und euch auf den Emailverteiler eintragen. Leere Mail an:(NIXSPAM)GoeGoesG8-subscribe(at)yahoogroups.de Natürlich könnt ihr auch über die bekannte Emailadresse Kontakt zu uns aufnehmen oder ihr kommt einfach mal vorbei ;-)


<7.12.2006 16:00 Uhr> Hintergrundinformationen zur Big-Pharma-Veranstaltung mit BUKO und Ärzte ohne Grenzen

Aus aktuellem Anlass hier nochmal die wichtigsten Links zu Informationen rund um das Thema Pharmaindustrie und Arzneimittelzugang.

Infomaterial von Ärzte ohne Grenzen ]] ÄoG zu Kaletra
Englische Version des Kaletra-Briefings von ÄoG
BUKO-Pharma zu Patenten und Medikamentenpreisen

Wer außerdem Interesse an der Präsentation zum Thema Kaletra hat kann von uns das ,,Kaletra-Set“ inklusive des offenen Briefes an Abott und der Unterschriftenformulare per Mail zugeschickt bekommen. Natürlich kostenlos. Einfach kurze Mail (NIXSPAM)hobbes(at)bgmed.org


C BOYKOTT!

Vom 28. bis zum 30. November findet an der Uni die Urabstimmung über den Studiengebührenboykott statt. Zwar haben die bisherigen Protestformen nicht den gewünschten Erfolg erzielt, aber der Boykott ist die letzte und vielleicht zugleich die effektivste Methode noch einmal Gegenwehr zu leisten! Informiert euch! Informiert andere! Studiengebühren kippen!

Basisdemokratisches Bündnis
Frei Bildung für alle (fbfa)
AStA
Argumente

Ihr seid nicht allein: An vielen Unis gibt es Aktionen gegen Studiengebühren. Uni Hamburg
Uni Braunschweig
Uni Kiel
Uni Bremen
Uni Halle
Uni Marburg
Uni Stuttgart
Uni Bielefeld


<19.11.2006 20:00 Uhr> INDYMEDIA BRAUCHT EURE HILFE!

Das weltweite indymedia-Netzwerk läuft Gefahr, bald in eine ernste technische Krise zu schliddern. Die beiden wichtigsten Mirror-Server, die täglich hunderttausende von indymedia-Artikeln an die AktivistInnen in aller Welt ausliefern, werden bald nicht mehr zum Verteilen von indymedia-Inhalten zur Verfügung stehen. Das deutsche IMC ist netzwerkweit eine der am stärksten genutzten Webseiten. Mit ihren schnellen DSL-Anschlüssen rufen NutzerInnen aus Deutschland monatlich mehrere hundert Gigabyte von den Mirrorservern ab. Ein großer Teil davon entfällt auf Filme und Audioclips. Bedauerlicherweise steht auch der Medienserver in dem Rechenzentrum, das schon bald vom Netz gehen wird.

Die technische Infrastruktur des indymedia-Netzwerkes besteht aus mehreren Dutzend einzelner Servern, die von lokalen indy-Gruppen, alternativen Technologie-Cooperativen oder einzelnen Medienaktivisten betrieben werden. Teilweise werden sie gemeinsam mit anderen Initiativen genutzt. Die meisten dieser Server sind, verglichen mit den beiden Mirror-Servern, die jetzt ausfallen, eher klein und über langsame Leitungen an das Internet angebunden.

Die beiden Mirror-Server, die jetzt vom Netz gehen waren 2 der wichtigsten Knoten in diesem Netzwerk. Gelingt es nicht, sie umgehend zu ersetzen, ist nicht sicher, ob die Indymedia-Inhalte auch weiterhin ihre LeserInnen erreichen.

Die deutschen MedienaktivistInnen sind jetzt doppelt in der Verantwortung, zum einen verbrauchen sie einen großen Teil der vorhandenen Übertragungskapazität, zum anderen verfügen sie über mehr eigene Ressourcen als ihre KollegInnen im globalen Süden.

Bisher wurden die benötigten Kapazitäten nahezu kostenlos zur Verfügung gestellt. Jahrelang haben einzelne Enthusiasten und lokale Gruppen so zum Aufbau des globalen Indymedia-Netzwerkes beigetragen. Jetzt haben sich deren Prioritäten verlagert, das Netzwerk wird die eigene Infrastruktur zukünftig selbst tragen müssen.

Konkret müssen in den nächsten Monaten mindestens 2 leistungsfähige Mirror-Server mit schneller Internet-Anbindung finanziert und eingerichtet werden. Doch auch gebraucht kosten solche Server mindestens 800 bis 1000 Euro. Die monatliche Versorgung mit Netz, Strom, Kühlung, Reperaturen und so weiter schlägt schnell noch mal mit 100 Euro / Monat oder mehr zu buche. Spenden, auch regelmäßige in Form von Daueraufträgen, werden also dringend benötigt!

Natürlich sind die IMC-TechnikerInnen weltweit bemüht, vorhandene Infrastruktur mit zu nutzen oder für Indymedia nutzbar zu machen. Vorschläge für Kooperationen sind deswegen jederzeit herzlich willkommen.

Willst du diesbezüglich mit dem Kollektiv von Indymedia Deutschland Kontakt aufnehmen, schreibe doch eine Email an folgende Adresse: imc-germany-kontakt@lists.indymedia.org

Spendenkonto: Empfänger: Netzwerk Selbsthilfe e.V. Bank für Sozialwirtschaft KontoNr.: 302 98 03 Bankleitzahl: 100 205 00 Stichwort: Indymedia (global server)


<19.11.2006 16:30 Uhr> Termine, Termine, Termine

Am Mittwoch, 22.11.06 um 19:00 Uhr im Lumiere (Geismarland 19): ,,Sie Schuft, sie Lump! Ich werd´s ihnen schon zeigen!„ eine multimediale Veranstaltung vom Sozialen Zentrum.

Am Freitag, 24.11.06 um 20:00 Uhr im T-Keller (auch Geismarland 19): Veranstaltung zu Coca-Cola in Kolumbien. Selber Tag ab 22:00 Uhr: Party vom soz. Zentrum im JuZi. Cocktailbar und 2nd Dancefloor.

Am Samstag, 25.11.06 um 20:00 Uhr im T-Keller: G8 - Genua 2001 - Heiligendamm 2007. Eine Veranstaltung zum Mord an Carlo Giuliano und zukünftigen Ereignissen. Gast: Guiliano Giulian. Anschließend: Konzert mit ,,Songs to save your life“. Indie-Pop-Clash Vol. 2

Dienstag, 28.11.06 um 20:00 Uhr im Weltladen (Nikolaistr. 10): Göttingen-goes-G8-Treffen


<17.11.2006 16:05 Uhr> Hollywood-Right-Wing-Activism? Max Blumenthal setzt sich in seinem aktuelle Artikel mit amerikanischer TV- und Filmkultur auseinander und zeigt, wie sehr diese Medien von der äußersten Rechten der USA beeinfluss werden. [http://www.thenation.com/doc/20061204/blumenthal Hooray for Right-Wing Hollywood]

<17.11.2006 16:00 Uhr> Buch zum Thema Afghanistan-Krieg

Sonali Kolhatkar und James Ingalls beleuchten in dem neuen Buch ,,Bleeding Afghanistan:Washington, Warlords, and the Propaganda of Silence„ die Hintergründe und Entwicklungen in Afghanistan speziell seit dem 11.9.2001. Die beiden Autoren sind Mitglieder der Organisation Afghan Women's Mission, die mit der RAWA (Revolutionary Association of the Women of Afghanistan) in Verbindung steht. Ausführliche Informationen findet ihr auf der website http://www.politicalconscience.net/wordpress/?page_id=71


<16.11.2006 10:20 Uhr> Film zu illegalisierten Menschen in Deutschland Am Sonntag 19.11. 17.30-18.00 läuft im ARD Fernsehen der Bericht: „Ohne Papiere in Deutschland“. Programmhinweis

<16.11.2006 10:15 Uhr> Informationen zur Berliner Nazi-Szene

Seit dem 26.10.2006 sitzen in Berlin Marzahn-Hellersdorf Nazis der NPD in der Bezirksverordnetenversammlung. Informationen dazu gibt es hier und hier

<16.11.2006 10:05 Uhr> Interessanter Artikel im BMJ

Statin use does not reduce severity of pneumonia.Artikel

<16.11.2006 9:55 Uhr> Bericht von den Gegenaktionen zum Naziaufmarsch in Bremen am 4.11.2006

Bei Indymedia findet sich ein umfangreicher Bericht zu den Geschehnissen vom 4.11.2006. Falls ihr zu den an diesem Tag Verletzten/in Gewahrsam genommenen gehört, beachtet bitte die Links am Ende des Artikels und meldet Euch beim EA Bericht bei Indymedia


<13.11.2006 09:53 Uhr> Studie zur Gesundheit von Kriegsveteranen

Das British Medical Journal veröffentlicht eine follow-up-Studie zum Screening von Soldaten vor Einsätzen im Irak. Roberto J Rona et al. "Mental health screening in armed forces before the Iraq war and prevention of subsequent psychological morbidity: follow-up study"

Cave!

,,Funding: The initial study was funded by the Defence Science and Technology Laboratory (Dstl), part of the Ministry of Defence. The second survey was funded by the UK Ministry of Defence.

Competing interests: SW is honorary civilian consultant adviser to the British army. “


<12.11.2006 18:00 Uhr> Newsupdate: Castor/NPD-Parteitag

Hier ein Update mit Links zu den Ereignissen am Wochenende.

Indymedia zu: Castor http://www.de.indymedia.org/2006/11/161774.shtml , http://www.de.indymedia.org/2006/11/161751.shtml , http://www.de.indymedia.org/2006/11/161751.shtml , http://www.de.indymedia.org/2006/11/161748.shtml ,

(Für aktuelle Informationen zum laufenden Transport checkt de.indymedia.org)

Indymedia zu: NPD-Parteitag http://www.de.indymedia.org/2006/11/161751.shtml


<10.11.2006 15:27 Uhr>

Nazis randalieren in FFO

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Nazis in Frankfurt (Oder) eine Gedenkstätte angegriffen. Kurz nach einer Gedenkfeier anlässlich des Jahrestages der Reichsprogromnacht, rissen die Faschisten Blumenkränze und Kerzen von der Stätte und urinierten auf einen Gedenkstein. Als die Polizei eintraf, skandierte ein Teil der Täter ,,Sieg Heil„. Es wurde mehrere Nazis festgenommen. Ein Teil von ihnen soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Die AAFO (Autonome Antifa Frankfurt (Oder)) schreibt dazu:,,Dieser Tag zeigt einmal mehr wie sehr die rechtsextreme Szene in Frankfurt (Oder) in den letzten Monaten stark an Selbstbewusstsein hinzu gewonnen hat.“ Bericht bei Indymedia
Bericht bei heute.de
Bericht bei tagesschau.de


<09.11.2006 9:55 Uhr>

Veranstaltungsreihe „„Autonome Arbeiterkämpfe“ im Roten Buchladen und im T-Keller

“…… Jenseits der klassischen Institutionen – Gewerkschaften und Parteien – bildeten und bilden sich in diesen Kämpfen autonome Strukturen und Organisierungen heraus. Viele dieser Kämpfe scheiterten oder wurden zerschlagen. Und doch entstehen immer wieder Kämpfe in denen sich autonome Strukturen entwickeln, die sich nicht institutionell kontrollieren lassen. In der Veranstaltungsreihe wollen wir uns mit den autonomen Ansätzen von Klassenpolitik und revolutionärer Politik in Europa von 1945 bis heute auseinandersetzen und die Frage diskutieren, wie wir uns, mit dem Wissen und der Erfahrung der vergangenen Kämpfe, in die neuen und kommenden Kämpfe einbringen können. Die Spannbreite reicht dabei von den ersten autonomen Ansätzen revolutionärer Politik in Europa, der Gruppe „Socialisme ou Barbarie“ in Frankreich, über die Autonomia und den Operaismus in Italien, über migrantische Selbstorganisation und migrantische Kämpfe, bis hin zu aktuellen Kämpfen wie dem Streik bei Gate Gourmet in Düsseldorf.„

Donnerstag, 16. November 2006: Diese Veranstaltung findet nicht wie auf dem Flyer angekündigt am 14. November sondern am Donnerstag, den 16. November statt Ultimi Fuochi – Die letzten Feuer Film zur Autonomia in Porto Marghera, Venetien, 20 Uhr, Theaterkeller. Militante der Gruppe Potere Operaio (Arbeitermacht) aus Porto Marghera (Chemieindustriekomplex bei Venedig) erzählen von den Kämpfen in den 60er und 70er Jahren. Sie berichten von der Situation in der Fabrik, von den Fabrikkämpfen und den Kämpfen im sozialen Terrain. Sie reflektieren aber auch kritisch die Niederlagen und Fehler der Autonomia und des Operaismus und insbesondere von Potere Operaio.

Mittwoch, 6. Dezember 2006: Arbeitserfahrung und revolutionäre Politik – Das Projekt der Gruppe Socialisme ou Barbarie Veranstaltung mit Andrea Gabler, 20 Uhr, Buchladen Rote Straße, Nikolaikirchhof 7. Die französischen Gruppe „Socialisme ou Barbarie“ (Sozialismus oder Barbarei) waren die ersten, die einen nichtstalinistischen revolutionären Theorie- und Praxisansatz nach 1945 entwickelten. Mit dem Konzept der „temoignages“ – Erfahrungsberichten aus dem Arbeitsalltag – entwickelten sie einen Ansatz, der ausgehend von den Erfahrungen der ArbeiterInnen im unmittelbaren Produktionsprozess das Problem der Veränderung der Gesellschaft thematisierte. Veranstaltung mit Andrea Gabler. Andrea Gabler befasst sich seit Jahren mit der Gruppe „Socialisme ou Barbarie“.

Donnerstag, 14. Dezember 2006: Der Streik bei Gate Gourmet Veranstaltung mit Christian Frings, Theaterkeller. Im April 2006, nach 6 Monaten, ist der Streik bei Gate Gourmet am Düsseldorfer Flughafen beendet worden. Über den Kampfverlauf und die Selbstorganisation, über die UnterstützerInnen, aber auch über die Widerstände gegen den Streik, über das, was blieb und über das, was wir daraus lernen können, berichtet Christian Frings, der selbst in der UnterstützerInnengruppe aktiv war und ist.

Mittwoch, 24. Januar 2007: ArbeiterInnenkampf und soziales Terrain – Das Beispiel Porto Marghera / Veneto Veranstaltung mit der Wildcat, 20 Uhr, Buchladen Rote Straße, Nikolaikirchhof 7. Ausgehend vom Ausbruch der ArbeiterInnenwut im ‚Heißen Herbst’ 1969 soll die Frage „Was ist ArbeiterInnenkampf?“ und die Ausbreitung der Kämpfe auf das soziale Terrain, aber auch das Scheitern der Kämpfe vor der repressiven Zerschlagung durch den italienischen Staat thematisiert werden. Viele der Fragen, an denen die Bewegung in Porto Marghera am Ende stand, beschäftigen uns heute noch (z.B. politischer Lohn/Lohn für Hausarbeit/Existenzgeld). In der Veranstaltung wollen wir über die Aktualität der Fragestellung und unsere heutigen Antwortversuche mit MitarbeiterInnen des Redaktionskollektivs der Gruppe Wildcat diskutieren.


<09.11.2006 9:50 Uhr> Nazis pöbeln bei Veranstaltung in Mainz

Bei einer Veranstaltung an der Universität Mainz, die sich kritisch mit dem Geschichtsbild des selbsternannten Volksaufklärers und ZDF-Stars Guido Knopp befasst, haben Nazis versucht den Abbruch der Veranstaltung zu erzwingen. Artikel bei Indymedia —-

<09.11.2006 9:45 Uhr> Was macht eigentlich…?

Adolf Dammann ist wohl als NPD-Landesvorsitzender und Daueraufmarschanmelder in Göttingen und Umgebung zu trauriger Berühmtheit gelangt . Was der Faschist sonst noch so treibt beschreibt der Artikel auf Indymedia —-

<08.11.2006 17:15 Uhr> Weitere Links zu der Studie

Studie: Rechtsextremismus in Mitte der Gesellschaft verwurzelt
Stern.de
MDR

<08.11.2006 15:30 Uhr> Rechtsextremismus in der Mitte angekommen

Repräsentative Studie vom Institut für Medizinische Psychologie und Soziologie der Universität Leipzig


<07.11.2006 15:08 Uhr>

Neurologische Mittwochs-Kolloquien WS 2006/07 Ort: Univ.-Klinikum Göttingen, Hörsaal 55, 17.00 sine tempore

08.11.2006 Prof. Dr. Heinz Wiendl, Neurologische Universitätsklinik Würzburg ,,Immunregulation bei der Multiplen Sklerose: neue Beziehungsgeschichten zwischen Opfern und Tätern“

15.11.2006 Prof. Dr. Wolfgang Wick, Neurologische Universitätsklinik Tübingen „Experimentelle Therapie bei malignen Gliomen“

22.11.2006 MS-Lecture: Prof. Dr. Hans Lassmann, Institut für Hirnforschung, Wien (Moderation: Prof. Dr. W. Brück, gesonderte Ankündigung)

29.11.2006 PD. Dr. Franz Josef Hans, Neurochirurgische Universitätsklinik Aachen „Experimentelle Untersuchungen zur interventionellen Behandlung von Aneurysmen “

06.12.2006 Prof. Dr. Andreas Kastrup, Neurologische Universitätsklinik Göttingen Symposium „Schlaganfall aktuell“ (gesonderte Ankündigung)

13.12.2006 Prof. Dr. Hermann Zeumer, Klinik f. Neurorad. Diagnostik u. Intervention, UKE Hamburg „Akuter Gefäßverschluss; therapeutische Optionen“

20.12.2006 Prof. Dr. Thorsten Steiner, Neurologische Universitätsklinik Heidelberg „Ergebnisse der Novo-Seven-Studie“

10.01.2007 Prof. Dr. Walter Zieglgänsberger, Max-Planck-Institut f. Psychiatrie, München „Chronische Schmerzen – Lernvorgänge auf Abwegen“

17.01.2007 Prof. Dr. Heinz Reichmann, Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Dresden „Wahl und Einsatz von Dopamin-Agonisten zur Behandlung der Parkinson-Krankheit“ (1. Parkinson-Lecture, gesonderte Ankündigung)

24.01.2007 Prof. Dr. Holger Lerche, Neurologische Universitätsklinik Ulm. „Pathophysiologische und therapeutische Konzepte bei genetisch bedingten Epilepsien“

31.01.2007 Prof. Dr. Günter Seidel, Neurologische Universitätsklinik Lübeck „Perfusions-Sonographie des Gehirns.“

07.02.2007 Prof. Dr. Peter Berlit, Neurologische Klinik, Alfred Krupp-Krankenhaus Essen „Wann muss der Neurologe an eine zerebrale Vaskulitis denken?


<07.11.2006 8:15 Uhr> Journalistin und Fotograf von Nazis angegriffen

In Blankenfelde (Brandenburg) sind eine Journalistin sowie ein Fotograf von Nazis auf offener Straße angegriffen und verprügelt worden. Die Journalistin dokumentierte ein Treffen der sog. ,„Heimattreuen deutschen Jugend“. Die HDJ ist eine gewalttätige Naziorganisation, die als Nachfolgeorganisation der mittlerweile verbotenen sog. ,,Wiking-Jugend„ gilt. Die Journalistin und ihr Kollege wurden in einem Lebensmittelgeschäft, unweit der Kundgebung der Nazis angegriffen und verprügelt. Die Polizei, die erst 45 Minuten nach dem Notruf eintraf, überprüfte lediglich die Veranstaltung der Nazis und ließ diese ihrer Wege ziehen. Trotz der durch bekannte Nazigewalttäter angemeldeten Veranstaltung sind zum Zeitpunkt des Angriffs keine Beamten bei dem Treffen von über 200 Nazis vor Ort gewesen. Einer der Angreifer ist mittlerweile mit hoher Sicherheit identifiziert. Es handelt sich um einen Leibwächter des sächsischen Fraktionsvorsitzenden der NPD Holger Apfel. Anwesende Bürger griffen bei dem Vorfall nicht ein und standen auch für Zeugenaussagen nicht zu Verfügung, offenbar aus Angst vor den Nazis.

Der Angriff auf die beiden Journalisten steht im Zusammenhang mit einer Serie von Gewalttaten gegen Journalisten und Antifas die sich öffentlich gegen NationalistInnen und ihre Strukturen wenden oder diese beobachten. Bereits während des Wahlkampfes der NPD war es zu Übergriffen gegen Reporter und Antifas gekommen. Immer wieder geraten Andersedenkende, die sich öffentlich gegen die Nazis positionieren in das Fadenkreuz der Gewalttäter, insbesondere dort wo nur wenige antifaschistische Strukturen existieren und die Nazis versuchen öffentlich den Ton anzugeben.

[BGMED]


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